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Haftung für Schuldenstaaten schlägt sich auf deutsche Kreditwürdigkeit nieder

Nach den Beschlüssen in Brüssel zur Beilegung der europäische Schuldenkrise legten zehnjährige griechische Anleihen in der Gunst der Anleger um satte fünf Prozent zu - die Gewinne waren somit rund doppelt so hoch wie bei Bundesanleihen. Ebenfalls im Aufwind Bonds aus Madrid und Rom.

Südeuropas Börsen reagierten mit Kursanstiegen um bis zu 4,5 Prozent. Doch Fachleute glauben, dass die gefundenen Lösungen das Schuldendisaster nicht beenden werden, sondern nur eine Atempause darstellen. Die Kreditwürdigkeit vieler Eurozonen-Länder nimmt kontinuierlich ab.

Unterdessen bleibt die Haftung für Risiken verschuldeter Mittelmeerstaaten und Banken nicht ohne Folgen für Deutschland. Das Marktrating für deutsche Kreditausfallversicherungen sinkt zunehmend ab und erhält nurmehr die zweitbeste Note "Aa1", Frankreich ist bereits unter "A" gesackt.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, Schuldenkrise, Kreditwürdigkeit, Haftung
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2011 10:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Siehe erstes Posting - die Wette gegen Deutschland läuft bereits.

Eine Aussage:
Ich habe für Euch einen gestern erschienenen Artikel aus dem US-Finanzblog Zero Hedge übersetzt. Der populäre Blog ist dafür bekannt, dass er sich von der Mainstream-Presse absetzt.

Die ironischste Auswirkung für die Eurozone ist, dass der Versuch eine weitere Ansteckung in der Peripherie zu verhindern, sich nun dem Land zuwendet, auf dessen Schultern das Schicksal des gesamten Euro-Experiments ruht.
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23.07.2011 10:46 Uhr von jschling
 
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würd ich ja nicht anders machen :-)): ist ja schon ein deutlicher Unterschied für die Anleger, ob sie 2,x % Zinsen kassieren, oder wie im Falle Griechenlands bis zu 16 %. Verwunderlich, dass diese Methode mehr Geld zu verdienen erst jetzt in Mode kommt.
Dabei ist das Risiko in allen Fällen gleich gross, bzw klein: bislang steht die EU für sämtliche Schulden, zumindest aller Euro-Länder ein, eine sicherere Geldanlage gibts nicht und mittlerweile eben auch noch gut bezahlt :-((
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23.07.2011 11:37 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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"82 Millionen bald sehr wütende Deutsche" (1): Hier die versprochene Übersetzung des Zero-Hedge-Artikels:
(Lang, aber lohnenswert):

Die fatale Schwachstelle in Europas zweiten "Bazooka (Panzer)"-Bailout: 82 Millionen bald sehr wütende Deutsche – oder wie der Euro-Bailout #2 bis zu 56% des deutschen Bruttoinlandprodukt kosten könnte

A funny thing happened in Euro spreads today. While the bonds of all PIIGS countries surged higher in price (and plunged in yield) upon the announcement of the second Big Bang bailout, the reaction in core Eurozone credit was hardly as exuberant, and in fact spreads of the two core European countries pushed wider by the end of the day, and over the last week. Why? After all the elimination of peripheral risk should have been seen as favorable for everyone involved, most certainly for those who had been seen as supporting the ever more rickety house of European cards. Well, no. Basically what happened today was a two part deal: the i) funding of future debt for countries that are currently locked out of the market (all the PIIGS and possibly core countries soon) or in other words the "liquidity mechanism" which is being satisfied by the EFSF "TARP-like" expansion, and ii) the roll-over mechanism for existing holders of debt which "allows" them to "voluntarily" transfer existing obligations into a "fresh start" Greece which can then emerge promptly from the Selective Default state that is coming from Moody´s and S&P any second, and supposedly allow the country to access markets as a non-bankrupt country.


Eine merkwüdige Sache geschah heute. Einen Tag nach dem Brüsseler Euro-Gipfel geraten die Spreads für Anleihen in der Eurozone in Bewegung. Während die Bonds von PIIGS-Staaten infolge der Verkündung des zweiten großen Bailout-Abkommens im Preis stiegen (und im Ertrag nachgaben), waren die Reaktionen in der Euro-Kernzone wenig ausgelassen: Die Spreads der beiden Kern-Eurostaaten liefen am Ende des Tages auseinander, wie schon in der Woche davor. Warum?

Nach der Beseitigung aller peripheren Risiken hätte man erwarten können, dass diese Entwicklung für alle Beteiligten günstig gesehen wird – vor allem für jene, die als Unterstützer des immer wackeliger werdenden europäischen Kartenhauses gesehen werden. Dies ist aber nicht so.

Im Kern ist das, was heute geschehen ist, ein zweiteiliger Deal:

A) Die Finanzierung künftiger Schulden für jene Länder, die zur Zeit aus den Finanzmärkten ausgeschlossen sind (alle PIIGS und möglicherweise bald auch Kernländer) - oder in anderen Worten der "Liquiditäts-Mechanismus", welcher durch den EFSF-Rettungsschirm sichergestellt wird.

B) der Roll-Over-Mechanismus* für private Gläubiger, welcher es ihnen "erlaubt", "freiwillig" ihre jetzigen Anleihen in einen Neustart Griechenlands zu übertragen, welches dann unmittelbrar von einem Status des "Teilweisen Zahlungsausfalles", welcher jederzeit durch die Ratingagenturen Moody´s oder S&P attestiert werden kann, loslegen kann – vermutlich wird dies dem Land erlauben als nicht-bankrottes Land an die Finanzmärkte zurückzukehren.
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23.07.2011 11:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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82 Millionen bald sehr wütende Deutsche (2): Im Großen und Ganzen kann der zweite Teil ignoriert werden, da es sich in den vergangenen Tagen bereits abzeichnete, dass aktuell der Tausch durch Nicht-Peripherie-Banken minimal sein wird. Der Großteil der problematischen Anleihen wird üblicherweise von Banken in den Aufnahmeländer gehalten und dient als Sicherheiten für EZB-Gelder.

Nun war der zweite Teil des Mechanismus nie ein Kernthema, auch erkennbar am Absturz der Notationen griechischer CDS, weil die Kernbanken nicht länger ihre Bestände abzusichern brauchten und stattdessen ihre Bestände veräußerten. Dies ist wohl eher ein Ablenkungsmanöver, welches den Blick vom Zweck des ersten – und weitaus wichtigerem Konzept - ablenken soll:
Die Feinheiten des EFSF und seine bevorstehende Aufstockung. Um eine eine Ausdehnung wird man kaum umherkommen, denn die Nettoverschuldungen der Länder werden in Wahrheit noch weiter steigen aus einem einfachen Grund:

Aus Sicht der Pleitestaaten stellt die derzeitige Lösung keine Restrukturierung der existierenden Schulden dar. Anders gesagt: Die griechischen Schulden werden weiterhin prozentual zum Bruttoinlandsprodukt wachsen und Irland, Portugal, bald darauf Italien und Spanien gezwungen sein sich Geld ausschließlich vom EFSF zu leihen. Und hier ist die Crux:

In einem gerade herausgegebenen Bericht von Bernstein, in welchem die erforderlichen Beiträge der Kernländer für den EFSF berechnet wurden, ist die Mindesanforderung eines erweiterten EFSF (d.h. was seine Blanko-Check Erweiterung heute zur Verfügung stellt) – um effizient zu sein – der Schutz von Italien und Belgien.

Wie AB feststellt, muss seine "Feuerkraft" auf 1,45 Billionen Euro steigen – gedeckt durch 1,7 Billionen Euro an Garantien. Und hier ist der Knackpunkt – wenn nicht bereits finanziell, dann aber politisch: "Da die Garantien der Peripheriestaaten einschließlich Italien wertlos sind, muss Deutschland seine Garantien auf 790 Milliarden Euro – sprich 32% seines Bruttoinlandsproduktes – anheben."

Das ist richtig: Indem die europäischen Schulden in den Büchern der EZB keiner Bewertung unterzogen wurden, ist Deutschland effektiv der Dumme, indem es über den Blancocheck-EFSF für die gesamten europäischen Schulden gerade steht. Die Kosten, wenn etwas schief geht: Ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands – und im schlimmsten Falle: Eine wirtschaftliche Depression wie sie Deutschland seit den 1920er-30er Jahre nicht erlebt hat.

Und wird Frankreich abgewertet, steigt Deutschlands Anteil am EFSF auf saagenhafte 1,385 Billionen Euro – oder 56% des Bruttoinlandprodukts.

Das Europa-Parlament, die EZB und der IWF haben möglicherweise heute eine Phyrrus-Sieg gelandet... Doch was wird morgen geschehen, wenn jeder Deutsche (82 sehr effiziente(!) Millionen) aufwacht und die Schlagzeilen in den Zeitungen verkünden, dass ihr Land nun mit 32% ihres Bruttoinlandproduktes gerade steht, um insolvente Griechen mit ihrem Pensionalter von knapp über 50, - gar nicht zu reden von Irland, Portugal und bald Italien und Spanien als Teil der Eurozone, zu versorgen?

Was passiert, wenn die selben 82 Millionen realisieren, dass sie dann in der Pflicht stehen Hunderte von Jahren soziale Errungenschaften (zurückgehend auf Otto von Bismark, dem Gründer des Sozialstaates) opfern zu müssen, nur damit einige periphere Staaten weiterhin bezüglich ihrer wahren Defizite Lügen verbreiten können (das 6-Monats Defizit Griechenlands liegt bereits über 20 Prozent unter dem Ganzjahres-Zielwert, siehe: http://is.gd/...), während sie sich weiterhin üppiger Wohlfahrtsleistungen erfreuen bis hin zu garantierten Pensionen? Was passiert wenn eine ohnehin an den Wahlurnen stark angeschlagene Angela Merkel sich in den nächsten Parlamentswahlen wiederfindet und eine gewaltige Wahlniederlage einfährt? Wir werden es schon sehr, sehr bald wissen.
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23.07.2011 11:39 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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82 Millionen bald sehr wütende Deutsche (3): Hier ist Bernstein mit dem vollen Zusammenbruch:
Fortsetzung der gegenwärtigen Strategie mit einem substantiell vergrößerten EFSF und Beteiligung des Privatsektors an der Liquiditätsbereitstellung:

Ungeachtet des Fehlers der gegenwärtigen Strategie, gibt es immernoch die theoretische Möglichkeit einer Ausdehnung der gegenwärtigen Liquiditätsbereitsstellung mit einem materiell vergrößerten EFSF, welcher zusätzlich Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt aufkauft. Wir glauben, dass dies die am wenigsten geeignete Option ist angesichts der erforderlichen Größe des Fonds, die notwendig ist, um das Ziel zu erreichen.

Eine Aufstockung des EFSF, um Italien und Spanien zu schützen, würde 790 Milliarden Euro (32% des Bruttoinlandproduktes) der Bundesrepublik erfordern.

Mit dieser Strategie wäre nicht nur ein Erfolg unwahrscheinlich, sondern sie würde außerdem in ernsthafte strukturelle Schwierigkeiten münden. Um Griechenland, Portugal, Irland, Spanien, Italien und Belgien einen 100-prozentigen Schutzschirm zu gewährleisten und um Mittel für die Unterstützung von notleidenen Banken in Höhe von 7% ihrer Bilanzsumme bis Ende 2013 vorhalten zu können, benötigt der Rettungsfond verfügbare Geldmittel in der Höhe von 2,4 Billionen Euro.

Schaubild: http://is.gd/...

Angenommen die griechischen Kreditfazilität und der EFSM werden beibehalten, müssten die verfügbaren Geldmittel des EFSF von derzeit 270 Milliarden Euro auf 1,45 Billionen Euro aufgestockt werden.

Schaubild: http://is.gd/...

Angesichts der Erfordernis einer 20 prozentigen Überdeckung der derzeitigen EFSF-Strukur und den Umstand berücksichtigend, dass Länder, die EFSF-Unterstützung erhalten nicht in der Lage sind, echte Garantien zu leisten, bedeutet dies, dass es notwendig ist, den Fond auf insgesamt 1,7 Billonen Euro aufzustocken, damit 1,45 Billionen Euro tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Garantien, die Deutschland dafür leisten müsste, betragen 791 Milliarden Euro oder 32 Prozent des Bruttoinlandproduktes.

Schaubild: http://is.gd/...

Die legitime Frage ist, ob speziell Deutschland sich in der Pflicht sieht diese Art von Unterstützung zu leisten zu einem Konzept, welches bislang extrem wenig Erfolg hatte. Dies würde Deutschland zudem dem Worst-Case-Szenarium einer französischen Herunterstufung aussetzen. Ohne Frankreich würde der Garantiebedarf sich sehr schnell auf die kompletten 1,7 Billionen Euro zubewegen. Da der Markt bereits zunehmend in Sorge um Frankreich ist, laufen die Wetten stark gegen eine Ausdehnung des EFSF als reinen Liquiditäts-Versorgungsmechanismus.

Schaubild: http://is.gd/...

Sollten die Banken in die Liquiditäts-Erweiterung eingebunden werden, wäre ihr Beitrag minimal.

Bei der derzeitigen Strategie ist eine der offenen Fragen, ob der Privatsektor beteiligt werden kann, um Liquidität für die Länder der Peripherie zur Verfügung zu stellen. Wir glauben, dass dies trotz der enormen politischen Bedeutung im Grunde genommen eine völlig marginale Diskussion ist.

Da Banken vor allem Papiere mit kurzen Laufzeiten halten, sind wir aufgrund der am Freitag veröffentlichten Stresstest-Daten der Meinung, dass ihr Gesamtanteil am Finanzbedarf bis 2013 lediglich 23% beträgt und 15% des gesamten EFSF ausmacht.


Schaubild: http://is.gd/...
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23.07.2011 11:39 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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82 Millionen bald sehr wütende Deutsche (4): Die Frage wird sein, wie umfangreich die Beteiligung des Privatsektors ausfällt. Orientiert man sich am "Französischen Vorschlag", würde eine Beteiligung des privaten Sektors die Größe des EFSF um 137 Milliarden Euro oder 9% des 1,45 Billionen Euro umfassenden EFSF reduzieren – unter der Annahme, dass 70% der Wertpapiere einem Roll-Over unterzogen und 70% besichert werden (30% im Text ist ein Rechtschreibefehler - siehe Schaubild) sowie 75% der Banken teilnehmen.

Schaubild : http://is.gd/...

Das Problem bei einer Beteiligung des privaten Sektors ist bislang das Risiko, dass dies durch die Ratingsagenturen als Zahlungsausfall gewertet wird. In der Folge müssten die Banken diese Wertpapiere zu Marktpreisen abschreiben. Dieser Vorgang würde zu Abschreibungen von 75 Milliarden Euro führen, rund 55% der Liquiditätsversorgung die sich die EU verspricht. Und speziell in Portugal und Griechenland übersteigen die Auswirkungen der Market-to-Market-Verluste die Zunahme an Liquidität bei weitem.

Schaubild: http://is.gd/...

Noch wichtiger jedoch ist, dass mehr als die Hälfte dieser Verluste die Banken der Periphrie-Staaten selbst treffen würden. Durch die Nicht-Teilnahme am offenen Markt dieser Banken müssten die Verluste von Regierungen wieder übernommen und anschließend dem EFSF wieder zur Verfügung gestellt werden.

Und hier ist die Crux: Die Kosten des Euros fallen heute nicht als Folge, weil die EZB heute ohne vollständige Monetarisierung fortfährt (d. h. nicht richtig bewertet), sondern weil Deutschland nun der letzte Kugelfang für alle europäischen Risiken darstellt. Und während vorher, als der EFSF gerade mal über 400 Milliarden Euro schwer war, die Märkte weitgehend die Risiken ignorieren konnten, ändert ein 1,5 Billionen Euro "Upgrade" selbstverständlich das Kräftespiel der Gleichgewichte. Beim Versuch den Anschein zu verhindern, dass Trichets Zentralbank einem Inflationsdruck ausgesetzt ist, hat sich Deutschland nun direkt jene Risiken aufgehalst, die mit einem endgültigem Scheitern dieses letzten und riskantesten Bailout-Planes in Verbindung stehen. Indem so gehandelt wurde gerährdet Deutschland 32% - 56% seiner järlichen Wirtschaftsleistung. Verwundert es nicht, dass das Risiko einer unkontrollierten Inflation es wert erscheint sich dem Risiko eines Falles in die tiefste Depression in der deutschen Geschichte auszusetzen? Das ist sicher nichts für die FED.

Die ironischste Auswirkung für die Eurozone ist, dass der Versuch eine weitere Ansteckung in der Peripherie zu verhindern, man einfach die Blicke auf Italien gezogen hat (rufen sie sich in Erinnerung, wie jedermann schockiert war, dass statt eine Attacke auf Spanien zu fahren der Spread der Italiener in wenigen Tagen zerstört wurde) – wendet man sich nun geradewegs dem Land zu, auf dessen Schultern das Schicksal des gesamten Euro-Experiments ruht?

Wird es Atlas* sein, der mit den Schultern zuckt und das gesamte ach so schwere Kartenhaus zusammenfallen lassen?

*Roll-over: Bei einem „Rollover“ tauschen private Gläubiger ihre Forderungen gegen neue Schuldtitel, die über eine längere Laufzeit verfügen.

*Atlas ist in der griechischen Mythologie ein Titan, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte – aus Wikipedia)
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23.07.2011 12:18 Uhr von Alice_undergrounD
 
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und zwar positiv! wenn wir so reich sind, dass wir sogar die schulden anderer staaten übernehmen können, dann heisst das doch dass wir mit unsren eigenen schulden locker fertig werden :)
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23.07.2011 13:05 Uhr von dumm78
 
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mal angenommen ich bin damit nicht einverstanden, was kann ich machen ?
mir fallen derzeit nur 2 sachen ein aber beide sinnlos.

ich kann wählen gehen, aber von den derzeit im bundestag vertretenen parteien ist keine lösung zu erwarten.

ich kann protestieren gehen, muss aber mit rechnen das es wie in bei stuttgart 21 abgehen wird, eher schlimmer.

was kann ich tun ?
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23.07.2011 15:20 Uhr von Reape®
 
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@dumm78: das selbe was die franzosen im späten 18. jahrhundert getan haben...
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23.07.2011 17:44 Uhr von LuckyBull
 
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@Reape®, was die heutige: deutsche Generation angeht, ist mit Revolution ja gar nicht zu rechnen. Die erlittene Demütigung der verlorenen Kriege unserer Väter und Großväter steckt uns noch lange in den Knochen - sprich Seele.
Auf die Straße gehen heute nur die europ. Südstaaten, wie die Griechen es ja bewiesen haben.
Natürlich nach wie vor auch die Franzosen und Spanier.
Aber wir ziehen doch vor lauter Angst (um oder vor was eigentlich?) immer den Schwanz ein. Verd.....
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24.07.2011 18:46 Uhr von Reape®
 
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@luckybull: das ist richtig und wird sich bestimmt in den nächsten jahrzehnten auch nicht ändern, solange hier so eine schuldaufarbeitung betrieben wird.

genau baron, gute arbeit, solltest mal einen blog schreiben :)

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