22.07.11 13:06 Uhr
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Österreich: AnonAustria hacken die Webseite der GIS

Vor wenigen Stunden wurde die Webseite des Gebühreninformationsservice (GIS) des Österreichischen Rundfunks von Hackern des österreichischen Ablegers von Anonymous gehackt. Sie bekannten sich auf Twitter bereits dazu und hinterließen auch wieder ihr Markenzeichen, das geflügelte Pony "Rainbow Dash".

Offenbar hatten die "Hacktivisten" zusätzlich Zugriff auf die Datenbank der GIS. So veröffentlichten sie Namen, Wohnadressen, Geburtsdaten und Kontodaten von Mitarbeitern der Polizei und des Innenministeriums, die bei der GIS gemeldet sind.

Herbert Denk, Sprecher der GIS, zeigt sich verärgert über den Angriff und erwägt rechtliche Schritte, um die entstandenen Kosten einzuklagen. Außerdem versichert er, die Hacker hätten "lediglich" Zugriff auf die Daten jener Kunden gehabt, die sich über die Webseite bei der GIS angemeldet hätten.


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WebReporter: RegenCoE
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Österreich, Hacker, Webseite, GEZ
Quelle: diepresse.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2011 13:06 Uhr von RegenCoE
 
+2 | -0
 
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Die restlichen Kundendaten liegen angeblich auf einem anderen Server - aber allein, dass jene Kundendaten (immerhin geht es um ca. 20.000 Kunden pro Jahr) im Klartext vorliegen ist schon schlimm.

AnonAustria hat übrigens auch einen Hinweis hinterlassen, wie sie die Webseite gehackt haben. "[´ OR ´1´ = ´1]" lässt auf eine SQL-Injektion schließen - was bedeutet, dass die Webseite der GIS nicht sonderlich gut gesichert war.
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22.07.2011 13:10 Uhr von RegenCoE
 
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Schönes Stil-Detail am Rande war auch die Audio-Datei von "Still Alive" aus dem Spiel "Portal". Eine "Kopie" der gehackten Seite findet man hier: http://bit.ly/...
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22.07.2011 13:23 Uhr von Die-Tec
 
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verdammt da hab ich die News zwar zuspät eingesendet. Gulli liegen ca. 110.000 Datensätze mit Kontonummer vor, allerdings ist es eine frechheit solch Sensible daten unverschlüsselt auf einem Server zu speichern -.-
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22.07.2011 16:11 Uhr von Sir_Waynealot
 
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@Basis: hätten wir aber einen sender wie orf1 würde ich gerne dafür geld bezahlen.
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22.07.2011 18:27 Uhr von RegenCoE
 
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Naja - es waren ja wie gesagt "nur die Daten der Kunden, die sich über die Webseite angemeldet haben". Glaub ich zwar genau so wie an die Story mit den Bienen und den Blumen - aber selbst wenns wahr wäre wäre es immer noch eine Frechheit ... jetzt ist schon "ok, eine Haustür stand offen - aber die anderen beiden waren doch versperrt" eine gültige Ausrede oder wie?

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