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Forscher entdecken bei westlicher Mäuse-Art Evolution praktisch auf frischer Tat

Forscher aus der Bundesrepublik und den USA haben jetzt bei einer in Westeuropa vorkommenden Mäuse-Art eine Resistenz gegen das allgemein gegen Nager eingesetzte Gift Warfarin festgestellt. Warfarin wird seit den 50er Jahren bei den Tieren als Blutverdünner eingesetzt.

Die Forscher kamen den Mäusen auf die Spur, weil Kammerjäger in einem Bäckerei-Keller in Westfalen vergeblich versuchten, die Tiere zu vergiften. Bei Untersuchungen der Nager wurde festgestellt, dass sich das Gen "vkorc1" verändert hatte, was wiederum diese Resistenz hervorrief.

Diese genetische Sequenz kommt auch bei der Algerischen Maus (Mus spretus) vor. Diese Tiere sind durch ihre Wüsten-Nahrung zufällig auch resistent gegen das Gift. Die Mäuse-Arten müssen sich gekreuzt haben. Ein Forscher sagte: "Wir haben die Evolution auf frischer Tat ertappt." Nach Berechnungen ist die Mutation erst zehn bis 20 Jahre alt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Art, Tat, Evolution
Quelle: wissen.de.msn.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2011 13:35 Uhr von Amandil
 
+6 | -1
 
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Das ist nicht nur so bei Mäuse: Grundsätzlich kommt das bei der Schädlingsbekämpfung zu dieser "Evolution".

Heutzutage wird eine Menge Pestizide für Obst und Gemüse verwendet, genau aus diesem Grund, weil die Schädlinge immer resistenter werden!
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22.07.2011 13:52 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -1
 
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"auf frischer tat entdecken" gibt es ansich nicht. der dritte absatz ergibt keinen sinn. was hat ein gen mit bestimmter nahrung zu tun? und "zufällig" ist das erst recht nicht. wieso müssen sich die arten gekreuzt haben? ich denke, das liegt an der nahrung? da bräuchten die "westmäuse" ja nur dasselbe zeug futtern... fragen über fragen...
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22.07.2011 14:39 Uhr von Neveren
 
+1 | -5
 
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JaJa Um sich weiterzuentwickeln braucht es nach der Evolutionslehre mehrere Millionen Jahre. Und das Zeug wird seit den 50ern eingesetzt? Wann wird die Wissenschaft wohl endlich einsehen dass da etwas nicht aufgeht. Variation meine Freunde, das ist die Antwort.
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22.07.2011 14:46 Uhr von daiakuma
 
+1 | -0
 
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krass! :-o: find ich total interessant, sowas!! :-o
wo gibts mehr? :)
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22.07.2011 15:16 Uhr von cheetah181
 
+8 | -0
 
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Neveren: "Um sich weiterzuentwickeln braucht es nach der Evolutionslehre mehrere Millionen Jahre."

Für große Veränderungen. Für sowas kleines nicht. Bakterien passen sich auch wesentlich schneller an.

"Und das Zeug wird seit den 50ern eingesetzt? Wann wird die Wissenschaft wohl endlich einsehen dass da etwas nicht aufgeht."

Dazu folgender Absatz:
"Zunächst hatten sich offenbar die Gene der Algerischen Maus - tausende Kilometer von der Westlichen Hausmaus entfernt - durch eine Mutation im Erbgut verändert. Die Tiere haben sich durch ihr Leben in der Wüste wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum hinweg an eine Vitamin-K-arme Ernährung angepasst. Das machte sie - zufällig - auch resistent gegen den Wirkstoff Warfarin. Vitamin-K ist wichtig für die Blutgerinnung.
Die beiden Mäusearten müssen sich anschließend in Regionen, in denen sie beide vorkommen - beispielsweise in Nordafrika oder Spanien - gekreuzt haben."

Die algerische Maus hatte also wesentlich länger als 50 Jahre Zeit für diese Mutation.

"Variation meine Freunde, das ist die Antwort."

Variation ist Teil der Evolution.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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22.07.2011 17:23 Uhr von thugballer
 
+1 | -0
 
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neveren oh mann: es ist einem menschen doch direkt klar, dass die variation eines gens,sodass man immun gegen einen stoff ist und eine veränderung wie vom nagetier zum menschen zwei verschiedene dinge sind
aber nein "du schaust ja über den tellerrand hinaus"
übersiehst absichtlich klarste fakten um dich dann mit
"wann wird die wissenschaft endlich..." klüger als die wissenschaftler zu stellen
ich hoffe ein künstlicher ego-schub in einer online-community hat den tag zumindest irgendwie erträglich für dich gemacht
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22.07.2011 18:33 Uhr von Neveren
 
+1 | -1
 
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@thugballer: Zu dir muss man nix sagen, Leute wie du sind es nicht wert auch nur eine Taste zu drücken auf meiner Tastatur, ich habe es diesesmal doch getan, da ich finde du solltest wissen wie Arrogant du auf andere wirkst. Und ich glaube nicht dass ich es als 19 Jähriger nötig habe mir in einem Internet-Forum Anerkennung oder Aufmerksamkeit zu holen. Die bekomme ich auf der Arbeit genug. Ich hoffe mehr du bist nun vollends Befriedigt nachdem du mich Online so richtig "Gebasht" hast, gratuliere. Vll solltest du nächstes mal erst dein Hirn einschalten (falls vorhanden) bevor du Junge Erwachsene (nochmal, ich bin 19) wegen fehlendem Wissen anprangerst. Bis die Tage, Herr Professor.

@cheetah181
Danke für die Aufklärung. Im Gegensatz zu anderen Usern hier kannst du klar Argumentieren und mich "aufklären". Man kann ja nicht alles wissen, und ich habe lediglich meine Meinung geschildert :).

[ nachträglich editiert von Neveren ]
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23.07.2011 04:22 Uhr von plonkkkkk
 
+1 | -0
 
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lol: "auf frischer tat ertappt" und "erst zehn bis 20 jahre"
ähm, wieviele maus-genereationen gibts in 10 bis 20 jahren? enie heute neugeborene maus ist in etwa 4 wochen geschlechtsreif! Also reden wir hier von 130 bis 260 generationen. ist dann doch nicht mehr so "auf frischer tat ertappt" oder?
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23.07.2011 08:01 Uhr von Grool
 
+0 | -2
 
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@plonkk: HERZLICHES DANKEFEIN!
das es leute gibt die sich anscheinend doch gedanken machen macht mir hoffnung

ist wie wenn man jetz mal noch extremer gesagt beim ehec virus sagen würde HEEEY! so ja nicht du mikroskopisch kleiner scheiskerl wir haben dich erwischt du kommst jetz mitsamt der sojasprosse mit in knast undso...
natürliche selektion 4 the win!
die maus die immun gegen rattengift ist überlebt halt und zeugt nachkommen ...verdammt das macht irgendwie sinn.......während beim menschen anscheinend heutzutage SINNLOSIGKEIT sich durchsetzt HÄÄÄ? oder sollte ich einfach fernsehen um mit den kleinen crushials und "discogängern" mithalten zu können...sollte man sich mal fragen... NOT!

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