22.07.11 07:05 Uhr
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Anonymous reagiert auf die Festnahmen von Mitgliedern und leakt NATO-Dokumente

Nachdem vor Kurzem mehrere Mitglieder der Hacker-Gruppe Anonymous wegen den Online-Angriffen unter anderem gegen PayPal vom FBI verhaftet wurden (ShortNews berichtete), haben die Hacktivisten jetzt reagiert.

Sie veröffentlichten über Twitter eine Stellungsnahme und dabei gleichzeitig auch eine PDF-Datei mit dem Namen "NATO restricted". Diese Datei stammt aus dem Jahr 2007. Zudem gab man bekannt, dass man noch über brisante Dokumente verfüge, die man zurzeit aber noch nicht veröffentlichen könne.

Das wäre für Anonymous unverantwortlich. Allerdings habe man vor, in den kommenden Tagen weitere "interessante Informationen" zu veröffentlichen. In der Reaktion auf die Festnahmen bezeichnete Anonymous das Internet als "der Wilde Westen".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: NATO, Dokument, Anonymous, Hacken
Quelle: winfuture.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2011 08:23 Uhr von Slingshot
 
+38 | -1
 
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@ Letzter Satz: "In der Reaktion auf die Festnahmen bezeichnete Anonymous das Internet als "der Wilde Westen"."

Die Aussage wurde doch von diesem FBI Spinner getroffen und nicht von Anonymous?! O_o
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22.07.2011 08:57 Uhr von owenhart
 
+7 | -1
 
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Howdy! man darf gespannt sein!
Ähm, Richtig die Aussage kam vom "FBI Spinner" ;-)

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von owenhart ]
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22.07.2011 09:15 Uhr von leerpe
 
+6 | -3
 
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Ihr habt recht. Das hat dieser FBI-Agent gesagt. Doch Anonymous bestätigte diese Aussage in ihrem Statement.

So schrieb Anonymous als Reaktion auf diese FBI-Aussage laut der Quelle:

"Das Internet sei und bleibe "der Wilde Westen" - Behörden und Regierungen sollten niemals davon ausgehen, dass sie die Kontrolle über das Web hätten."
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22.07.2011 09:17 Uhr von atrocity
 
+35 | -8
 
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Nur her damit: Nur schön weiter geheimes Material veröffentlichen!
Der Bürger hat es bezahlt, der Bürger soll es auch sehen dürfen.

Und von wegen "Gefahr für die Sicherheit"... Sicherheit durch geheim halten hat noch nie funktioniert und wird es auch nie.
Da kann die Nato noch so lange schreien das solche leaks die Sicherheit ihrer Mitgliedstaten kompromittiert.
Ein Sicherheitskonzept muss so gut sein das es sich jeder ansehen kann und dann sieht das man keine Chance hat.
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22.07.2011 09:41 Uhr von rockzzz
 
+0 | -2
 
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Ehm: sry Autor aber, Das wäre für Anonymous unverantwortlich.< für oder von?
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22.07.2011 10:30 Uhr von Perisecor
 
+2 | -8
 
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@ atrocity: "Ein Sicherheitskonzept muss so gut sein das es sich jeder ansehen kann und dann sieht das man keine Chance hat. "

Wunderbar, dann stimmst du also dafür, dass man den deutschen Verteidigungshaushalt auf 160 Milliarden Euro erhöht?
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22.07.2011 10:48 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -1
 
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Sowas führt nur zur Kontrolle übers Internet: Ob sie es wollen oder nicht, mit solchen Aktionen unterstützen sie nur diejenigen welche das Internet gerne kontrollieren wollen. Demnächst wird es bestimmt ein paar neue Gesetze geben welche uns Bürger weiter einschränken. Die Chinesische Firewall scheint sich immer mehr zum Exportschlager zu entwickeln.
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22.07.2011 10:55 Uhr von atrocity
 
+5 | -2
 
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@Perisecor: Nein, ich bin dafür das man das unnötige Kriege führen am Ende der Welt endlich einstellt und sich darauf besinnt das wir hier eine Verteidigungsarmee haben.
Das ganze bekriegen hilft nur der Rüstungsindustrie die sich eine goldene Nase verdient. Und durch den Krieg im Ausland sorgen wir nur für mehr Terroristen.
Ich würde mich auch mit allem wehren was ich habe wenn jemand meinte er müsste in mein Land einfallen und sich mit Waffengewalt einmischen. Aber Terroristen sind ja so praktisch um das Volk weiter zu unterdrücken und seine Freiheit einzuschränken...

Zum Thema: Alle Dokumente die mit meinem Steuergeld (jaaa... ich zahle steuern, krass was? :P) bezahlt wurden will ich einsehen können. Wie soll ich sonst mein Demokratisches Recht bei Wahlen sinnvoll wahrnehmen können?
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22.07.2011 11:12 Uhr von Perisecor
 
+3 | -12
 
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@ atrocity: Jemand wie du, der die Offenlegung von Geheimnissen fordert, weil die Sicherheitskonzepte trotzdem gut genug sein müssen, ist definitiv sehr weit davon entfernt zu beurteilen, was unnötig ist und was nicht.

"Ich würde mich auch mit allem wehren was ich habe wenn jemand meinte er müsste in mein Land einfallen und sich mit Waffengewalt einmischen."

Wie erwartet. Du weiß ja nicht mal, dass bis auf eine relativ kleine Gruppierung in Afghanistan alle Kräfte der Taliban, IBU etc. aus anderen Staaten kommen.


"will ich einsehen können"

Ich will auch viel. Warum nicht jeder Hinz und Kunz alles einsehen können sollte, solltest du selbst wissen. Das erachte ich dann doch als eine der Grundvoraussetzungen - auch für eine Diskussion auf einer Plattform wie Shortnews.


"Wie soll ich sonst mein Demokratisches Recht bei Wahlen sinnvoll wahrnehmen können? "

Dein Recht zu wählen hat nichts mit zu recht geheimen Dokumenten irgendwelcher Institutionen zu tun. Fühlst du dich nicht ausreichend informiert, um eine fundierte Entscheidung zu treffen, kannst du dich ja enthalten.
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22.07.2011 11:23 Uhr von atrocity
 
+6 | -2
 
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@Perisecor: Super, nun fehlen dir nur noch Argumente für deine ganzen Behauptungen, dann könnte man fast meinen du wärst kein Troll ;-)
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22.07.2011 11:42 Uhr von jarichtig
 
+1 | -1
 
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wer weiß, vielleicht ist das alles auch nur ein weiteres insziniertes spielchen der regierung ;)
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22.07.2011 13:34 Uhr von Kirschquark
 
+0 | -2
 
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weiss: eigentlich jemand warum die HP der No Name Crew seit Tagen down ist? Dachte wir kriegen noch n paar lustige Sachen der Bundespolizei zu lesen aber so wie`s ausschaut wurden die wohl auch hoch genommen?
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22.07.2011 16:44 Uhr von jarichtig
 
+0 | -1
 
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@ el kritico: mehr ist nicht hinzuzufügen..
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23.07.2011 01:38 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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atrocity: Hab mir jetzt echt Mühe gegeben, aber keine Behauptungen bei Peri gefunden.

- Sicherheitskonzepte

Man kann kein Sicherheitskonzept haben, das genauso transparent wie wirksam ist. Da sich mit der Einschätzung von Sicherheitskonzepten auf staatlicher Ebene auch keine Amateure beschäftigen, sondern nachrichtendienstliche Profis, kommen genau diese Profis auch regelmässig aufgrund der Undurchdringlichkeit des militärischen und politischen Geheimschutzes zum Urteil über die Effizienz und die Effektivität des betrachteten Objekts.

- Gruppierungen in Afghanistan

IBU (Usbekistan), IJU (Pakistan, Tajikistan, indien, Türkei, Deutschland, Kasachstan, Jemen, Ägypten, Tschetschenien), Taliban (Pakistan), Haqqani (Pakistan), AQ (Pakistan, Jemen, Syrien, Libyen, Maghrebstaaten, Jordanien) ... kämpfen zwar alle in Afghanistan, haben aber ihre logistischen und schulischen Hintergründe alle deutlich woanders. Die einzige Fraktion vor Ort, die ein wenig Lokalkolorit vorzuweisen hat, ist die alte Gulbudyyin-Partei, Hesb-I-Islamye Gulbudyyin. Ausgerechnet die sind allerdings auch das schwächste Glied im Aufstand.

- Geheimschutz

Es ist doch wohl absolut weit hergeholt, das du als geheim eingestufte Dokumente einsehen musst, um deinem bürgerlichen Wahlauftrag nachkommen zu müssen. Das ist Blödsinn. Du musst ja auch nicht geheime Firmendokumente einsehen, wenn du dich bei einer Firma bewerben willst. Die Notwendigkeit von militärischem und politischem Geheimschutz dürfte wohl ausser Frage stellen. Regst du dich genauso über die Standardaussage der Staatsanwaltschaft bei Pressefragen auf: "Zu laufenden Ermittlungen geben wir grundsätzlich keine Auskunft"? Das ist nämlich dasselbe Muster.
...analog dazu auch in der Privatwirtschaft. Schon mal dich über Wirtschaftsspionage aufgeregt?
Es funktioniert einfach nicht anders. Man kann keine Daten erheben und Aufklärung betreiben, wenn man seine Erkenntnisse nicht geheim halten kann oder darf. Das man in diesem Fall keine Informanten finden würde, ist nur ein Punkt unter vielen.
Und am Ende steht das Übliche: Selbst wenn man ALLES freigeben würde, was man besitzt, würde der nächste Investigativ-Verdächtiger kommen und behaupten, da wären ja noch viel mehr noch geheimerererere (absichtlich so falsch geschrieben) Dokumente existieren. Muss ja nicht mal stimmen.
Es geht dabei ja nicht mal darum, das es Dinge gibt, die dich persönlich nen feuchten Furz angehen, sondern denjenigen, der wie du ebenfalls die Möglichkeit hat, mitzulesen und auch noch ein dienstliches Interesse daran hat.
Du würdest ja auch nicht deinem Feind erklären, wo der Schwachpunkt deines Panzers ist, damit er um die Ausweglosigkeit seiner Situation weiss. DAS ist der Haken an der Sache. ER weiss dann nämlich, wie er dich knackt.

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