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Ifo-Chef Werner Sinn zu Eurogipfel: Geld "wird nie wieder zurückkommen"

Prof. Werner Sinn, Chef des Münchner ifo-Instituts, beurteilt die gefassten Beschlüsse des Eurogipfels vom Donnerstag gegenüber der FAZ äußerst kritisch: "Die Sozialisierung der Schulden in Europa geht munter weiter", Deutschland werde kontinuierlich mit Zusammenbruchsszenarien erpresst.

Zudem kritisierte der Ökonom die gewaltigen Subventionen, die Athen über extrem niedrige Zinssätze von 3,5 Prozent erhält. Durch den Wegfall von Zinsdifferenzen entfalle jede Disziplinierung. "Das zusätzliche Geld, das den Griechen jetzt fast schon geschenkt wird, wird nie wieder zurückkommen", so Sinn.

DIW-Ökonom Ansgar Belke taxiert die Kosten der aktuellen Rettungspakete für den deutschen Steuerzahler bei mindestens 43 bis 48 Milliarden Euro für das wahrscheinlichste Ausfallszenarium. Die Eurozone mutiere zu einer "kompletten Haftungsunion", wenn sich Euro-Staaten künftig über den EFSF finanzieren lassen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Chef, Finanzen, Ifo, Werner Sinn
Quelle: www.faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2011 07:06 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+19 | -0
 
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natürlich nicht: und deswegen erstgarnicht auf den weg schicken das geld.

das loch was die griechen aufreissen würden, wenn man sie jetzt konsequent aus der eurozone rausschmeisst, könnte man sehr schön durch diese gelder regeln und wieder stopfen.


aber so verbrennen wir das geld ohne der zusicherung das da überhaupt was passiert und es besser wird.

achja und wenn irgendwelche gelder fliessen.
dann bitte doch aus den privattaschen der hirnlosen politikern die damals die gefälschten bilanzen akzeptierten und deen glauben schenkten, bzw. uns das so verkauft haben.


diese sollen dafür zahlen und niemand anders
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22.07.2011 08:12 Uhr von dagi
 
+10 | -0
 
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Wenn: wir anfangen die gehälter der politiker und pleitebänker in griechische staatsanleihen zu bezahlen wäre es für alle besser !!!
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22.07.2011 08:36 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+7 | -0
 
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Sarkozy lügt! Portugal hat bereits jetzt 300 % Staatsschulden gegenüber dem Bruttoinlandsprodukt. Italien ist - wie auch Griechenland - lediglich aus politischen Gründen in die Euro-Zone aufgenommen worden, da seine Staatsschulden bei 120 % des Bruttoinlandsprodukts sind.

Sarkozy behauptet, daß nur Griechenland eine solche Hilfe erhalten werde, so jedenfalls SWR II Baden-Württemberg zu den Frühstücksnachrichten.

Daraus läßt sich der Schluß ziehen, daß Sarkozy bewusst lügt.
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22.07.2011 08:41 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -0
 
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Gibt es Parteien, die das nicht mitmachen? Ich frage mich, wie geeigneter Protest dagegen aussehen kann?

- Einlesung ins Steuerrecht und Vermeidung unnötiger Abgaben an den Fiskus ist da noch das probateste Mittel.

- Wahlen

Bleibt die Frage: Welche Partei schließt sich dieser Europabesoffenheit nicht an und lässt sich auf diese Erpressung nicht ein?
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22.07.2011 08:56 Uhr von Peter323
 
+5 | -0
 
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Euro: Die stehen mit dem Rücken zur Wand.

Griechenlands Schulden sind in Euro.
Portugal, Spanien, Italien und Irlands Schulden sind auch in Euro.

Deutschland MUSS für diese Staaten bürgen, da sonst der Euro in eine Abwärtsspirale kommt, die haben gar keine andere Wahl.

Das ist der große Nachteil einer Währungsunion über mehrere Länder, dass sie gemeinsam die Konsequenzen ihrer Misswirtschaft spüren.

Das alles hier sind aber nur die letzten Zuckungen unseres Wirtschaftssystems in Europa, die Währung wird wieder flöten gehen.


Die Leute, die jetzt in die Renten und Lebensversicherungen einzahlen oder viel Geld zusammengespart haben, sind am Ende die Leidtragenden, sie kriegen nämlich nichts, aber auch gar nichts mehr. Die, die heute gelebt haben und alles ausgegeben haben, gehen als Gewinner aus der Krise. So traurig das klingen mag, so wahr ist das.
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22.07.2011 08:59 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -0
 
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@no_trepassing: Du sprichst einen absolut wunden Punkt an.

Der 80-jährige Schriftsteller und Autor Rolf Hochhut, bekannt als "Moralist und Mahner" gegen den Nationalsozialismus, forderte vor einigen Wochen in der Harald-Schmidt-Show die Bürger der EU aus den von Dir genannten Gründen auf, in einer gewaltsamen Revolution gegen den sozialen Raubbau Brüssels anzugehen.

Die Mittel des Parlamentarismus, so Hochhut, reichten für einen politischen Wechseln nicht mehr aus, zumal insbesondere in Deutschland eine Art Meinungsfaschismus, der sich über die privaten bis zu den öffentlichen Medien erstreckt, jede real-demokratische Auseinandersetzung mit den Problemen im Keim ersticke.

Hier das Kurzvideo seines Appeles (1:12 Min.)
Siehe: http://is.gd/...
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22.07.2011 09:30 Uhr von tafkad
 
+5 | -0
 
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Ich weiß nicht was Ihr alle habt: das Geld kommt alles wieder zurück und zwar in die Taschen der Politiker und Bänker. Auf der Zeche bleibt nur der kleine Steuerzahler.

Also alles bestens ist doch ganz normal.
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22.07.2011 21:46 Uhr von Felixus
 
+0 | -0
 
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Der Deutsche wird sein: Sparguthaben verlieren. Wir steuern auf eine Katastrophe zu. Merkel finanziert Griechenland mit unserem Geld. Es wird definitiv nicht gut gehen,. Wenn wir die D-Mark wieder einführen, wäre sie bald wieder viel wert , allerdings wären unsere Ersparnisse im Mond.
http://bit.ly/...

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