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Türkei: Armee erschießt 16-Jährigen, der von Hochzeitsfeier nach Hause ging

An der türkischen Schwarzmeerküste haben Soldaten einer Armee-Einheit einen 16-jährigen Jungen erschossen, der sich auf dem Heimweg von einer Hochzeitsfeier befand.

Der Junge war in Begleitung seines Bruders, als die Soldaten das Feuer eröffneten, nachdem beide die Aufforderungen ignoriert hätten, stehen zu bleiben. Auch ein Warnschuss habe nichts bewirkt. Stattdessen schossen die beiden Brüder mit einer Schreckschusspistole. Der Bruder überlebte den Beschuss und gab an, es hätte keinerlei Warnungen gegeben.

Laut Gouverneur Hüseyin Aksoy befand sich die Armee gerade in einem Einsatz gegen die PKK und gab den beiden Jungen die Schuld an dem Vorfall.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Türkei, Soldat, Armee
Quelle: www.spiegel.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2011 14:35 Uhr von azru-ino
 
+45 | -64
 
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21.07.2011 14:41 Uhr von penelope3582
 
+88 | -8
 
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Das WICHTIGSTE FEHLT !!!!!!!!! *Die beiden Brüder seien von den Soldaten aufgefordert worden, stehen zu bleiben, hätten dies aber ignoriert und mit einer Waffe, die sich später als Schreckschusspistole erwiesen habe, mehrere Schüsse abgegeben*

Darauf haben die Soldaten nur reagiert.

Die Berichterstattung ist total Falsch wiedergegeben vom Autor.

[ nachträglich editiert von penelope3582 ]
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21.07.2011 14:54 Uhr von penelope3582
 
+30 | -6
 
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Jetzt wurde es ersetzt und stellt das ganze total anders dar.

Auch wenn es tragisch ist, so was würde in jedem Land passieren, wenn man denkt Mann wird beschossen.
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21.07.2011 14:55 Uhr von custodios.vigilantes
 
+110 | -2
 
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mit einer Schreckschusspistole herumzuknallen: während Soldaten einen auffordern stehen zu bleiben ist nicht gerade clever
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21.07.2011 15:06 Uhr von Yoshi_87
 
+50 | -4
 
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Sie kamen von einer Hochzeit: Und hatten eine Schreckschusspistole dabei..?!
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21.07.2011 15:11 Uhr von r3c3r
 
+11 | -8
 
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Also wer: das so glaubt.. Das mit der Schreckschusswaffe ist auf jeden Fall ein Grund zum zweifeln.
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21.07.2011 15:11 Uhr von Nebelfrost
 
+23 | -5
 
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@custodios.vigilantes: zitat: "während Soldaten einen auffordern stehen zu bleiben ist nicht gerade clever"

japp, im grunde einer nominierung für den darwin award würdig.
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21.07.2011 15:24 Uhr von readerlol
 
+32 | -5
 
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heeeeyy: hochzeit ohne schreckschuss waffe.... is keine türkenhochzeit.
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21.07.2011 15:25 Uhr von snake-deluxe
 
+17 | -1
 
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blöd gelaufen: für die Jungs... Wer kommt auch auf die saudumme Idee, auf SOLDATEN das Feuer zu eröffnen?

Hätte in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit wohl ähnlich geendet. Bei so einem Zwischenfall das Feuer zu eröffnen (zum Beispiel als Soldat auf Streife) ist dabei sogar legitim.
In diesem Sinne hält sich mein Mitleid stark in Grenzen...
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21.07.2011 15:39 Uhr von jackblackstone
 
+16 | -1
 
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@Yoshi_87: auf türkischen, arabischen, persischen, teilweise russischen usw. hochzeiten ist es ganz normal, dass man "freuden schüsse" abgibt

deswegen ist es in manchen regionen der welt ganz normal, dass jeder 2. ne waffe mit auf die hochzeit mitbringt

[ nachträglich editiert von jackblackstone ]
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21.07.2011 15:43 Uhr von Floppy77
 
+20 | -2
 
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Wenn man bei einer Polizeikontrolle: in Deutschland eine Waffe zieht und anfängt herum zu ballern, wird man mit Sicherheit auch im Krankenhaus oder auf dem Friedhof landen.
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21.07.2011 15:43 Uhr von Perisecor
 
+8 | -17
 
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Ich bin ein wenig verwundert. Die gleichen Leute, die austicken, wenn in Afghanistan oder im Irak Leute erschossen werden, die nicht stehenbleiben, finden das hier völlig in Ordnung.
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21.07.2011 16:10 Uhr von RickJames
 
+2 | -7
 
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Das ganze ist wirklich eine Tragödie.
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21.07.2011 16:14 Uhr von Boon
 
+7 | -1
 
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gerechtfertigt: Die dummen erwischts halt zuerst.

Wenn jemand mit einer schreckschusspistole herumhandiert und diese nicht fallen lässt vor einem polizisten oder einem soldaten, dann muss man mit so etwas rechnen.

Traurig - natürlich, gerechtfertigt - voll und ganz - mitleid - nein
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21.07.2011 16:20 Uhr von BK
 
+11 | -2
 
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Bin ich der einzige der die Überschrift für total danben hällt ?
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21.07.2011 16:23 Uhr von jayjay2222
 
+3 | -10
 
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Die böse böse türkische Armee...

Nicht vergessen das auch den Amis und der deutschen Armee vor einiger Zeit in Afghanitan und Irak eine "Frindly Fire" unterlaufen ist die mit hunderten Toten endete.
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21.07.2011 16:32 Uhr von lieberBiber
 
+5 | -0
 
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@snake-deluxe: "Hätte in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit wohl ähnlich geendet. Bei so einem Zwischenfall das Feuer zu eröffnen (zum Beispiel als Soldat auf Streife) ist dabei sogar legitim."

In der Theorie hast du recht. In der Praxis wäre ein deutscher Soldat bei einem solchen Zwischenfall allerdings mit einem Bein im Knast. Denn deutsche Soldaten unterstehen der zivilen Gerichtsbarkeit. Ein Staatsanwalt würde prüfen ob die Schüsse notwendig waren, also ob man sich unmittelbar in Gefahr befand und die Körpertreffer verhältnismäßig akzeptabel sind.

Dies wird für den Schützen je nach Lage schwer zu beweisen sein, wenn ein Projektil im Rücken der Person eindringt, wird dies quasi unmöglich.
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21.07.2011 16:54 Uhr von dexion
 
+6 | -1
 
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Immerhin: nach dem Soldatengesetz und den ROE richtig verhalten.
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21.07.2011 17:14 Uhr von KolliDaKing
 
+3 | -3
 
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@azru-ino: wie dumm du doch bist...

[ nachträglich editiert von KolliDaKing ]
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21.07.2011 17:16 Uhr von daiakuma
 
+1 | -3
 
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...darwin award nomineés? :-D
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21.07.2011 17:26 Uhr von PowerOfCash
 
+6 | -6
 
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Lest die Quelle: aus der Quelle:

Die türkische Armee hat bereits häufiger Zivilisten getötet, die für PKK-Rebellen gehalten wurden. Im Jahr 2005 wurden im Südosten der Türkei ein Zwölfjähriger und sein Vater erschossen - damals sprachen die Behörden wie bei dem Vorfall in Samsun auch zunächst von einem Gefecht mit der PKK. Im vergangenen Jahr starben zwei Bauern, die im südtürkischen Hatay Kräuter sammelten und von Soldaten beschossen wurden.

Die Türkei geht eh unter, mit ihrem neuen Islamistischen Regime!
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21.07.2011 18:54 Uhr von k55
 
+5 | -3
 
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Es ist sicherlich nicht leicht für die Familie des 16jährigen, ihren jungen Sohn zu Grabe tragen zu müssen. Jedoch muss man sagen, dass er die alleinige Schuld trägt.

1. Auf der Hochzeit rumgeballert, wird es keiner missverstehen. Aber mitten in der Stadt? Dann noch die Warnung misachtet und geschossen.

2. Die Soldaten waren zu dem Zeitpunkt auf der Suche nach 2 PKK-Terroristen: So traurig es auch ist, hat er hier Pech gehabt, dass er zur falschen Zeit, am falschen Ort die falsche Handlung ausgeführt hat.

3. In einer Zeit, wo aufgrund der Terroranschläge auf Polizisten und Soldaten schon eine herumliegende Tüte zu einer Abriegelung der Gegend führt, schiesst man nicht mitten in der Stadt herum.
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21.07.2011 18:57 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -12
 
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21.07.2011 18:57 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -9
 
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Naja, sieht für mich eher aus als wenn die Soldaten schießgeil waren. Den Knall von Platzpatronen und den Knall scharfer Patronen kann man eindeutig unterscheiden.
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21.07.2011 19:30 Uhr von snake-deluxe
 
+1 | -1
 
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@lieberBiber: Meinste wirklich? Also uns wurde damals bei der Wachunterrichtung immer gesagt, in den und den Fällen ist es erlaubt, das Feuer zu eröffnen. Vorhergehen muss natürlich aufrufen, Warnschuss usw.
Legitim wäre eine Eröffnung des Feuers zum Beispiel bei Notwehr, oder auch bei schweren Diebstahl(!)
Aber du hast schon recht, das sind alles sehr schwammige Aussagen...

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