21.07.11 09:31 Uhr
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USA: Trotz Gnadengesuch eines Opfers: Mann in Texas hingerichtet

Mark Stroman wollte sich nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 an muslimischen Menschen rächen. Wahllos erschoss er an verschiedenen Tagen zwei Menschen, zwischendurch verletzte er einen weiteren Menschen schwer. Dafür wurde Mark Stroman damals zum Tode verurteilt.

Doch der Mann, der die Schüsse überlebte, kämpfte für den Täter (ShortNews berichtete). Rais Bhuiyan sagte: "Ich habe ihm angesehen, dass er nicht unterscheiden konnte zwischen richtig und falsch. Dieser Hass war in ihm. Eine Hinrichtung macht das nicht besser."

Er reichte ein Gnadengesuch ein. Doch es war zu spät. Mark Stroman wurde letzte Nacht mit einer Giftspritze hingerichtet. Stroman verlor am 11. September 2001 seine Schwester.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Nachrichten, Panorama, Texas, Muslime, Todesschütze
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2011 10:11 Uhr von Seridur
 
+3 | -1
 
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dass er seine schwester verlor: konnte uebrigens bis heute nicht belegt werden.

der kerl hat raubueberfaelle und morde begangen und wollte sich mit patriotischen parolen rausreden. spaetestens beim raub merkt man ja, dass das ganze nur eine kamagne war.

respekt an das opfer das die hinrichtung verhindern wollte, obwohl er halb blind und fuer immer gezeichnet bleiben wird. ich weiss nicht ob ich sowas haette vergeben koennen.
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21.07.2011 10:23 Uhr von atrocity
 
+1 | -1
 
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Wie im Mittelater: schon erbärmlich für ein ach so modernes Land...

Übrigens: Ewig Knast ist in meinen Augen eine schlimmere Strafe als ein schneller Tod.
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21.07.2011 10:46 Uhr von Peitschendoc
 
+1 | -0
 
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Sorry aber ich kann nicht wahllos Menschen einer Glaubensrichtung ermorden weil ein anderer Mensch dieser Glaubensrichtung meine Schwester auf dem gewissen hat. Das die blöden Amis, insbesondere die Texaner, stolz sind auf die Hinrichtung von Mördern ist allerdings genau so scheiße.

[ nachträglich editiert von Peitschendoc ]
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21.07.2011 10:51 Uhr von sesh
 
+3 | -2
 
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Dazu gibt es nur eines zu sagen: Zivilisierte Staaten kennen keine Todesstrafe.
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21.07.2011 11:19 Uhr von atrocity
 
+4 | -0
 
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@DerBelgarath: Warum? Man kann auch gegen die Todesstrafe sein und trotzdem für eine harte Bestrafung. Das ist kein Widerspruch.

Immerhin bleibt bei lebenslanger Haft noch die möglichkeit offen das man den Menschen entlassen kann falls sich herausstellt das er unschuldig im Knast saß. Was leider gar nicht allzu selten passiert :/

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