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Finanzamt will 33 Prozent Schenkungssteuer vom "Wer wird Millionär"-Pastor

Pastor Alfred Mignon (61) wurde deutschlandweit bekannt, als er im Mai bei "Wer wird Millionär?" 125.000 Euro gewann und daraufhin versprach, 110.000 Euro an die neunköpfige und hochverschuldete Familie Gröblehner zu spenden (ShortNews berichtete).

Jetzt wurde jedoch bekannt, dass der Pastor die 110.000 Euro immer noch nicht an die Familie überwiesen hat. Der Grund ist das Finanzamt, das ihm einen Strich durch seine Rechnung gemacht hat. Unmittelbar nachdem man von der Schenkung erfuhr, meldete es sich bei dem Pastor.

Es fordert 33 Prozent Schenkungssteuer. Das sind 33.600 Euro. Der Pastor versucht, eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen, doch das Finanzamt beharrt auf das Geld. Die Familie, die dringend das Geld benötigt, musste aufgrund des Geldmangels vor wenigen Tagen sogar von den Münchner Tafeln Essen holen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Prozent, Millionär, Günther Jauch, Finanzamt, Pastor
Quelle: www.bild.de

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66 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2011 08:28 Uhr von hausherr
 
+81 | -2
 
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Ist doch immer so: Das Finanzamt beharrt auf das Geld! (siehe News) :P
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21.07.2011 08:31 Uhr von Bildungsminister
 
+57 | -3
 
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Schwierige Sache das , denn eigentlich gelten für alle die gleichen Gesetze, zumindest für jene die sich keinen Finanzjongleur leisten können um zu bescheissen. Und ich glaube auch nicht, dass dies der einzige Fall ist, wo sich jemand eine Ausnahme wünschen würde, weil er das Geld ringend braucht.

Auf der anderen Seite finde ich es schon happig, dass der Staat sich mal eben 33% der Summe greift. Bei höheren Beträgen, okay, aber bei 110.000 Euro? Spricht am Ende aber für sich.

Ansonsten muss man hier aber auch den Leuten einen Vorwurf machen. As far as I remember, wusste der Pastor ja schon während der Sendung, dass er das Geld weiter gibt. Warum hat RTL es dann nicht direkt an den Richtigen überwiesen. Das hätte wohl all dieses Ungemach was nun folgt verhindert.

Trotzdem finde ich es immer noch lobenswert, dass jemand so selbstlos ist, und einfach 110.000 Euro verschenkt. Da mag man nun drüber lästern, aber zeig mir nur eine Hand voll Leute die das machen würden...
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21.07.2011 08:32 Uhr von Allmightyrandom
 
+127 | -6
 
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"Schenkungssteuer": Grundsteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Lohnsteuer, Erbschaftssteuer....

Nur eine Frage der Zeit bis ALLES dem Staat gehört^^

Ach nee, stimmt nicht. Die paar Großkonzerne und Superreichen zahlen ja kaum Steuern...
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21.07.2011 08:39 Uhr von tinagel
 
+39 | -0
 
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also: Schenkungssteuer innerhalb der Familie , die versuchen die Erbschaftssteuer zu umgehen kann ich ja noch nachvollziehen. Aber wenn ich bereits versteuertes Geld weitergebe noch dazu an Bedürftige dann ist das für mich eine Doppelbesteuerung und nicht in Ordnung. Könnte man dies nicht mit einem Darlehensvertrag umgehen? Dann wärs ja keine Schenkung sondern nur ein Darlehen. Und wann das Geld zurückgezahlt werden muss ist ja dann Vertragssache.
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21.07.2011 08:41 Uhr von hausherr
 
+12 | -0
 
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Bevor´s keiner mehr liest: http://www.youtube.com/...
Falls ihr das noch kennt. Passt ja (immer noch) wie der Arsch auf´n Eimer.
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21.07.2011 08:44 Uhr von Philippba
 
+17 | -8
 
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Danke liebes Finanzamt: Ihr wolltet einer Familie nicht helfen lassen. Kein Problem. Ich helfe ebenso, dass ich nächstes Jahr keine Azubis Aufnahme. Gern geschehen.
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21.07.2011 08:45 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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@tinagel: "Aber wenn ich bereits versteuertes Geld weitergebe noch dazu an Bedürftige dann ist das für mich eine Doppelbesteuerung und nicht in Ordnung."

Wieso Doppelbesteuerung?

Hätte der Mann den Gewinn behalten (auf Gewinne fallen bei uns keine Steuern an) hätte er keinen Cent Steuern zahlen müssen.

Selbst wenn das Geld bereits versteuert wäre, hätte der Empfänger des Geldes (die Familie) auch nur einmal gezahlt.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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21.07.2011 08:45 Uhr von Hafturlaub
 
+22 | -0
 
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hat das FA da überhaupt einen Spielraum? Die Steuer und der Steuersatz ist ja gesetzlich festgelegt. Allerdings gibt es ja Freibeträge, wenn ich richtig liege 20TEUR pro Person für "Nichtverwandte". Also sollte es steuerfrei sein, wenn er das Geld entsprechend aufteilt und jeder Person einzeln schenkt.
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21.07.2011 08:47 Uhr von sv3nni
 
+21 | -0
 
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parteispenden: da gibts mal wieder keine schunkungssteuer gelle..

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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21.07.2011 08:48 Uhr von Serverhorst32
 
+6 | -38
 
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21.07.2011 09:12 Uhr von radical_west
 
+7 | -6
 
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Ja, sowas ist immer ein riesen Schock für jene, die sich bislang immer selber nur auf Kosten von arbeitenden Steuerzahlern (in dem Fall Kirchensteuerzahlern) durchs Leben geschleppt haben.
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21.07.2011 09:25 Uhr von swac
 
+6 | -0
 
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@gerdi44: selbst der Letzte müsste mittlerweile mitbekommen haben, daß man NICHT Alg2 UND Kindergeld bekommt.
Ich kann mich aber erinnern, daß das Thema schon einmal war und da etliche Rechtsanwälte Hilfe angeboten haben, also irgendein Schlupfloch gibt es bestimmt.
Das die Familie zu den Tafeln gehen musste sehe ich nicht als so schlimm an. Dieses Schicksal teilen leider genug andere und hätte er nicht gewonnen wäre es ihnen auch nicht erspart geblieben
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21.07.2011 09:33 Uhr von daiakuma
 
+1 | -0
 
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hm, was wäre: wenn er das nicht an die große glocke gehangen hätte???
der fiskus hätte schön blod aus der wäsche geguckt...
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21.07.2011 09:33 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -1
 
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Das ist: doch typisch Finanzamt. Den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen geht schnell. Wenn die was zahlen müssen lassen die sich zeit. und drucksen rum.
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21.07.2011 09:34 Uhr von Serverhorst31
 
+11 | -7
 
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omg: Selten so ´nen Mist gelesen...
Kennt ihr überhaupt die Hintergründe hinter diesen Schulden? Wisst ihr überhaupt annähernd wie schnell sich so ein Schuldenberg innerhalb einer Familie auftürmt?
Ich glaube nicht...
Als pubertierender Spinner, der schön aus ´nem Wohlstandsviertel kommt, und nix weiter zutun hat als seinen Facebook-Status penibelst genau zu aktualisieren kann man das glaube ich nicht beurteilen.

ende
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21.07.2011 09:34 Uhr von Dudenliebhaber
 
+1 | -4
 
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Sonderregelung? Warum will die Kirche wieder eine Sonderregelung? Schenkungen sind nunmal zu versteuern. Unter Fremden gilt ein Freibetrag von 20.000 €, die übersteigende Summe würde in dem Fall mit 30% versteuert. Die Steuer können sowohl Nehmer als auch Geber zahlen. 20.000 € sollten doch ausreichen, um der Familie die wichtigsten Sorgen zu nehmen.
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21.07.2011 09:49 Uhr von mr_shneeply
 
+2 | -12
 
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21.07.2011 09:50 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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ich habe natürlich keinerlei verständnis für die bloße existenz dieser schenkungssteuer. vor allem in anbetracht solcher fälle ist diese steuer unmenschlich. aber dennoch gilt wieder mal ein grundsatz, den man immer einhalten sollte: über geld spricht man nicht! geld hat man oder nicht!

niemanden hat es zu interessieren, was ich für geld habe. bei der sendung war das natürlich nicht zu vermeiden, da sie öffentlich im TV ausgestrahlt wurde. aber der öffentlichkeit kann es dann zuminest scheißegal sein was ich mit diesem geld mache oder vorhabe. der pastor hat leider den schweren fehler begangen und das vorhaben der schenkung offen kundgetan. dass dort das finanzamt sofort zuschlägt, war daher von vornherein klar. denn immerhin kann man einer schenkungssteuer recht gut aus dem weg gehen, weil man eine schenkung leicht geheimhalten kann, wenn man es nicht gerade herum erzählt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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21.07.2011 09:52 Uhr von Chuzpe87
 
+0 | -0
 
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Finanzamt: Auch wenn es grammatikalisch richtig ist ....

"..meldete ES sich bei dem Pastor."

.. ist dies dennoch der richtige Ausdruck. Damit könnte genau so gut ein Mitarbeiter gemeint sein.

Alten Aasgeier.
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21.07.2011 09:52 Uhr von Andreyxz
 
+6 | -1
 
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kann man das nicht umgehen da muss es doch Schlupflöcher geben. Bei den reichen gehts doch auch. ist es nicht möglich das er einfach die Schulden der Familie direkt bezahlt?
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21.07.2011 09:55 Uhr von MiMaMark
 
+12 | -0
 
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Steuern sparen: Nun, wenn man sich auch nur kurz mit der Schenkungssteuer beschäftigt, stellt man fest, dass es für nicht-verwandte Personen einen Freibetrag von 20.000€ / 10 Jahre gibt.
Entweder hätte der Pastor den einzelnen Familienmitglieder 5 mal 20.000€ geschenkt oder was besser gewesen wäre, den Erziehungsberechtigten je 20.000€ geschenkt. Die restlichen 70.000€ hätten Sie quasi als zinslosen oder 1% Kredit bekommen können mit 10 Jahre Laufzeit. Also steht ihnen das Geld voll zur Verfügung. Nach 10 Jahren hätte er weitere 40.000€ "buchen können". Selbes Spiel noch 30.000€ übrig die es gilt, weitere 10 Jahre in einen Kredit umzuwandeln.
Man kann das Finanzamt mit legalen Mitteln überlisten, man muss sich nur anstrengen
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21.07.2011 09:58 Uhr von NilsGH
 
+3 | -0
 
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Da gibts doch genug Wege Dahrlehn auf unbestimmte Zeit mit 0 % Zinsen in einem Vertrag festlegen.

Oder einfach beim Finanzberater des Vertrauens vorbeischauen. Wenn ders nicht weiß ...

Der Staat mal wieder. Lieber meldet der Schuldner 7 Jahre Privatinsolvnz an und keiner sieht Geld (auch das Finanzamt nicht! XD), als dass eine Familie ehrlich ihre Schulden abtragen kann. Eine Frechheit! WIR sind das Staat! Und der Staat ist umgekehrt auch FÜR uns da. Zum Schutz und um das friedfertige Leben untereinander zu ermöglichen. Nimmt er diese Aufgaben (und andere) eigentlich noch wahr?
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21.07.2011 10:00 Uhr von WWE-DIVA
 
+5 | -5
 
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jaja, hier zeigt deutschland: mal wieder seine stark ausgeprägte korrupte Seite....ich könnt kotzen!!!!!!

33% fürs nichts tun, wer verdient das schon?
Dreckshaufen....ich frage mich ob die sich noch in den Spiegel schauen können?

alles kriminelle!
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21.07.2011 10:04 Uhr von Hafturlaub
 
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mr_shneeply: #Gewinne sind nämlich nur im ersten Jahr steuerfrei. Im zweiten Jahr muss man den Gewinn dann mit bis zu 50% versteuern.#

Das stimmt natürlich nicht. Der Gewinn ist und bleibt steuerfrei. Nur Kapitalerträge(z.B. Zinsen) aus diesem Gewinn sind zu versteuern.
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21.07.2011 10:14 Uhr von mr_shneeply
 
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