20.07.11 18:50 Uhr
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Vermögensverwalter warnt vor Zerfall der gesamten Finanzarchitektur

Der internationale Vermögensverwalter Felix Zulauf warnt in einem Interview vor dem Zerfall der westlichen Finanzarchitektur.

Laut Zulauf ist die Krise des Euros so gravierend und die Fehler der Politik und der Notenbanken so haarsträubend, dass der Euro höchstwahrscheinlich nicht überleben und es zu einer schleichenden Enteignung der Bürger kommen wird.

Da es für den Dollar, Pfund und den Yen auch nicht besser aussieht, vermutet Zulauf eine beginnende weltweite Krise ungeahnten Ausmaßes.


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WebReporter: RUPI
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Finanzen, Vermögen, Zerfall
Quelle: www.wiwo.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2011 19:11 Uhr von K.T.M.
 
+20 | -0
 
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Vielleicht nutzt man dann auch mal die Chance und führt ein funktionierendes System ein.
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20.07.2011 19:14 Uhr von RUPI
 
+6 | -1
 
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Das Interview ist ziemlich lang aber sehr lesenswert. Felix Zulauf wählt drastische Worte um die jetzige Situation darzustellen.

Leider sind in den Medien solch klare Worte sehr selten geworden.

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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20.07.2011 19:20 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+19 | -1
 
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Tja, Oscar Lafontaine und sein ehemaliger Finanzsekretär und heutiger Unctad-Chef Heiner Flassbeck haben es von Anfang an vorrausgesagt - sogar der Zeitrahmen war exakt.

Völlig offensichtlich ist es, dass Länder verschiedener Schuldenkultur, Mentalitäten und Inflationsvergangenheit auf Dauer keine stabile Währungsgemeinschaft bilden können, ohne das am Ende das Land mit der agressivsten Exportpolitik, basierend auf drastischsten Lohn-, Sozial- und Renteneinschnitten bei seinen Bürgern, für sozialiere Staaten in Regress genommen wird.

Durch Lohndumping in Deutschland, an dass sich die Mehrheit der Eurostaaten (zurecht) nicht zu beteiligen gedenken, ist die "Wettbewerbsfähigkeit" unserer Europartner an die Wand gefahren worden mit der Folge von Zahlungsunfähigkeit. Die deutschen Arbeitnehmer sind nun nicht nur Lohndumping-Verlierer, sondern auch Export-Trottel. Sie vergeuden faktisch ihre Arbeitskraft und Güter für Geschenke an die Handelspartner.

Dazu kommt: Die offene Forderungen der Banken, die offenen Auges jedes Geschäft mit wertlosen Anleihen finanziert haben, verfallen zunehmends im Wert. Während sich Spanier, Portugiesen und Griechen in den letzten Jahren eine neue Infrastruktur, beträchtlichen Zuwachs an Lebensstandard, Millionen von neuen Inmobilien (Eigentumsquote >80 %) geleistet haben, sitzt Deutschland zunehmend auf einen Berg wertloser Ramschanleihen, mit dem all dies bezahlt worden ist.

Und täglich werden mehr dieser wertlosen Forderungen seitens hiesiger Unternehmer und Banker auf die hiesigen Steuerzahler abgekippt, die neben satten Reallohn-Verlusten seit Euroeinführung (-4,5%), Sozial- und Rentenkürzungen nun auch noch einen Berg von Schulden übertragen bekommen - damit die Profiteure dieser bewusst in Kauf genommenen Blase - hiesige Exportindustrielle, ihre Hausbanken sowie Spekulanten ihre "Buchgewinne" - noch rechtzeitig ihre Blasengewinne privatisieren können - während die Kosten des Eurofiaskos den Bürgern zwangsaufgelastet wird.


Heiner Flassbeck:: Warum Deutschland kein Exportgewinner - sondern Exportverlierer sein wird ("Wir verschenken unserer Ausfuhren"):
Siehe --> http://is.gd/... (...siehe beide Videos).


Warum man sich nicht in die Tasche lügen sollte:
Siehe --->http://is.gd/...


Der vierte Weg: Investitionen in Deutschland statt in wertlose Anleihepapiere unserer Europartner:
Siehe --> http://is.gd/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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20.07.2011 19:24 Uhr von mia_w
 
+7 | -1
 
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Nennt man das nicht Paradoxon? Wenn die Finanzarchitektur was funktionierendes wäre, würde es nicht zum Zerfall kommen. Warum also retten? Dann kommt es auf jeden Fall zum Bruch.
Wir sind eh die Deppen.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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20.07.2011 20:03 Uhr von raterZ
 
+13 | -1
 
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wann kommt der aufstand? ich besitze nix - mir ist das wurst. aber was ist mit den ganzen schlafschaafen, die doch jeden morgen aufstehen und zur arbeit gehen.. der deutsche michel wird ausgenommen, und muckt dabei kein bisschen. ich finde das mehr als gruselig.
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20.07.2011 20:54 Uhr von FatKennyXL
 
+5 | -1
 
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Aufstand? Was müsste passieren - Enteignung von Wohneigentum
- Pfändungen von Lohn & Lebensversicherungen
- Sozialhilfe abschaffen

Aber bevor das passiert kommt eh ein Krieg oder Nibiru.

[ nachträglich editiert von FatKennyXL ]
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20.07.2011 21:51 Uhr von mia_w
 
+3 | -0
 
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Richtig comic1: Und was haben sie vergessen vor 222Jahren? Sich alle Bankangelegenheiten inkl Druckmaschinen an zueignen und die Banker zum Teufel zu jagen. Darum stehen sie jetzt da, wo wir sind.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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20.07.2011 23:44 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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"Vielleicht nutzt man dann auch mal die Chance und führt ein funktionierendes System ein. "

Ist nur dumm das die Nutzniesser auch die Macht haben ;)
Man hält nicht umsonst an diesem System fest, es ist so herrlich parasitär.

"Und was haben sie vergessen vor 222Jahren? Sich alle Bankangelegenheiten inkl Druckmaschinen an zueignen und die Banker zum Teufel zu jagen"

Wenn ich mich nicht irre ist der Staat auch heute noch der einzigste der Geld drucken darf. Naja jetzt beim Euro siehts natürlich wieder etwas anders aus.
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21.07.2011 08:03 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Erstklassiges Interview: Danke für den Link

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