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Daihatsu in Europa: Verlust mit jedem Auto

2013 will sich der japanische Autobauer Daihatsu zurückziehen, kein Wunder: Aktuell fahren die Japaner mit jedem in Europa verkauften Auto Verluste ein.

Schuld sind laut Daihatsu-Chef Matthias Heinz vor allem die Wechselkursverluste, welche dem Hersteller Gewinne unmöglich machen. Daihatsu baut seine Autos nur in Japan und muss diese daher importieren.

Im Rekordjahr 2007 verkaufte der Hersteller dann auch gerade mal knapp 61.000 Autos in Europa, 2010 hingegen nur noch etwas mehr als 20.000 Für das aktuelle Jahr 2011 sind schließlich nur um die 11.200 Neuwagen prognostiziert.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Europa, Verlust, Daihatsu, Wechselkurs
Quelle: www.auto-und-motors.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2011 17:10 Uhr von P4H
 
+6 | -4
 
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Von wegen Toyota = Daihatsu: Das letzte ganz bestimmt nicht. Einfache kleine zuverlässige Fahrzeuge. In den Kummerkästen der großen Automobilzeitungen nahezu unbekannt. Das kann man von manchen europäischen Herstellern nicht behaupten.

[ nachträglich editiert von P4H ]
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19.07.2011 17:45 Uhr von P4H
 
+3 | -2
 
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Fünd üsch Hässlich = die neue Qualitätskategorie ? Was hat Dein persönlicher Geschmack damit zu tun??? Die Japaner sind aber immer zu Kreuze gekrochen und haben brav alles in Rückrufaktionen wieder beeinigt. Wie inzwischen sie jeder Autohersteller hat. Es gab bei Daihatsu auch mehrere aus reiner Vorsicht. Selbige findest Du ebenfalls bei Benz, BMW, Audi und Co.

Mit Pfusch oder schlechter Qualität hat das aber nichts zu tun.
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19.07.2011 21:05 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@P4H: Da muss ich zustimmen: Autos verkaufen sich in erster Linie über die Optik.

Und da sich qualitätsmäßig innerhalb gewisser Gruppen keine allzu großen Unterschiede mehr auftun, ist das auch logisch.
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20.07.2011 10:39 Uhr von P4H
 
+1 | -0
 
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Sagt wer? "Auto verkaufen sich hauptsächlich über die Optik."
Dann würden die Italiener Weltmarktführer sein.
So einen Nonsens könnte ich dann auch behaupten.
Das ist eine subjektive Behauptung die nicht belegbar ist.

Warum ist der Golf der meistverkaufte Kompakte? Bestimmt nicht weil er der schönste aller Kompakten ist. Wer so eine Summe investiert überlegt sich gut warum er das tut. Und beständige Qualität und Variabilität sind die Argumente für dieses Auto. Technische Fakten sprechen dafür, egal Du es als schön oder hässlich empfindest. Nicht jeder kauft ein Auto nur aus Emotionen heraus.
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20.07.2011 11:06 Uhr von SniperRS
 
+1 | -1
 
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Geh´n Sie nicht zu Dai denn Dai hat zu! ;-)
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20.07.2011 13:11 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@P4H: Warum wohl sieht der Golf so aus, wie er aussieht?
Er provoziert keine Emotionen, weder im positiven, noch im negativen Bereich. Er ist designtechnisch gesehen völlig unaufregend. Und das ist genau deswegen so, damit eben andere Kriterien wie Werterhalt und "Produkt aus eigenem Land" mehr Raum gewinnen können.

Nimm doch mal die Konkurrenz Audi gegen BMW und erzähl mir, dass einer der beiden einen solch technischen oder geldwerten Vorteil bietet, dass man rational nur ihn kaufen könnte. Die Anhänger dieser Marken sind aus emotionalem Grund Anhänger. Und das hängt sehr wohl mit der Designlinie zusammen.

Und seltsamerweise verliert eine Marke die meisten Fans, wenn bei einer Neuauflage das Design verhunzt ist. Technisch muss dagegen ein auto schon sehr schlecht und damit nervend sein, damit ein Fan das Lager verlässt. Ansonsten hofft er eher auf eine Besserung bei der nächsten Neuauflage.

Der Beleg?
Achte mal auf die Automobilwerbung, wie da mit Emotionen gearbeitet wird. Warum wohl? Weil die Leute rein rational entscheiden?


Apropos Italiener: Der kleine neue Fiat 500 verkauft sich gut. Deiner Meinung nach liegt das natürlich nur an den technischen Fakten.
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20.07.2011 13:55 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Warpilein2: Ja, der Copen ist ein schicker kleiner Roadster. Und nicht nur für die Stadt. Auf Landstraßen macht er auch Spaß. Im Fahrwerk steckt noch Verbesserungspotential, aber es ist schon recht schick.

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