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WikiLeaks: Bradley Mannings Motive enthüllt

Der US-Soldat Bradley Manning hatte hunderttausende als "top secret" eingestufte Regierungsdateien aus dem Irakkrieg an WikiLeaks weiter gegeben. Seitdem seine Identität bekannt ist, gilt er als Verräter und sitzt seit über 14 Monaten in Untersuchungshaft.

Das Magazin "Wire" hat nun Chatprotokolle veröffentlicht, die Mannings Motivation zeigen: Die Wende war für den Soldaten, als Iraker von der irakischen Polizei hingerichtet wurden. Er hielt das Vorgehen für falsch, konnte jedoch nichts dagegen unternehmen.

Er wollte mit den Videos und Daten, die er an WikiLeaks-Gründer Julian Assange weitergab, die Schattenseiten der amerikanischen Außenpolitik ans Licht der Öffentlichkeit bringen.


WebReporter: rgh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: WikiLeaks, Informant, Bradley Manning, Verräter
Quelle: www.bild.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2011 15:52 Uhr von HydrogenSZ
 
+13 | -3
 
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hat das richtige getan!
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19.07.2011 15:52 Uhr von Allmightyrandom
 
+9 | -3
 
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Ein: US-Soldat mit Ethik und Moral - sperrt ihn ein oder stellt ihn an die Wand, wird das Pentagon gesagt haben!
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19.07.2011 16:17 Uhr von ElChefo
 
+2 | -6
 
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Wie man es auch betrachtet, er hat faktisch gegen geltendes Recht verstossen. Mehr darf und kann ein Gericht nicht beurteilen. Wenn er selbst der Auffassung war, das richtige zu tun, dann muss er es auch für das richtige halten, konsequent für seine Taten einzustehen. Darum geht es nämlich auch - das jemand TROTZ der juristischen Sanktion das - wenn auch vermeintliche - "richtige" tut.

Und am Rande bemerkt, es ist reichlich selbstgerecht und scheinheilig, ihn eben mal so selig zu sprechen. Er hatte einen Arbeitsvertrag, er wurde über die Bedeutung der Geheimhaltung belehrt, er wurde ebenso über die möglichen Strafmaße widerrechtlichen Handelns belehrt, gibt also keinen Beschwerdegrund. Wäre es wirklich so untragbar für ihn gewesen oder geworden, es wäre seine Pflicht gewesen, sich vom Dienst befreien zu lassen. Das geht auch in Amerika.

...und die Schlussfrage: Wieso veröffentlicht jemand, der mit der Lage im Irak nicht zufrieden ist, afghanische Feldberichte? Was will er eigentlich kritisieren? Wie kann man das Verhalten der US-Streitkräfte und der lokalen Einheiten im Irak damit an den Pranger bzw. in die öffentliche Debatte stellen wollen, indem man Berichte aus einem vollkommen anderen Land herausgibt!?

...wie dem auch immer sei, vielleich ergibt sich aus dem ein oder anderem ein (mithin wünschenswerter) mildernder Grund, aber bestraft werden muss er nun mal. So ist der Gang der Welt.
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19.07.2011 17:46 Uhr von Geschan
 
+1 | -1
 
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Die Chat-Logs sind längst bekannt! Sie standen zur Verfügung als bekannt wurde, wer die Daten an WikiLeaks weiter gegeben hat.
In den Logs hat er erklärt wie er die Daten kopiert und geschmuggelt hat, etc.

Die Bild brauchte mal wieder eine "News"!

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