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19.07.11 10:57 Uhr
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Auszubildende des Gastgewerbes müssen oft zu lange und zu spät arbeiten

Im Hotel- und Gaststättenbereich nimmt man es mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) wohl nicht so genau. Das gibt nämlich für unter 16- bzw. unter 18-Jährige beschränkte Arbeitszeiten vor.

Eine aktuelle Befragung von fast 900 Auszubildenden der Gastronomie durch die BAuA ergab jedoch, dass fast 40 Prozent der Azubis "generell länger arbeiten", vor allem von Montag bis Freitag. Damit verstößt das Gastgewerbe gegen die Gesetzgebung.

Dem Engagement der jungen Auszubildenden tun die langen Arbeitszeiten wohl keinen Abbruch. Laut der Studie sind 85 Prozent der Befragten aus dem ersten Lehrjahr motiviert, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen.


WebReporter: asich
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Beruf, Ausbildung, Jugendschutz, Arbeitszeit
Quelle: www.arbeitssicherheit.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2011 14:51 Uhr von Hoschman
es wird im gastgewerbe gegen das gesetz verstossen?

ja nein sowas!

klar machen die das... dies maximiert den gewinn bei relativ geringen strafen.

wenn die dadurch 10.000 verdienen und 500 als strafe zahlen müssen, rentiert sich das doch.
Kommentar ansehen Freund von mir...   
 
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19.07.2011 15:30 Uhr von Terrorstorm
... hat eine Ausbildung zum Koch gemacht (war damals auch unter 18) und das war wirklich unter aller Sau, was die sich erlaubt haben.

Morgens zum Frühstück erscheinen, dann bis Mittag arbeiten, gefolgt von ca. 4 - 5 Stunden "Pause", damit man abends bis spät weiterarbeiten darf.
Und wer das kennt, weis dass diese zich Stunden Pause real gar keine sind. Man muss in der Zeit nach Hause und wieder zur Arbeit und kann in der Zwischenzeit nicht abschalten. Man arbeitet defakto den ganzen Tag.

Die ganze Branche ist fürn Arsch was Ausbildungen angeht. Da ich im Tourismusgebiet lebe kann ich auch gerne noch ein Lied vom Hotelgewerbe und den "Hotelfachmännern" erzählen. Dann kotz ich aber endgültig.
Kommentar ansehen Sorry aber...   
 
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19.07.2011 16:39 Uhr von shadow#
wer im Gastgewerbe lernt weiß das vorher.
Und wenn er es nicht weiß, hat er wenigstens frühzeitig die Chance seinen Berufswunsch zu wechseln und wird nicht erst nach Ende der Lehre negativ überrascht.
Kommentar ansehen Nicht nur Auszubildende...   
 
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19.07.2011 21:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
auch die regulär Angestellten.

Obendrein werden sie von ihren Chefs noch zu den Ämtern geschickt - zwecks Lohnaufstockung - weil es der Gastronom an der nächsten Ecke angeblich genauso macht...

Einfach nur noch pervers, was in diesem Land alles abläuft. Aufschwung in den 80ern sah anders aus...

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