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Urteil: Werbung der Atomlobby mit Windrädern ist unzulässig und irreführend

Die Atomlobby hat von dem Landgericht Berlin einen Dämpfer verpasst bekommen. In einem Urteil entschieden die Richter, dass ein Werbemotiv für ein Atomkraftwerk mit Windrädern unzulässig und irreführend sei.

Das Deutsches Atomforum hatte eine Anzeige gestalten lassen, auf dem man in idyllischer Landschaft ein Atomkraftwerk nebst Windrädern sah. Dazu war der Spruch zu lesen: "Klimaschützer unter sich. Kernkraftwerk Unterweser und Windenergie: CO2-Ausstoß Null."

Der Hersteller der Windkraftanlagen auf dem Motiv, Enercon, klagte gegen dieses Motiv und bekam recht. Das Gericht befand, dies stelle "eine unzulässige Vereinnahmung der guten Eigenschaften von Windenergie zugunsten von Kernkraftwerken dar" und sei keine Meinungsfreiheit.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Werbung, Energie, Windrad, Atomlobby
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2011 09:13 Uhr von Babykeks
 
+2 | -5
 
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Da haben sich die Grünen Politiker nun mal selb Da haben sich die Grünen Politiker nun mal selbst ins eigene Fleisch geschnitten mit ihrer Konzentration aller Umweltprobleme aufs CO2.

Denn es stimmt nun mal absolut, dass während der Energieproduktion beide kein CO2 produzieren - und da kann man auch nicht mit Meinungsfreiheit daherkommen. Es ist ein Fakt - nicht mehr und nicht weniger.

Aber jetzt kommt man auf einmal und will NUR bei der Atomkraft auf den Rattenschwanz hinweisen, der noch dranhängt?

Dann aber auch bitte bei den ganzen anderen Umwelt- / Eco- / CO2-neutral- / Hybrid- / Kohlekraft- / Energie-Einkauf- / Öko- Produkten in der Werbung die KOMPLETTEN Fakten mit allen Nachteilen ohne Beschönigungen oder Konzentrationen auf kleine Ausschnitte darstellen.
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19.07.2011 09:21 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -3
 
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"Klimaschützer unter sich. Kernkraftwerk Unterweser und Windenergie: CO2-Ausstoß Null."

Die Aussage stimmt doch, während der Stromproduktion stoßen beide kein CO2 aus, und auf ihren gesamten Lebenswert betrachtet kommen beide auf ungefähr die selbe CO2-Emission.

Beim Klimaschutz stehen beide also auf der gleichen Stufe. Bei Umweltschutz liegen Windkraftwerke auch nicht an der spitzen Position, man muss sich ja nur mal die massiven Umweltschäden anschauen, die beim Abbau/Verarbeitung von Neodym entstehen.
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19.07.2011 09:26 Uhr von Bokaj
 
+5 | -3
 
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@Babykeks: Kernkraftwerke produzieren zwar kein CO 2, aber sie zerstören die Umwelt noch schlimmer, durch Radioaktivität.
Sie mit Windrädern gleichsetzen zu wollen, ist eine Verniedlichung sondergleichen.

Noch weiß man auf der ganzen Welt nicht, wo man die Brennstäbe endlagern soll. Da kommt noch ein riesiges Problem auf die Menscheit zu, vollig ohne Supergau.

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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19.07.2011 09:27 Uhr von Flutlicht
 
+4 | -2
 
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AUF ZUM: ATEM!
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19.07.2011 10:11 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -1
 
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@Bokaj: Niemand redet hier Atomkraft schön. In der Werbekampagne geht es um Klimaschutz. Klimaschutz ist nicht gleichzusetzen mit Umweltschutz!

Man sollte generell den kompletten Einfluss auf die Umwelt zeigen und nicht nur die positiven Seiten. Klar Atomkraftwerke produzieren eine Menge radioaktive Abfälle und verursachen damit Umweltschäden. Windkraftwerke verursachen aber auch immense Umweltschäden, sowas sollte auch erwähnt werden. Beim Abbau von Neodym gelangen Uran und Thorium ins Grundwasser und verseuchen so die Umwelt. Die Krebsrate rund um Fabriken die Neodym weiterverarbeiten ist höher als in anderen Regionen. Wenn man das alles mit beachtet ist Windenergie gar nicht mehr so Umweltfreundlich, wie die bunten Werbeheftchen immer weismachen wollen.
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20.07.2011 00:39 Uhr von Babykeks
 
+1 | -0
 
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Mein Fazit zu der News und den Kommentaren: Mein Fazit zu der News und den Kommentaren:

Die Atomlobby möchte natürlich den Menschen vorspiegeln, Atomkraft wäre gar nich so schlimm wie alle tun - und stellen die (tatsächlich existierenden) Vorteile in den Vordergrund, während sie "vergessen", die Nachteile zu erwähnen...in soweit erwartet man das aber von solchen geldgeilen Menschen, die auf die Zukunft des Planeten sch***en.

Und die Atomgegner und sog. "Umweltschützer"? Was machen die? Offenbar leider genau das gleiche. Sie stellen die Vorteile in den Vordergrund und "vergessen", die Nachteile zu erwähnen.

Also wenn sich die letztere Gruppe der gleichen schmierigen Methoden bedient - und genau wie die geldgeile Atomlobby die Zukunft des Planeten für ihre eigenen Ziele verramscht...wieso nimmt man sie dann in Schutz?

Auf ne logische Antwort ohne argumentlose Gefühlsduseleien wär ich wirklich gespannt...ehrlich...

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