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Indische Firma bringt Eigenheimbausatz für 500 Euro auf den Markt

Die indische Tata Group, welche mit dem 2.000 Euro teuren Tata Nano den preiswertesten Neuwagen der Welt im Programm hat, will jetzt das billigste Selbstbauhaus der Welt auf den Markt bringen.

Für umgerechnet 500 Euro soll man den Eigenheim-Bausatz erwerben können.

Die vorgefertigten Teile bestehen überwiegend aus Naturmaterialien. Allerdings besitzt das billigste Haus der Welt nur eine Grundfläche von 20 Quadratmetern.


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WebReporter: digifant
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Markt, Haus, Firma, Eigenheim
Quelle: de.autoblog.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2011 08:34 Uhr von Praggy
 
+34 | -1
 
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im grunde genommen genau: das richtige für slums. aber leider haben die ärmsten der armen nicht mal 500 eur für ein haus übrig.....
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19.07.2011 08:42 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+13 | -0
 
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@Praggy: Hab ich mir auch gedacht! Leider leben aber die meisten Menschen finanziell gesehen mit einem Dollar pro Tag. Wär aber ne Idee für Hilfsorganisationen und den Staat. Da könnte man schon einige Häuser finanzieren. Utopische gesehen zumindest mal :-)!
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19.07.2011 08:55 Uhr von xmanuu
 
+11 | -0
 
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baustoff? Aus was für Materialien soll das denn sein? Ein Würfel aus Pappe?
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19.07.2011 09:14 Uhr von Kirschquark
 
+12 | -14
 
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cool: kann ich mir endlich n Haus ins Bad bauen..und dann für 500€..n richtiges Scheißhaus eben
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19.07.2011 09:44 Uhr von Babykeks
 
+3 | -2
 
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Einmal die 2000qm-Version für 50000Euro bitte...^^: Einmal die 2000qm-Version für 50000Euro bitte... ^^

Gibts da nen Tata Nano gratis dazu?
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19.07.2011 09:56 Uhr von Borliy
 
+18 | -10
 
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Toll, ganz großes Kino hier Lustig wie sich hier über ein Projekt, das für die ärmsten der armen entwickelt wurde, lustig gemacht wird.

Statt sich drüber zu freuen, das wenigstens ein Paar Leuten ein günstiges Dach über dem Kopf ermöglicht wird, kommen solche dämlichen Sprüche.

Anscheinend gehts euch wohl zu gut, das ihr euch drüber lustig machen könnt....
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19.07.2011 10:12 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -6
 
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@Borliy: du held, für die ärmsten in indien sind 500 euro soviel, dass sie ihre ganze familie 3 jahre lang ernähren kann... da werden die sicher kein haus von kaufen...
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19.07.2011 10:38 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -1
 
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@ wok! einer der 20000 euro im jahr verdient wird sich in deutschland aber sicher auch kein haus leisten können oder siehst du das anders?
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19.07.2011 10:44 Uhr von derzyniker
 
+7 | -0
 
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@TeKilla100101: Lass uns mal Deinen Kommentar etwas anpassen:

du held, für die <Normalverdiener> in <Mitteleuropa> sind <200.000> euro soviel, dass sie ihre ganze familie <6> jahre lang ernähren kann... da werden die sicher kein haus von kaufen...

Ne, der durchschnittliche Mitteleuropäer verschuldet sich auf ~30 Jahre für sein Eigenheim. Anders wird der durchschnittliche Inder das dann auch nicht handhaben können.

Ein Haus kauft man doch nicht im "vorbeigehen", und in Drittweltländern wird viel Entwicklungshilfe mit Klein- und Kleinstkrediten geleistet, der Unterschied zur Baufinanzierung mit KFW-Darlehen ist nur die Dimension!

[ nachträglich editiert von derzyniker ]
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19.07.2011 11:49 Uhr von Baran
 
+2 | -0
 
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Gute idee! Kann man das auch in deutschland haben so eine kleine hütte!!

Sehr gute idee !! Warscheinlich viel sicherer als blechhütten!
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19.07.2011 13:27 Uhr von Elementhees
 
+1 | -2
 
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..dafür bekommt man einen Sack Eicheln...

*weiterdenk*
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19.07.2011 15:38 Uhr von Chuzpe87
 
+1 | -0
 
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Eigenheimbausatz: Hier zulande sind Umzugskartons aber billiger.
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19.07.2011 21:41 Uhr von Mecando
 
+2 | -1
 
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@TeKILLA100101: "einer der 20000 euro im jahr verdient wird sich in deutschland aber sicher auch kein haus leisten können oder siehst du das anders? "

Wieso nicht?
Monatliche Kreditzahlungen sind heutzutage fast billiger als Miete.
Wir zahlen jetzt für fast 190 m² ´Kleinstadt´ weniger als für 75 m² zu Miete in der alten Stadtwohnung. Und Grunstück gibts auchnoch dazu ...
Einziger Nachteil: Man muss sich um jeden Scheiß selber kümmern.
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19.07.2011 22:22 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
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die zukünftigen Rentner hervorragend geeignet!
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20.07.2011 00:25 Uhr von Der_Anonyme
 
+0 | -0
 
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@Wok: 50m² in Deutschland für €20.000: Ist aber schein einige Jahre her der Bericht über ein Paar dass sich auf ein normales Wohngrundstück ein 50m²-Haus bauen ließ.
€20.000 kostete es.
Halte ich eigentlich auch schon für teuer.

Was kostet es selbst ein Haus nach US-Vorbild zu bauen?
Ich weiß es wirklich nicht.
Also reines Material, und getrennt davon Arbeiterkosten.
Denn man könnte ja auch selbst bauen.

Das sind Fachwerkhäuser. Man kennt ja das Bild wo eine Gruppe Menschen eine am Boden liegende Hauswand aus Holzbalken mit Seilen aufrichten.
Die werden dann verbunden. Zwischenböden und Wände rein, und dann Außenwände dranschrauben (evtl. auch Rigips der noch extra durch Klinkerimmkitat o.a. geschützt wird), Dämmaterial zwischen die Balken, Innen Rigips-Platten anschrauben (gleich die Verkabelung beachten). Bodendielen reinschrauben, Rigips an die Decken (dazwischen evtl. auch noch Dämmung).
Alle Platten verputzen und Tapezieren/streichen.
Ein Satteldach kann aus normalen Holplatten bestehen die nur mit Teerpappe benagelt ist.
Die Reihenfolge kann natürlich variieren.

Das kann nicht so teuer sein. Die USA interessieren sich für manchen Handwerker, aber was den billigen Hausbau inkl. Eigenarbeitsanteil angeht könnten US-Handwerker hier evtl. gut verdienen.

Im Grunde müsste man nur eine gute Anleitung haben.
IUn Zeiten des Internet sollte das kein Problem sein.
So eine Art Open-Source-Hausbau-Anleitungen.

In den USA bauen auch mal eben Arbeiter mit Prominenten und Fernsehteam ein paar Häuser für sozial Benachteiligte bzw. Arme (oft wohl Familien).
Das wäre bei dem Aufwand und den Kosten in D wohl unmöglich.

Vorteil in den USA ist aber auch der Platz.
Die könnten soch auch noch die Milliarde knacken ohne dass es wirklich eng wird.


Trailerparks sind gar nicht so schlecht.
So etwas würde ich mir auch für Deutschland wünschen.
Im Grunde sehe ich ein Menschenrecht bzw. Geburtsrecht auf ein Stück Land.
Wo man notfalls völlig Autark leben könnte. Und wenn man sich mal manche Ostgrundstücke ansieht, sind die ziemlich autark. Das sind die Fälle die sich mit der Polizei anlegen, weil die Stadt sie zwangsweise ans Abwasser anschließt obwohl sie eine seit Ostzeiten perfekt funktionierende Biokläranlage im Garten haben.
Und das Brauchwasser kommt durch den Regen.
Das bisschen Trinkwasser gibt es auch im Supermarkt.
Wobei die schon demonstrativ ihr selbst geklärtes Wasser getrunken haben (wo auch die Toilette reingeht).

Da ich aber in Deutschland einsehe dass man schwer jedem sein Land geben kann, wäre die Alternative nur ein BGE.
In der Streamaufnahme von einer Disskusion neben dem Parteitag der Piraten nannte jemand als Betrag "€450".
Das ist extra so niedrig gewählt, weil das auch die Gegner nicht als unmöglich wegrechnen können.
Aber immer noch genug, um davon tatsächlich eine Warmmiete, Lebensmittel usw. zu bezahlen.
In dem Stream wurde erwähnt dass (geldwertkorrigiert) davon in den 60ern wohl die meisten Menschen lebten.
Mehr wäre schön, aber auch wenn das erst mal finanzierbar wäre, wäre das Thema BGE lange verbrannt wenn es dann scheitert.
Es mit €450 zu versuchen, ist ein Anfang ohne das Risiko eines Scheiterns einzugehen.
Und wenn es Jahre läuft wird sich die Gesellschaft auch daran gewöhnt haben.
Spätestens in wohl ca. 20 Jahren gibt es eh Vollautomatisierung. Dann findet auch kein Handwerker mehr Arbeit, auch nicht der "Meister".
In 10 Jahren trifft es höchstwahrscheinlich schon die Berufskraftfahrer. Es spricht NICHTS dagegen, Google hat die Technik der Roboterautos praktisch fertig und muss nur noch alles kleiner in die Fahrzeige einbauen und verbilligen, also Serienreif machen.

Und was das Thema angeht, theoretisch könnten sich Menschen mit ihren €450 zusammenfinden und ein Gemeinschaftshaus finanzieren. Zumindest ein Grundstück wo man in billigen Wohnwagen lebt.
Quasi die Bauwagensiedlung.

Dann könnte sogar bei €450/Monat was angespart werden, um mehr zu bauen (billige Holzhäuser).
Auch mit Wasser/Abwasser/Strom-Autarkie.

[ nachträglich editiert von Der_Anonyme ]
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25.07.2011 07:16 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Deutschland wird es bald zu schätzen wissen: An solche Produkte werden sich die Deutschen sehr schnell gewöhnen müssen.

Das "Plastik-Zeitalter" steht auch hier bevor.

Wir gehen Richtung Dritte Welt - nur merken das offenbar einige (noch) nicht...die glauben, Merkel mache Spaß.

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