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Eurozone: Die Handelsungleichgewichte driften weiter kräftig auseinander

Laut Monatsbericht der Bundesbank öffnet sich die Exportschere zwischen den wichtigsten Eurozonen-Ländern immer weiter. Daraus resultieren wachsende Handelsungleichgewichte. Vor allem südliche Länder wie Spanien, Italien, Griechenland und Portugal, aber auch Frankreich, leiden unter hohen Defiziten.

Die Kluft bei den Exporten gilt als wesentliche Ursache für die Schuldenkrise in Europa. Da Deutschland extrem preisgünstig produziert und die Politik diesbezüglich ständig weiter "Impulse" setzt, schrumpft die Wettbewerbsfähigkeit vieler Euroländer kräftig, mit der Folge wachsender Leistungsbilanzdefizite.

Unterdessen gewinnen Exporte in Nicht-Euroländer immer weiter an Bedeutung. Bereits 60 Prozent der deutschen Ausfuhren finden Abnehmer außerhalb der Eurozone. Der Trend gilt mittlerweile auch für Länder wie Spanien, Frankreich und Italien.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Bilanz, Export, Defizit, Eurozone
Quelle: www.handelsblatt.com

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