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Zweckentfremdung? Universitäten verprassen die Studiengebühren

Die Studiengebühren bestehen noch in den Bundesländern Bayern und Niedersachsen und sollen die Studienbedingungen der Studenten verbessern. Da diese Regel äußerst dehnbar ist, sollen sie nun in Bayern auf ihre "Zweckmäßigkeit" hin überprüft werden, so Ministerpräsident Horst Seehofer.

Viele Unis interpretieren diese Zweckmäßigkeit äußerst eigenwillig und geben das Geld zum Beispiel für Energiekosten aus oder horten das Geld einfach. Der Lehre kommt dies nicht zugute.

Der Staat schleiche sich aus der Verantwortung, wenn mit den Studiengebühren beispielsweise Reparaturen finanziert würden. Dies sei nicht Aufgabe der Unis.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Universität, Zweck, Reparatur, Studiengebühren
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2011 14:17 Uhr von blz
 
+29 | -0
 
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Ba-Wü ist ganz klar geregelt, dass die Gebühren nicht für die normale Austattung, oder Nebenkosten eingesetzt werden darf. Außerdem darf die Asta mitentscheiden, was mit dem Geld passiert.
Trotzdem wird z.b. viel Geld für Forschungsprojekte von Dozenten ausgegeben. Das kommt auch nur sehr wenigen Studenten zugute.

Auch wenn wir es nicht gerne hören, viele unserer Deutschen Unis sind in einem schlechten Zustand und bescheiden Ausgestattet. Daran ändern ein paar 100€ von Studenten nicht weiter. Der Staat muss in die Zukunft, also der Bildung investieren, wenn wir international mithalten wollen.
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18.07.2011 14:18 Uhr von TrangleC
 
+4 | -1
 
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Sind sie in Baden Wuerttemberg und Hessen wieder abgeschafft worden?

Das meine ich nicht akls Kritik am Authoren, aber eine "News" ist das nun nicht wirklich. Das haben die Studenten schon seit dem ersten Tag der Einführung gesagt.

Ich hab damals noch studiert und an meiner Hochschule wurde das Gebäude mit den Professoren-Büros drin renoviert, sonst hat man nie irgendwas gemerkt von diesem Geldregen. In den Labors und in den meisten Vorlesungsräumen hat sich garnichts geändert und von den Studenten wurden sogar für kleine administrative Handgriffe Extragebühren verlangt.

Brauchte man beispielsweise mehr Immatrikulationsbescheinigungen als die die man zu Semesterbeginn bekommen hat, hat das plötzlich 10 Euro gekostet. 10 Euro für ein Blatt Papier auf dem stand dass man Student ist.

Auch Druckerpapier, dass es davor umsonst gab und von der HS gestellt wurde, musste man nach Einführung der Studiengebühren plötzlich selbst mitbringen.
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18.07.2011 14:42 Uhr von Rob550
 
+8 | -1
 
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Das war klar, dass es dazu kommt. Studiengebühren sind eine Farce und gehören deshalb abgeschafft. Zudem man sich so auch mal als Ottonormalbürger ein Studium absolvieren, ohne einen Kredit dafür aufnehmen zu müssen.

@ TrangleC
Es stimmt, dass dies schon mehrmals dies bemängelt wurde. Nur scheinbar würde nun der erste Schritt gemacht werden, um dies zu überwachen, und vllt sogar die Abschaffung dieser Abzockergebühr.
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18.07.2011 15:10 Uhr von Schaumschlaeger
 
+6 | -2
 
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@blz: Als die Uni Dortmund z.B. hat laut Wikipedia rund 25.000 Studenten. Das Macht pro Semester ein Einkommen von 12.500.000€ durch Studiengebühren. Ich denke schon, dass sich mit dieser Summe die ein oder andere Verbesserung finanzieren ließe.

Ich halte die Studiengebühren insgesamt dennoch für untragbar und wäre dafür, dass sie deutschlandweit schnellstmöglich wieder abgeschafft werden. Für ein Land wie Deutschland indem Bildung eine der wichtigsten Ressourcen ist, ist soeine Gebühr einfach nur lächerlich. Es ist schon so hart genug als auf BAföG angewiesener Student mit bis zu 10.000€ Schulden ins Berufsleben zu starten. Zum Glück bin ich in Sachsen bisher von Studiengebühren verschont geblieben.
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18.07.2011 15:21 Uhr von seb86
 
+2 | -0
 
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@Schaumschläger: Sei froh dass du kein Amerikaner bist und mit 100.000 dollar Schulden ins Berufsleben startest. Bei uns an der Uni hat sich die Situation mit den Studiengebühren verbessert, natürlich nicht an allen FGachbereichen, jedoch wurde verstärkt investiert.
Jedoch auch die Professoren bemängelten schon damals den Umgang mit ihrem Budget, bzw. die Budgetierung an sich, um zu zitieren: "Wenn ich mein Budget nicht aufgebraucht habe, muss ich mir halt den 7. Laptop kaufen." Das System stimmt schon nicht...
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18.07.2011 15:46 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -0
 
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@Seb86: Ich würde unser System nur ungern mit dem der USA vergleichen, dort ist schon die Mentalität in Sachen Bildung eine ganz Andere. Es geht darum, dass Deutschland auf einheimische Fachkräfte angewiesen ist und mit Regelungen wie den Studiengebühren das eigene Potential beträchtlich hemmt. Ansonsten kann ich dir schon zustimmen.
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18.07.2011 15:57 Uhr von tulex
 
+1 | -0
 
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Woran es am Meisten mangelt in unseren Unis: ist Lehrpersonal, und genau dafür dürfen die Studiengebühren laut Gesetz NICHT ausgegeben werden. Und das ist der größte Schwachsinn überhaupt an der ganzen Sache.
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18.07.2011 15:58 Uhr von chitah
 
+1 | -0
 
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Ist doch nichts Neues das die Universitäten ihre Gelder massiv zweckentfremden.

http://www.google.de/...

http://www.google.de/...
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18.07.2011 17:33 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@tulex: Ja das Problem ist einfach wenn man es für Lehrkräfte ausgibt, können sich mehr einklagen. Weil ja mehr Lehrkräfte und somit auch mehr Plätze zur Verfügung stehen müssen.

Mit Studiengebühren hätte man soviel gutes machen können.

Aber pustekuchen.Naja ich habe das Glück das ich eh keine Zahlen muss.
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18.07.2011 18:30 Uhr von Babykeks
 
+0 | -0
 
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Bei uns hing ein Aushang, auf dem zu sehen war, Bei uns hing ein Aushang, auf dem zu sehen war, wofür die Gebühren für das Semester in der Fakultät verwendet wurden:

• Apple Notebook hier
• Apple Notebook da
• ...noch ein paar Apple Notebooks...
• ACH JA DIE BIBLIOTHEK HAT NUN NE STUNDE LÄNGER AUF IN DER MAN NICHTS AUSLEIHEN ODER ZURÜCKGEBEN KANN.

Die Zeit der Höflichkeiten und Mauscheleien war da wohl schon vorbei - da konnte man offen hinhängen, dass sich die Dozenten Notebooks zugelegt haben, die in der Vorlesung immer noch Kopien aus dem Handapparat (von den Studenten anzufertigen) verwendet haben.

Aber was soll denen schon passieren...
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18.07.2011 19:21 Uhr von Maniska
 
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Ich erinnere mich an: eine Pinnwand bei uns an der Uni.
Eine billige Korkplatte die mit "Angeschafft aus Studiengebühren" beschriftet war. 2 Jahre waren dort nur Pinnadeln dran. eines Tages waren selbst die verschwunden...

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