18.07.11 12:04 Uhr
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Mangel an Fachkräften in der Pflege - jetzt sollen Zuwanderer helfen (Update)

Wie der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, verlautbaren ließ, herrscht in Deutschland ein großer Mangel an qualifiziertem Fachpersonal.

Um diesem Umstand entgegenzuwirken, sollen nun Arbeiter aus dem europäischen Ausland in Deutschland aushelfen, damit der Mangel sich nicht noch verschlimmert.

So sollen beispielsweise aus Portugal qualifizierte Arbeiter aus dem Pflegebereich kommen und in der Pflege aushelfen. Wie ShortNews berichtete, sollen im Bereich IT besonders Spanier aushelfen.


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WebReporter: PauleMeister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mangel, Pflege, Zuwanderer, Fachkraft
Quelle: www.campus-berlin.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2011 12:12 Uhr von Aweed
 
+23 | -2
 
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das halte ich für eine sehr schlechte idee
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18.07.2011 12:31 Uhr von Wolfi4U
 
+17 | -2
 
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Spanier in der IT ? Ich lach mich schonmal ein bisschen in Stimmung.

Aufjedenfall sollte euch hier etwas Spanisch vorkommen.

[ nachträglich editiert von Wolfi4U ]
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18.07.2011 13:04 Uhr von Logikus
 
+15 | -1
 
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Ich finde die Idee nicht wirklich gut, denn kaum einer der ausländischen Pflegekräfte wird gut Deutsch sprechen können. Wie aber soll dann ein Pflegebedürftige/r sich verständlich machen können, welche Hilfe er/sie nun genau benötigt.

Dann am besten gleich weitere "Fachkräfte" zum dolmetschen einstellen ;-)
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18.07.2011 13:10 Uhr von El_kritiko
 
+8 | -2
 
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Bei den Gehältern sind die bald wieder weg: Enorm hohe Lebenshaltungskosten gepaart mit Dumpinglöhnen in unserem Land sind keine gute Erfolgsformel. Zu Begin werden etliche kommen um dies auszuprobieren aber bald wird sich auch in der Heimat herumsprechen was für eine Abzocke hierzulande herrscht und der Strom an willigen und billigen Pflegern (oder sonst was) abebben.
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18.07.2011 13:12 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@logikus: Das funktioniert doch auch schon lange mit Schwarzarbeit und Osteuropäischen Vollzeitpflegekräften im privaten Bereich. Warum soll es jetzt auf einmal Probleme geben? Die scheinen sich schnell anzupassen und zu lernen.

Und nicht der Mangel ist schuld sondern die Kosten. Eine Pflegekraft aus Osteuropa verdient dann man eben viel weniger als ihr deutsches Equivalent.
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18.07.2011 14:13 Uhr von Logikus
 
+4 | -0
 
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@ Draculptes: Da geb ich dir völlig Recht. Bei einem Freund von mir arbeitet auch ausländisches Pflegepersonal (hauptsächlich aus Osteueropa) und die konnten gut Deutsch sprechen und erledidigten ihre Arbeit sehr gut. Probleme gibt es meines Erachtens, wenn immer mehr Personal benötigt wird denn nicht alle können Deutsch oder lernen es in der Schule (in Polen wird es oft unterrichtet aber in Spanien ist dass nicht so verbreitet).

Es ist wichtig dass genug Pflegepersonal vorhanden ist, aber wenn es an der Kommunikation mangelt sollte man sich eben überlegen ob es was bringt.
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18.07.2011 14:53 Uhr von E_1991
 
+12 | -0
 
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Ich mache jetzt ab Oktober eine Ausbildung zur Krankenschwester, und habe auf den Ausbildungsplatz zwei Jahre gewartet und zwei soziale Jahre gemacht. Soviel zum Thema mangel an Fachkräften. Die den Beruf machen wollen kriegen so schlecht Lehrstellen und dazu solslt dann noch mindestens ein soziales Jahr machen. Wenn man nicht mal nen Ausbildungplatz bekommt braucht man sich nicht wundern wenn keine Jungen nachkommen....
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18.07.2011 15:15 Uhr von Schaumschlaeger
 
+5 | -1
 
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Vielleicht wären ja auch bessere Arbeitsbedingungen im Pflegebereich eine Überlegung wert, bevor man die Arbeit durch günstigere ausländische Fachkräfte noch weiter entwertet...
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18.07.2011 15:44 Uhr von snake-deluxe
 
+5 | -1
 
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Zivildienst abschaffen: selber Schuld......
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18.07.2011 16:36 Uhr von Vestire
 
+10 | -1
 
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Ich arbeite selbst in einem großen Krankenhaus und weiß, dass das Problem vielmehr bei der miesepetrigen Atmosphäre auf den Stationen und die sehr schlechtbezahlte Arbeit an sich ist. Für 1100 Euro im Monat ist der Wille nunmal nicht so stark in einem unterbesetzten Team dauerhaft sein bestmöglichstes zu geben. Und Aushilfskräfte sind nie gern gesehen. Es gibt nie eine richtige Eingliederung in das Team, da sie nur aushelfen, und die Sprachbarrieren sind hierbei wie schon gesagt ein sehr weiteres sehr großes Problem.

Der Weg sollte eher so bestritten werden, dass die Auszubildenden besser gefördert werden müssen, damit das Krankenhaus seine eigenen Schüler auch für kompetent genug befindet, diese auch zu übernehmen.
Aber wenn das Lehramt in der Pflege überwiegend aus Personen besteht, die seit 20 Jahren keinen Tag mehr auf Station arbeiten mussten und ihr eigenes Wissen nur noch über Lektüre bekommen, kann ein Schüler einfach nicht richtig von den Lehrern belehrt werden.

Aber der Staat ist ja leider unfähig größere Zusammenhänge zu erkennen, weshalb sie auf einfache Kausalitäten schließen. Dabei lernt man (vor allem in der Medizin), dass man mit der Symptombekämpfung die Ursache nicht heilen kann und das Problem sich dadurch nur zeitlich verschiebt.
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18.07.2011 16:39 Uhr von Klecks13
 
+3 | -1
 
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Und die glauben: da kommt einer? LOL

http://www.shortnews.de/...
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18.07.2011 17:19 Uhr von menschenfeind
 
+5 | -1
 
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ich könnt kotzen: das der typ für solche aussagen noch nicht gelüncht wurde ist mir schleierhaft... das soll wohl ein witz sein??
heutzutage werden einem gerade vom amt soviel steine in den weg gelegt oder eine mögliche ausbildung erschwert, bzw. stützen oder hilfen versagt...
wenn ich mal zurückdenke an die ausbildung meiner freundin, musste sie zum einen hohes schulgeld bezahlen, eine beihilfe blieb ihr versagt weil man ja noch keine lohnsteuer zahle usw...
ohne die finanzielle unterstützung ihrer eltern hätte sie überhaupt keinen beruf im pflegepersonal erlernen können... da könnt ich bei solchen aussagen an die decke gehen!!

außerdem hatten wir doch letztens schon das thema, dass selbst den polen das dumping hier zu wenig gehalt verspricht, dass sie deutschland als erntehelfer den rücken kehren...

schei* auf die steuersenkung, mindestlöhne müssen her!!
das betrifft nicht nur pflegepersonal, schaut euch doch mal um in deutschland wieviele arbeiten müssen für weniger als 6€ /h ?! wer soll da eine familie ernähren können? soviele haben einen zweitjob und dann kommt die erziehung/ familie zu kurz. irgendwann heissts dann die kinder wurden zu schlecht erzogen usw... ich könnt so platzen vor galle!! alles wird teurer, eine anpassung der löhne gibts nicht. was nützt einer friseurin, reinigungskraft, näherin, koch, kellner, kassiererin usw. eine steuersenkung von evtl. 5% ?? schande über deutschland!
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18.07.2011 21:21 Uhr von mia_w
 
+5 | -0
 
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Was löft hier falsch? Nach langer langer Lebensarbeitzeit reicht die Rente nicht für Pflege oder Heim. Weil, ja weil die kostet mal locker das Doppelte der Rente. Aber das Personal verdient so wenig, das der Beruf natürlich nicht so gefragt ist.
Auf welche Konten wandert die Kohle?
Da möchte man essen zum ko.....
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12.11.2011 01:16 Uhr von mercedes300ce
 
+0 | -1
 
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@El_kritiko: Die Spanier sind es gewohnt wenig zu verdienen und die Lebensmittel so teuer oder teurerer als in Deutschland zu kaufen.
Und die Mieten sind wesentlich teurer in vielen Regionen.
Also die bleiben

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