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Steuerreform der Regierung wird nur Besserverdienern nutzen

Ab 2013 soll eine von der Regierung geplante Steuerreform den Geldbeutel der Bürger entlasten. Der Plan wird jedoch nur den Reichen etwas nützen.

Laut den Berechnungen des Steuerexperten Frank Hechtner, werden Menschen, die 1.000 Euro brutto verdienen, nur um sechs Euro entlastet. Wer über 22.800 Euro pro Monat bekommt, zahlt hingegen 78 Euro weniger Steuern.

Die Kalkulationen beziehen sich alle auf die Steuerklasse Eins von Alleinstehenden. Bei Familien und Verheirateten zeichnet sich ein anderes Bild.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Steuer, Steuerreform, Besserverdiener
Quelle: www.sueddeutsche.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2011 10:30 Uhr von Exilant33
 
+40 | -1
 
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-.- Ist doch nix neues!
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18.07.2011 10:36 Uhr von sevenOaks
 
+16 | -16
 
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das ist doch ne blöde milchmädchenrechnung: der 1.000€-verdiener steht sich doch unter´m strich relativ gesehen besser als der 22.800€-verdiener, oder verstehe ich das beispiel falsch?
absolut gesehen zahlt letzterer natürlich künftig weniger steuern wie der 1.000€er, aber überleg auch mal wieviel an steuern der 22er sowieso schon jeden monat zahlt...

wie dem auch sei... hauptsache überhaupt was gespart und nicht die steuern noch erhöht ;)
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18.07.2011 10:40 Uhr von derNameIstProgramm
 
+5 | -1
 
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Einseitig: Welches andere Bild wird denn bei Familien und Verheirateten gezeichnet?

Auch aus der Quelle:
"Betrachtet man die Entlastungen im Verhältnis zu der Höhe des Einkommens, ist die Ankündigung der Koalition korrekt, vor allem kleine und mittlere Einkommen begünstigen zu wollen: 100 Prozent würde die Entlastung eines Arbeitnehmers betragen, der knapp über dem Freibetrag von 8004 Euro verdient. Er müsste also keine Steuern mehr zahlen."

Sollte daher im Titel aus dem "nur" nicht eher ein "auch" gemacht werden? In seiner jetzigen Form ist er schlichtweg falsch und hetzerisch.
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18.07.2011 10:41 Uhr von Katzee
 
+19 | -10
 
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Hat mal jemand: diese Aussage nachgerechnet?

Bei 1.000 Euro = 6 Euro Steuerersparnis
das müsste bedeuten, dass bei 22.800 Euro 6 Euro x 22,8 = 136,80 Euro Steuerersparnis herauskommen.

Da aber lt. "Experte" nur 78 Euro Steuerersparnis ab einem Einkommen von 22.800 Euro heraus kommen, sind es ja wohl im Verhältnis die kleinen Einkommen, die von der Reform profitieren werden.

Wer mehr verdient, zahlt auch mehr Steuern und sollte also auch proportional mehr Steuern sparen bei der Reform, was hier aber wohl nicht der Fall sein wird.

Manchmal sollte man mal nachdenken und nachrechnen, bevor man polemischem Müll verbreitet.
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18.07.2011 10:58 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -1
 
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wieso aufregen? laut sämtlichen umfragen sind doch eh alle gegen eine steuerentlastung... zumindest der großteil, also wieso aufregen wenns einen dann auch nich betrifft?

davon abgesehen, wer 1000 euro im monat verdient bei steuerklasse 1 dürfte eh aufstocker sein oder nich? kenne mich damit nich so aus, aber der hat sowas um die 650 euro im monat.ich hatte in meiner ausbildung mehr
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18.07.2011 10:58 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -6
 
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@Katzee keine Ahnung wie du auf die Rechnung mit 6€ mal 22,8 kommst. Steuern werden in Tabellen berechnet und nicht an das Vielfache.

Während die arme Sau mit 1000€ monatlich jährlich 72€ mehr hat, hat der schon gut verdienende 936€ mehr was schon wieder fast ein Monatsgehalt der armen Sau entspricht.
Die Verhältnismäßigkeit ist trotzdem nicht gegeben auch wenn der der mehr verdient mehr Steuern zahlt. Wer von den beiden hätte es denn nötiger mehr zu verdienen?

Käme vielleicht der Wirtschaft besser wenn die arme Sau im Jahr 1000€ mehr hätte statts dem der sowieso schon satt ist noch mehr zu geben was er sich aufs Konto packen kann.

Achso..hier noch was geiles:

"Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienen in Vollzeit beschäftigte Deutsche im Schnitt etwa 3679 Euro brutto im Monat."

o.O

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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18.07.2011 11:07 Uhr von Freggle82
 
+8 | -0
 
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Dieses statistischen Durchschnittswerte finde ich auch immer interessant.
Da gibt es wohl einige wenige, die um so viel mehr verdienen müssen, dass der Schnitt derart weit von dem entfernt ist, was ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung tatsächlich verdient.
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18.07.2011 11:23 Uhr von mr_shneeply
 
+2 | -4
 
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seltsam plakative News Natürlich kann man da wo eh wenig Steuern gezahlt werden auch nur wenig Steuern einsparen.
Es wird also keine Summe unter Null nach der Steuersenkung herauskommen.

Ich kann auch nur bei Autos die viel Benzin verbrauchen durch eine sparsame Fahrweise Benzin einsparen. Bei Autos mit geringem Verbrauch kann man auch weniger einsparen.

Ich denke, daß sich hier die üblichen Verdächtigen wieder lautstark über die "Reichen" auslassen werden.

[ nachträglich editiert von mr_shneeply ]
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18.07.2011 11:25 Uhr von PeterLustig2009
 
+7 | -8
 
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@CoffeeMaker: Ist ja schön dass du meinst wer mehr verdient muss deutlich stärker zur Kasse gebeten werden damit hinterher alle das gleiche haben, aber wo wäre dann die Motivation Schulungen, Weiterbildungen, etc auf sich zu nehmen um aufzusteigen?

Richtig wäre ein Einheitssteuersatz. Der ließe nämlich auch keine Milchmädchenrechnungen mehr zu.

20% Steuern für alle und gut ist.

Dass jemand der 17% Steuern zahlt (1000€ Einkommen) weniger sparen kann als jemand der 54% Steuern zahlt liegt wohl auf der Hand und ist völlig in Ordnung.

Und dein "geiles" Zitat ist vollkommen richtig. Fakt ist dass nämlich nur 10% der arbeitenden Bevölkerung unterdurschnittlich bezahlt wird. Aber da sich das schön ausschlchten lässt und jeder denkt er wäre der der zu wenig bekommt wird suggeriert dass das Problem viel größer ist
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18.07.2011 11:56 Uhr von moeper
 
+1 | -0
 
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riesen steuerersparnis: also bitte. auf die paar kröten kommts auch nimmer drauf an. davon kann man sich ja nicht mal ne dose whiskas kaufen
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18.07.2011 12:05 Uhr von Katzee
 
+3 | -5
 
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@ CoffeMaker: Die Steuern werden prozentual von Bruttoeinkommen berechnet, z.B.
10% von 1.000 Euro = 100 Euro
10% von 22.800 Euro = 2.280 Euro
=> 100 Euro x 22,8 = 2.280 Euro

Je höher das Einkommen, umso höher der Prozentsatz, der vom Einkommen abgeführt werden muß. In der von Dir angeführten Tabelle werden die einzelnen Steuerstufen aufgezeigt, die für die verschiedenen Gehaltsgruppen gelten.

Damit auch die einfach strukturierten Menschen hier verstehen, wie das Verhältnis der zu zahlenden Steuern zwischen einem Bruttoeinkommen von 1.000 Euro und 22.800 Euro ist, habe ich der Einfachheit halber bei beiden Einkommen den gleichen Steueratz zu Grunde gelegt. In Wirklichkeit würde derjenige, der 22.800 Euro brutto jährlich verdient, noch weitaus mehr Steuern zahlen als derjenige, der nur 1.000 Euro brutto verdient, da ihm ein höherer Steuersatz zugewiesen würde, und daher von der Steuerreform noch weniger profitieren.

Leider scheinst Du selbst diese Zusammenhänge nicht nachvollziehen zu können. Schade.
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18.07.2011 12:34 Uhr von Sobel
 
+2 | -0
 
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Ist doch alles vollkommen irrelevant: Es wird sowieso irgend woanders doppelt und dreifach wieder abgezogen. Schon die bis dahin steigende Inflation frisst diese Steuererleichterung locker wieder auf.
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18.07.2011 12:42 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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Genial, der Abgrund rückt näher Fast wären wir durch die Hilfe ür Griechenland selbst bankrott gegangen, und nun werden die Staatseinnahmen nochmal gesenkt, damit wir bald wirklich pleite gehen!
Der Normalverdiener hat durch die Steuersenkung keine 20 Euro mehr in der Tasche als vorher, also sagt mir nich, das sei so großartig.
Und zudem gönnen sich diverse Politiker gleich mal wieder ein + von über 300 Euro im Monat, ja herzlichen Glückwunsch!
Wo soll das Geld denn bitte herkommen? Klar, da wird irgendwo nochmal was draufgehauen und am Ende hat der Normalverdiener weniger in der Tasche, die Reichen wieder mehr, die Politiker ja sowieso und Deutschland macht einen großen Schritt in Richtung Staatspleite.

Denk da oben eigentlich irgendwer mal nach?

[ nachträglich editiert von Hallominator ]
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18.07.2011 13:14 Uhr von Kollegga
 
+0 | -0
 
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Ich bin schockiert Mehr Gerechtigkeit geht wie folgt:

- Abschaffung/Erhöhung Beitragsbemessungsgrenze
- Verringerung Prozentsätze für Sozialversicherungsabgaben
- Abschaffung Abgeltungssteuer (Abgeltungssteuer ist der Witz schlechthin, hiermit ist, für diejenigen die Finanzanlagen halten, nur der Steuersatz > 25% ausgehebelt)
- Sozialversicherungsabgaben auf alle Einkommensarten

Das würde die kleinen und mittleren Einkommen entlasten !
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18.07.2011 14:00 Uhr von totseinmachtimpotent
 
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ja aber sowas ist doch auch lächerlich, es bockt den 22000 doch net ob er 70 euro im monat mehr hat

und dem 1000 euro helfen die 6 Euro doch auch net -.-.

das bringt doch alles garnix,

und am Ende fehlen dafür aber Mrd in der Kasse für Bildung und Sicherheit.

und dann kommt ne Krise, und man schmeißt den Banken wieder mrd in die Tasche.

Ne Steuerreform soll entweder wirklich was bringen, oder man solls sein lassen. ich weiß auf 12 Euro mehr im Monat Oo. Wenn man mir aber verspricht dass die 12 Euro sinnvoll verwendet werden und net in den Taschen von men Bank-Manager verschwinden der die Ersparnisse von 10000 Menschen verzockt hat, eine Bank ruiniert , Arbeitsplätze zerstört hat und am Ende dafür eine 20 Mio Abfindung verlangt... fürs garnix können >.<-.-

es müssen endlich neue Gesetze her.

Insolvenz Manager dürfen keine Abfindungen kassieren.
das ist lächerlich! /offtopic
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18.07.2011 14:24 Uhr von gur-kendüs
 
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Ja Ja: “Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es Gnade euch Gott.”


Carl Theodor Körner
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18.07.2011 18:02 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Zeus35: ehm nur mal so... im bundesrat haben spd und grüne die mehrheit, die haben die steuervereinfachung abgelehnt!
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19.07.2011 06:14 Uhr von IceWolf316
 
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Wer noch glaubt: das die Regierung etwas anderes ist als ein Schoßhund der Lobbys und Reichen, der sollte seinen Geisteszustand mal untersuchen lassen!

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