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Thilo Sarrazin in Kreuzberg: Angebrüllt und aus türkischem Lokal geschmissen

Thilo Sarrazin veröffentlichte vor einer Weile das Buch "Deutschland schafft sich ab", in dem es um Integration in Deutschland geht. Jetzt begab er sich mit einem Kamerateam in den Berliner Stadtteil Kreuzberg. Bereits auf dem bekannten "Türkenmarkt" wurde er aber von einem 50-Jährigen angebrüllt.

Es bildete sich eine Menschenmenge, die "Rassist" und "Nazis raus" riefen. Sarrazin ergriff die Flucht. Daraufhin stattete er einem türkischen Restaurant einen Besuch hab. Er wollte sich höflich mit dem Besitzer unterhalten. Draußen bildete sich aber erneut eine Menschenmenge, die "Rassist" schrie.

Daraufhin schmiss der Lokal-Besitzer Sarrazin raus. "Ich wollte nicht, dass es sich in Kreuzberg rumspricht, dass Sarrazin in unserem Lokal isst", sagt er. Aber auch beim alevatischen Gemeindezentrum schrien Menschen "Hau ab" und "Nazis raus". Sarrazin und das TV-Team verließen daraufhin Kreuzberg.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Integration, Thilo Sarrazin, Rassist, Lokal, Kreuzberg
Quelle: www.bild.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2011 06:34 Uhr von Crushial
 
+14 | -12
 
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Leider steht in der ursprünglichen Quelle derart viel, dass nur ein Bruchteil in die News passte und ich mich dafür entschied, seine drei Kreuzberger "Stationen" (Türkenmarkt, Lokal, Gemeinde) in die News zu nehmen. Die ganzen Zitate, Unterhaltungen, Details usw. passten leider nicht hier rein. Ein Blick in die Quelle lohnt sich also, um sich ein Gesamtbild machen zu können.
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18.07.2011 06:42 Uhr von Borey
 
+9 | -12
 
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Ob man seine Ansichten nun unterstützt, oder nicht - da soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Aber bei dem Mediengerummel in dem sicher auch viel verzerrt wiedergegeben wurde, nichts was überrascht.

@Crushial:
Ich bin entsetzt, du schreibst auch normale News? :O Meine Welt bricht auseinander. (Achtung: Ironie)

Zur News. Warum rennt der Lokal-Besitzer dann zur Bild, wenn er nicht will, dass jeder weiß, dass der Herr Sarrazin bei ihm speißt?
Vllt. ja, damit öfter mal jemand vorbei schaut um zu kontrollieren, ob er nochmal den Mut hat dort aufzutauchen.
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18.07.2011 07:01 Uhr von Alh
 
+56 | -27
 
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Dieses: Verhalten von unseren, ach so unwichtigen Kulturbereichern beweist, dass alles wahr ist, was Herr Sarrazin in seinem Buch geschrieben hat. Das war ein Schuß ins Knie ihr Nichtsblicker! Mal sehen, ob sie sich auch freuen, wenn dann bald das Gegenteil gerufen wird.
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18.07.2011 07:07 Uhr von CrazyWolf1981
 
+53 | -14
 
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getroffene Hunde bellen: Hauptsache die Nazi-Keule auspacken. Was anderes können die ja nicht. Warum fühlen sich viele Deutsche sonst bei Sarrazin bestätigt, nicht auf Grund Vorurteile, sondern wegen eigenen Erfahrungen? Sieht man doch auch in den Nachrichten immer wieder. Gruppenvergewaltigung, besondere Aggressivität gegen Frauen, jemanden wegen einem Handy zusammenschlagen oder einfach als Grund nehmen das einem einer keine 10 Cent oder ne Zigarette geben wollte, trägt zu 90% immer eine bestimmte Handschrift, zu welchem Kreis die Täter gehören. Das kann man einfach nicht mehr schön reden.
Andererseits ist Kreuzberg ja nicht wegen der Masse an gut integrierten Türken bekannt, sondern eher im Gegenteil. Hätten die sich da entsprechend verhalten, und gezeigt dass es auch anders geht, hätten sie wohl auch Sarazzin und sein Team überrascht. Stattdessen bestätigen sie nur wieder die Meinung der Mehrheit und beschweren sich hinterher darüber. Schade für die Türken, die sich integriert haben, unsere Sprache sprechen, die moderne Gesellschaft anerkennen und leben, und unter ihren minderbemittelten Landsleuten zu Leiden haben.
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18.07.2011 07:11 Uhr von Perisecor
 
+19 | -24
 
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Im Gegensatz zu anderen "Gruppierungen" sind die Nazis (bzw. Neonazis) ein Bestandteil von Deutschland und können daher nicht abgeschoben (=raus) werden.

Wie gesagt, im Gegensatz zu anderen "Gruppierungen".
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18.07.2011 07:21 Uhr von pascal.1973
 
+39 | -7
 
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ich wette mit: euch das von denen nicht ein einziger das buch gelesen hat hauptsach was brüllen damit man klar zeigt das man recht hat.
hier kann sich jeder mal ein bild machen um was es geht.
http://www.livingscoop.com/...
am besten ist die türkische frau die gegen das buch ist und auf der frage von ts ob sie ünerhaubt das buch gelesen hat die klare antwort "nein" (bei c.a 23 min)
auch schön wie man sehen kann welche nationen auf integration bock haben und welche nicht.
mal sehen wie lange es hier dauert bis man die schuldigen mal wieder bei den deutschen sucht !
mh mal sehen wie fiel minus ich bekomme oder sogar als rechter beschimpft werde aber das ist mir sowas von egal!
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18.07.2011 07:31 Uhr von artefaktum
 
+6 | -29
 
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18.07.2011 08:02 Uhr von Showtime85
 
+6 | -37
 
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18.07.2011 08:22 Uhr von Bender-1729
 
+33 | -9
 
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Und Vorurteil bestätigt Anstatt eine vernünftige Diskussion mit Sarrazin zu führen oder ihn durch ganz normale Kundenfreundlichkeit vom Gegenteil seiner Behauptungen zu überzeugen, wird er auf offener Straße angepöbelt und aus einem Lokal rausgeworfen.

Wirklich alles nur Vorurteile in seinem Buch? Ein Schelm wer Böses dabei denkt ...

Fazit: Es wäre eine gute Möglichkeit für die Kritiker gewesen, Sarrazin den Wind aus den Segeln zu nehmen. Stattdessen haben sie ihm genau das Material geliefert, das er wollte und wenn er das jetzt in seinem nächsten Buch wahrheitsgemäß erwähnt, dann ist das Geschrei wieder groß ...



[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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18.07.2011 08:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+29 | -6
 
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Lustige Sache Die türkischstämmige Journalistin Güner Balci wollte ihm die Türken-Viertel zeigen und ihm wohl beweisen, dass es etliche Beispiele guter Integration gibt. Leider ging der Schuss nach hinten los.

Während anfang noch einige eine halbwegs vernünftige Unterhaltung führten, nahm die Zahl derer schnell zu, die sich gerne in der Opfer-Rolle sehen und denen nichts an einem Dialog liegt.

Sarrazin wurde nicht bedient, weil die türkischen Nationalisten (graue Wölfe) direkt einen Aufstand gemacht haben.


Hier übrigens der Text der Dame, die ihn eingeladen hat:
http://www.welt.de/...

"Zwischendrin hört man immer wieder: "Das hab´ ich so nicht gesagt, das steht nicht so in meinem Buch.""

Das höre ich auch hier immer wieder. Aber das Buch braucht man ja nicht gelesen zu haben, wurde ja in den Medien, die immer die Wahrheit sagen, oft genug besprochen....
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18.07.2011 08:48 Uhr von groteesk
 
+22 | -6
 
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man mag von dem Mann halten was man will aber irgendwie hatt er damit Recht

„Ein verdienter ehemaliger Senator, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, außer ein Buch mit unwillkommenen Zahlen und deren Analysen zu schreiben, wird aus einem zentralen Berliner Stadtteil, der nach eigenem Selbstverständnis die Speerspitze der Integration in Deutschland darstellt, förmlich herausgemobbt.“
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18.07.2011 08:50 Uhr von Showtime85
 
+5 | -26
 
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18.07.2011 09:06 Uhr von bono2k1
 
+7 | -32
 
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18.07.2011 09:10 Uhr von Reinhard9
 
+22 | -11
 
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Die viel