18.07.11 06:12 Uhr
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Fortschritte beim Nachweis hypothetischer Dibaryonen

Teilchen, die aus drei Quarks bestehen (z.B. Protonen und Neutronen), werden der Teilchenklasse der Baryonen zugeordnet. So genannte Dibaryonen setzen sich aus sechs Quarks zusammen, allerdings sind dies bisher größtenteils nur theoretische Überlegungen, da erst ein einziges Dibaryon entdeckt wurde.

Die HAL QCD Collaboration in Japan hat Simulationen entwickelt, mit denen sich die Eigenschaften der vorerst noch hypothetischen Dibaryonen genauer beschreiben lassen. Im Fokus der Aufmerksamkeit steht dabei besonders das H-Dibaryon, welches aus jeweils zwei Up-, Down-, und Strange-Quarks bestehen soll.

So fanden die Wissenschaftler unter anderem heraus, dass H-Dibaryonen energetisch stabil wären, sollten sie tatsächlich existieren. Nachfolgende Modifikationen sollen verschiedene Parameter wie die Bindungsenergie oder die Masse der Teilchen weiter eingrenzen, um experimentelle Nachweise zu vereinfachen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Atom, Teilchen, Nachweis, Quark
Quelle: www.astropage.eu

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18.07.2011 06:12 Uhr von alphanova
 
+22 | -3
 
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Ich persönlich bin der Meinung, dass im subatomaren Bereich in nächster Zeit noch viele, sehr viele Entdeckungen zu erwarten sind. Der technische Fortschritt machts möglich. Wenn es einen Gott gäbe, würde ich ihm dafür danken, dass die Menschen sooo neugierig sind und sich nicht mit der Jagd auf Mammuts und dem Sammeln von Beeren zufrieden gegeben haben *g*
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18.07.2011 09:51 Uhr von Zephram
 
+2 | -3
 
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Hmmmmmmm Dilithium inc ? :D *SCNR*

jm2p Zeph
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18.07.2011 10:45 Uhr von Again
 
+7 | -1
 
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ruckzuckzackzack: "leider steht hier davon aber gar nix"
Unter dem Titel ist übrigens auch noch Text. Nur so als Hinweis.

"lediglich die tägliche selbstbeweihräucherung."
Jup. alphanova ist ein hypothetisches Dibaryon.

[ nachträglich editiert von Again ]
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18.07.2011 10:51 Uhr von Daaan
 
+5 | -0
 
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ein einziges Dibaryon entdeckt: was genau heist das?
gab es dieses also wirklich? wenn ja, warum ist es dann noch eine hypothese?
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18.07.2011 10:56 Uhr von Again
 
+2 | -2
 
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Daaan: Falls der Nachweis bestätigt ist, bleiben immer noch etliche unbestätigte Dibaryonen. Man hat 6 verschiedene Quarks u,d,s,c,b,t => Man kann viele Sechser-Kombinationen machen.
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18.07.2011 10:58 Uhr von alphanova
 
+7 | -3
 
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@Daaan: Es wurde bisher ein einziges Dibaryon entdeckt, aber laut verschiedenen Theorien könnte/sollte es noch weitere Teilchen geben, die zu dieser Familie gehören. Eins davon ist das H Dibaryon, dessen Existenz ist aber noch nicht nachgewiesen ist
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18.07.2011 11:17 Uhr von Kirschquark
 
+7 | -0
 
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Ich: versteh leider nur Bahnhof aber werd den Text auswendig lernen um meine Freunde auf der nächsten Feier etwas zu beeindrucken ^^
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18.07.2011 11:27 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+2 | -2
 
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teilchen: also erstmal vorweg, gute news

leider sieht man die Wissenschaft in den letzten Jahren zu sehr in Richtung Teilchen und Quanten forschen. Ich hab zumindest das Gefühl, dass der Wellencharackter absolut vernachlässigt wird. Gut, wir denken bei Materie eher/leichter in Teilchen aber man kann nunmal alles auch als Wellen sehen. Ich denke solange man das verdrängt werden immer noch hypothetische Konstrukte übrig bleiben.
Ich mag Felder und Wellen, ich bin E-Techniker ;)
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18.07.2011 11:44 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Gebirgskraeuter: Das sind wohl alles Quantenfeldtheorien, die man da benutzt. Hier wahrscheinlich die Quantenchromodynamik.
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18.07.2011 12:22 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -0
 
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@Gebirgskraeuter: Die Mathematik die dahinter steht rechnet doch sowieso mit Wellen und Feldern, aber es ist doch auch klar das der Teilchencharakter für die einfache Beschreibung am geeignetsten ist. Zumal unsere makroskopische Welt sich am besten mit Chemie und Festkörperphysik beschreiben lässt, in der halt der Teilchencharakter dominant ist. Natürlich nutzen wir auch den Wellencharakter an allen Ecken und Enden aus, aber man muss es ja für den Laien ja nicht komplizierter machen, als es tatsächlich ist.
Es macht doch auch keinen Unterschied, ob man in Richtung Teilchen forscht oder in Richtung von Wellen, mit den Eigenschaften der Teilchen ;) Ist ja ein und das selbe.
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18.07.2011 20:33 Uhr von Cuddly
 
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Hab echt zweimal gelesen und immer noch keine Ahnung um was es überhaupt geht. Klingt aber wahrlich interessant.
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18.07.2011 20:48 Uhr von Again
 
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Cuddly: Da passiert nicht viel:
Protonen und Neutronen kennst du wohl. Die findet man in Atomkernen und bestehen aus drei Quarks.
Teilchen mit sechs Quarks findet man in der Natur nicht, aber in einem Fall hat man sowas scheinbar im Labor herstellen können. Mit der Simulation haben die Forscher jetzt gezeigt, dass andere solcher "6er" auch möglich sein sollten und auch noch stabil wären (und nicht wie andere Teilchen sehr schnell zerfallen).

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