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Google wirft belgische Nachrichtendienste aus seiner Suchmaschine

Viele belgische Zeitungen, die im Internet eine Online-Präsenz haben, wurden jetzt von der Firma Google aus den Listen seiner Suchmaschine gestrichen. Der Grund ist ein verlorenes Gerichtsverfahren von Google, welches von dem belgischen Zeitschriften-Dachverband "Copiepresse" angeregt wurde.

Dieser hatte Google verklagt, weil bei Google News viele Nachrichten belgischer Zeitungen erschienen und unentgeltlich verlinkt wurden. Google musste laut Gerichtsbeschluss pro aufgetauchter News dieser Zeitungen 25.000 Euro zahlen. Google warf nun alle beteiligten Verlage aus seiner Suchmaschine.

Den Konzern wurde daraufhin eine Boykott-Haltung vorgeworfen. Die Antwort: "Wir haben nichts mit einem Boykott zu tun. Wir würden uns sehr freuen, Copiepresse wieder aufzunehmen, wenn sie uns ihren Wunsch, in der Google Suche aufzutauchen, mitteilen und uns von der potenziellen Strafe dafür freistellen."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Strafe, Zeitung, Google+, Suchmaschine
Quelle: www.gulli.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2011 11:21 Uhr von MBGucky
 
+11 | -0
 
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Andere: Webseitenbetreiber geben viel Geld dafür aus, bei Google in guter Position auffindbar zu sein. Die belgischen Nachrichtendienste bekommen gratis Werbung und klagen dagegen. Wie dumm kann man sein?
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17.07.2011 11:37 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+7 | -1
 
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Teutsch Sprak schwär sprak ! Ich glaube, unter Nachrichtendiensten versteht man hier etwas Anderes. BND, CIA,NSA...

Der Autor wollte bestimmt mit Klicks durch diese Wortwahl sorgen.
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17.07.2011 12:13 Uhr von meteo100
 
+2 | -0
 
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Richtig so: Google scheisst nicht gern Seiten raus.Alles bringt Geld.Aber in dem Fall absolut verständlich und richtig.
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17.07.2011 12:57 Uhr von bigJJ
 
+2 | -0
 
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raus mit den ganzen websites und gut ist. spätestens jetzt merken sie, was das eigentlich bedeutet, denn 95% der leser kommen über google und ich wette, dass auch diese verlage iwo online werbung haben etc.

so schießt man sich ein eigentor, wenn die gier größer ist als der verstand.

PS: Qualitätsjournalismus gibt es nicht mehr - jedenfalls nicht bei den großen Verlagen.

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