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Bayern: 52-Jähriger wegen Hartz-IV-Erschleichung zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt

Das Amtsgericht Mühldorf hat jetzt einen 52-Jährigen wegen Erschleichung von Sozialleistungen zu 18 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.

Der Beschuldigte hatte über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren Hartz-IV-Leistungen beantragt. Tatsächlich arbeitete er allerdings als Zulieferer für Apotheken auf selbstständiger Basis.

Aufgeflogen ist der Leistungsbetrug dadurch, dass die Kunden des Beschuldigten die Kosten seiner Leistung beim Finanzamt in der Steuererklärung geltend gemacht hatten. Nach Ermittlungen von Zoll und Polizei hat der Beschuldigte in besagtem Zeitraum 48.000 Euro an Leistungen zu Unrecht erhalten.


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WebReporter: NetReport2000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Hartz IV, Bewährung, Mühldorf
Quelle: www.ovb-online.de

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16.07.2011 15:11 Uhr von NetReport2000