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Köln: Jüdisches Museum wird gebaut

Die Finanzierung des geplanten Jüdischen Museums in Köln ist endgültig gesichert. Die Stadt hat am Donnerstag beschlossen, sich mit insgesamt 37,5 Millionen Euro an dem 52 Millionen Euro teuren Neubau zu beteiligen. Der Rest soll über die Städtebauförderung NRW finanziert werden.

Der Neubau war zunächst mit 48 Millionen Euro geplant. Weil sich die Kosten noch einmal um 3,8 Millionen Euro erhöhten, benötigte es einer Neugenehmigung der Finanzen durch die Stadt. Der Neubau soll über der Fundstätte "Archäologische Zone" auf dem Rathausplatz entstehen.

Seit 2007 werden dort Gegenstände mittelalterlichen jüdischen Lebens in Köln ausgegraben. Unter- und überirdisch soll nun das Museum auf 10.000 Quadratmeter entstehen, wovon 7.500 Quadratmeter als Ausstellungsfläche geplant ist.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Köln, Nordrhein-Westfalen, Museum, Jude, Neubau
Quelle: www.open-report.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2011 12:49 Uhr von leerpe
 
+22 | -10
 
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Rebell1966: Wenn in Köln irgendwann Mal Spuren palästinensischen Lebens aus dem Mittelalter gefunden werden, wäre dies bestimmt auch kein Problem.
Warum politisierst du historische Ausgrabungen? Was soll das?
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16.07.2011 13:12 Uhr von lou-heiner
 
+30 | -14
 
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das geld: fehlt jetzt natürlich wieder an allen ecken.
gespart wird hier wieder bei kinder und jugendprojekten sowie wichtigen anderen masnahmen die der bevölkerung dienen.
aber wir habens doch.
[edited by dajdad]
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16.07.2011 13:57 Uhr von Copykill*
 
+28 | -1
 
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52 Mio. Nichts gegen ein Jüdisches Museum.
Aber 52 Mio ?

Ist doch meiner Meinung nach etwas viel für ein Gebäude.
Und 37,5 Mio. trägt dich Stadt Köln !

Also es spricht nichts gegen ein Museum.

Aber wie wäre es erst mit Sanierung der Schulen hier in Köln ?
Oder die immer weniger werdenden Jugendzentren.
das Geld würde sich sehr gut in Sportstätten investieren lassen.

Erst mal in die Notwendigen Dinge investieren.
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16.07.2011 14:25 Uhr von witold18
 
+10 | -3
 
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hmm: Bitte baut das Museum gegenüber dieser Moschee hier: http://de.wikipedia.org/...

Das nennen wir dann Zentrum der Kulturen und Religionen
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16.07.2011 14:31 Uhr von Again
 
+7 | -8
 
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1984: "naja auf jedenfall kann niemand behaupten das juden es nicht draufhaben den nichtjuden einzureden, sie müssten für alles bezahlen was juden wollen. :D "
Mhm. Und die Italiener haben uns auch eingeredet, dass wir Museen bezahlen, wenn es Funde der römischen Zivilisation auf deutschem Boden gibt.
Regst du dich darüber auch auf?
Kannst ja gleich mal anrufen http://www.museenkoeln.de/...
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16.07.2011 15:02 Uhr von Copykill*
 
+15 | -1
 
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2.577.000.000€: Das ist die Summe der Schulden der Stadt Köln.
Stand Januar 2010.

(Kotz)
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16.07.2011 16:51 Uhr von heinzelmann12
 
+6 | -2
 
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Köln ist Schuldenkönig: Von Andreas Damm, 16.06.10, 14:13h, aktualisiert 16.06.10, 15:30h
Köln steht mit 4,32 Milliarden Euro in der Kreide und ist damit so hoch verschuldet wie keine andere Stadt in Nordrhein-Westfalen. Was die Pro-Kopf-Verschuldung angeht, also die Miesen pro Einwohner, steht die Millionenstadt nicht ganz so schlecht da.

http://www.ksta.de/...
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16.07.2011 18:50 Uhr von shainibraini
 
+6 | -6
 
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nicht schon wieder! über kein anderes nicht-deutsches volk gibt es so viele museen, austellungen, denkmäler, etc.
dieses aufdringliche verhalten geht den leuten schon lange auf den keks!
gefährlich wird es nur, wenn die leute ihre gedanken publik machen! dann haben die schlichtweg ein problem! ...wieder!
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16.07.2011 19:55 Uhr von Vandemar
 
+5 | -5
 
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@shainibraini: "über kein anderes nicht-deutsches volk ...."

*Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.*

Du bist also genau auf Linie.
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16.07.2011 20:46 Uhr von alicologne
 
+5 | -4
 
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mhm Auf dem Platz ist das wie ein Dolchstich in das Fleisch der Kölner. Aber das ist wohl auch so gewollt von DENEN.
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17.07.2011 17:16 Uhr von hw-ba
 
+0 | -1
 
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unfaßbar für was so viel geld ausgegeben wird. das geld wäre in schulen besser angelegt.
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18.07.2011 11:14 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -2
 
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SUUUPER: Ich finde es toll, dass Köln wohl eine der wenigen Städte ist die absolut keine Schulden haben und im Geld schwimmen.

Und wenn die Konten so überlaufen, es
- zuviele hervorragende Schulen gibt
- zuviele Kindertagesstätten
- nur hervorragende Straßen
- eine perfekte Infrastruktur

und die kommunalen Steuern auf einem Rekordtief sind ...

dann ist doch klar, dass man auch mal 50 Mio€ Steuergelder für sowas verschwenden kann. Köln hat doch die Kohle...


EDIT:

Ich habe gerade gelesen Zitat:
"Köln steht mit 4,32 Milliarden Euro in der Kreide und ist damit so hoch verschuldet wie keine andere Stadt in Nordrhein-Westfalen. Was die Pro-Kopf-Verschuldung angeht, also die Miesen pro Einwohner, steht die Millionenstadt nicht ganz so schlecht da."

Naja ... ok dann sind sie nicht reich, sondern einfach nur bl*d :-)

[ nachträglich editiert von Serverhorst32 ]
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20.07.2011 01:10 Uhr von Ashert
 
+0 | -1
 
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Hmm: Da steht: "In dem Gebiet waren 2007 Überreste einer Synagoge und eines jüdischen Bades gefunden worden."

Welche Bedeutung hatten die zwei Bauwerke im Mittelalter für die Stadt Köln?

Dafür wird jetzt jedenfalls das Museum von 10.000 Quadratmetern mit einer Ausstellungsfläche von 7.500 Quadratmetern gebaut.

Darf man dann annehmen das in 500 Jahren, ein neues jüdisches Museum errichtet wird von 100.000 Quadratmeter Größe, mit dem Hinweis man hat Reste einen jüdischen Museums aus dem 21.Jahrhundert gefunden?

Da stimmt doch was nicht? :|

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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20.07.2011 15:11 Uhr von Afkpu
 
+0 | -1
 
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war irgendwie klar: dass bei diesem thema wieder alle halbgebildeten antisemiten aus den löchern kommen. Das Geld welches für Museen bewilligt wird kommt aus ganz anderen "Pools" als anderes Geld, und was die Stadt Köln hier entschieden hat ist aus kultureller Hinsicht eine Bereicherung, zumal das Museum mit seinem Langzeitkonzept auch durchaus das Potential hat Geld einzunehmen und größere Zielgruppen auch aus dem Ausland anzusprechen.

An die Idioten die Juden als Volksfremd etc. ansehen, diese sollten sich vllt die wirkliche Definition der Kultur ins Gedächtnis rufen. Jude zu sein hat nichts damit zu tun welche Staatsangehörigkeit man hat, aber was versuche ich wissen aus der Mittelstufe an solche Menschen zu vermitteln? Die mittelalterliche Gemeinde in Köln war eine der größten ihrer Zeit, aber historische Populationen auf den heutigen Staat Israel zu beziehen ist einfach nur grenzwertig, zumal das Judentum ein wichtiger Teil unserer Kultur war, Deutschland kulturell immer noch jüdisch-christlich geprägt ist (bis auf die Einschläge durch die stark wachsende, pöbelnde, Nachmittags-Hetz-Tv-Unterschicht die sich hier auch in einigen Leuten zeigt).

Achso: das Museum deutscher Geschichte in Bonn verschlingt im Jahr einiges mehr an Kosten als dieses Museum es jemals wird, wettert ihr nun auch dagegen? Achja.. dooferweise wird dort auch Judentum thematisiert...
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23.07.2011 21:51 Uhr von Ashert
 
+0 | -0
 
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@Afkpu: Zitat:

""Sicher ist, dass die jüdische Gemeinde im Jahr 321 zum ersten mal urkundlich erwähnt wurde. Im Oktober 1424 wurden die Juden aus ihrem Viertel am heutigen Rathausplatz endgültig vertrieben. Vermutlich gab es auf dem Gelände im Laufe der Jahrhunderte vier Synagogenbauten. Diese sind immer wieder zerstört worden. So beispielsweise 1096 während des ersten Kreuzzuges.""
http://www.wdr.de/...

von eine christlichen-jüdischen Kultur zu reden ist doch da leicht abstrakt!
Außer durch Pogrome und Verfolgungen der Juden hat sich auch Köln nicht sonderlich hervorgetan.
Die Juden galten damals noch viel eher als Jesus-Mörder als wie später und wurden im Christentum daher überall bestenfalls auch nur geduldet.

Die Rolle der Juden, war im Mittelalter ähnlich wie der Menschen die heute noch in Ghettos am Rande der Städte leben müssen, weil sie benachteiligt werden.

Das gehört zwar in ein Museum, aber doch nicht unter dem Vorsatz irgendeiner gemeinsamen kölnischen Kultur! Die hat es im Mittelalter so doch nie gegeben, das ist nicht objektiv!

Ihre Bedeutung in der Kölner Geschichte ist wohl ähnlich wie die der Katharer in Spanien. Sowas gehört dann aber auch immer im Zusammenhang in einem Völkerkundemuseum dargestellt und nicht im Scheinwerfer! Köln war viel mehr geprägt von spätrömischen Einflüssen, als von der jüdischen Kultur.

[ nachträglich editiert von Ashert ]

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