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16.07.11 12:29 Uhr
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Köln: Jüdisches Museum wird gebaut

Die Finanzierung des geplanten Jüdischen Museums in Köln ist endgültig gesichert. Die Stadt hat am Donnerstag beschlossen, sich mit insgesamt 37,5 Millionen Euro an dem 52 Millionen Euro teuren Neubau zu beteiligen. Der Rest soll über die Städtebauförderung NRW finanziert werden.

Der Neubau war zunächst mit 48 Millionen Euro geplant. Weil sich die Kosten noch einmal um 3,8 Millionen Euro erhöhten, benötigte es einer Neugenehmigung der Finanzen durch die Stadt. Der Neubau soll über der Fundstätte "Archäologische Zone" auf dem Rathausplatz entstehen.

Seit 2007 werden dort Gegenstände mittelalterlichen jüdischen Lebens in Köln ausgegraben. Unter- und überirdisch soll nun das Museum auf 10.000 Quadratmeter entstehen, wovon 7.500 Quadratmeter als Ausstellungsfläche geplant ist.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kultur / Museen
Schlagworte: Köln, Nordrhein-Westfalen, Museum, Jude, Neubau
Quelle: www.open-report.de
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Rebell1966   
 
+22 | -10
 
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16.07.2011 12:49 Uhr von leerpe
Wenn in Köln irgendwann Mal Spuren palästinensischen Lebens aus dem Mittelalter gefunden werden, wäre dies bestimmt auch kein Problem.
Warum politisierst du historische Ausgrabungen? Was soll das?
Kommentar ansehen das geld   
 
+30 | -14
 
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16.07.2011 13:12 Uhr von lou-heiner
fehlt jetzt natürlich wieder an allen ecken.
gespart wird hier wieder bei kinder und jugendprojekten sowie wichtigen anderen masnahmen die der bevölkerung dienen.
aber wir habens doch.
[edited by dajdad]
Kommentar ansehen 52 Mio.   
 
+28 | -1
 
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16.07.2011 13:57 Uhr von Copykill*
Nichts gegen ein Jüdisches Museum.
Aber 52 Mio ?

Ist doch meiner Meinung nach etwas viel für ein Gebäude.
Und 37,5 Mio. trägt dich Stadt Köln !

Also es spricht nichts gegen ein Museum.

Aber wie wäre es erst mit Sanierung der Schulen hier in Köln ?
Oder die immer weniger werdenden Jugendzentren.
das Geld würde sich sehr gut in Sportstätten investieren lassen.

Erst mal in die Notwendigen Dinge investieren.
Kommentar ansehen na musste doch klappen   
 
+21 | -4
 
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16.07.2011 14:09 Uhr von Jimboooo
sonst wären die kölner doch alles nazis gewesen.

ich mein, museum schön und gut, aber ich verwette mein heutiges mittagessen darauf, das es in köln mindestens 100 dinge gegeben hätte, die wesentlich nötiger gewesen wäre. wie ein paar vorposter schon sagten, schulsanierung, sportstätten, oder straßensanierungen usw usf.

aber nein, wie oben schon gesagt, man will ja nicht als nazi dastehen, also musste dafür geld lockergemacht werden.

ich bin mir sicher, wenns kein jüdisches museum gewesen wäre, sondern irgendwas anderes, wäre das geld nicht lockergemacht worden.

[ nachträglich editiert von Jimboooo ]
Kommentar ansehen hmm   
 
+10 | -3
 
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16.07.2011 14:25 Uhr von witold18
Bitte baut das Museum gegenüber dieser Moschee hier: http://de.wikipedia.org/...

Das nennen wir dann Zentrum der Kulturen und Religionen
Kommentar ansehen 1984   
 
+7 | -8
 
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16.07.2011 14:31 Uhr von Again
"naja auf jedenfall kann niemand behaupten das juden es nicht draufhaben den nichtjuden einzureden, sie müssten für alles bezahlen was juden wollen. :D "
Mhm. Und die Italiener haben uns auch eingeredet, dass wir Museen bezahlen, wenn es Funde der römischen Zivilisation auf deutschem Boden gibt.
Regst du dich darüber auch auf?
Kannst ja gleich mal anrufen http://www.museenkoeln.de/...
Kommentar ansehen 2.577.000.000€   
 
+15 | -1
 
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16.07.2011 15:02 Uhr von Copykill*
Das ist die Summe der Schulden der Stadt Köln.
Stand Januar 2010.

(Kotz)
Kommentar ansehen Köln ist Schuldenkönig   
 
+6 | -2
 
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16.07.2011 16:51 Uhr von heinzelmann12
Von Andreas Damm, 16.06.10, 14:13h, aktualisiert 16.06.10, 15:30h
Köln steht mit 4,32 Milliarden Euro in der Kreide und ist damit so hoch verschuldet wie keine andere Stadt in Nordrhein-Westfalen. Was die Pro-Kopf-Verschuldung angeht, also die Miesen pro Einwohner, steht die Millionenstadt nicht ganz so schlecht da.

http://www.ksta.de/...
Kommentar ansehen nicht schon wieder!   
 
+6 | -6
 
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16.07.2011 18:50 Uhr von shainibraini
über kein anderes nicht-deutsches volk gibt es so viele museen, austellungen, denkmäler, etc.
dieses aufdringliche verhalten geht den leuten schon lange auf den keks!
gefährlich wird es nur, wenn die leute ihre gedanken publik machen! dann haben die schlichtweg ein problem! ...wieder!
Kommentar ansehen also leute ihr wollt wissen wo das geld....   
 
+6 | -1
 
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16.07.2011 19:34 Uhr von weimargg
plötzlich herkommt? na von den banken und wem gehören die banken? richtig geraten, und wer nun mal das geld hat und verleiht bestimmt auch was damit gemacht wird. ach ja nochwas die privatschulen von den geldverleihern sind top und brauchen keine sanierung wie kommt ihr also darauf das die sanierungsbedürftig sind oder seit ihr etwa alle auf der falschen seite der gesellschaft wiederzufinden?

"ironie off"
Kommentar ansehen 48 Millionen Euro. Hört sich verdammt viel an   
 
+2 | -6
 
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16.07.2011 19:43 Uhr von benjaminx
Ist wohl aber bei Museums-Neubauten ein völlig normaler Preis. In Berlin das LWL ist genauso teuer. Das Küppermühl Museum in Duisburg ebenfalls 48 Millionen Euro.
Kommentar ansehen @shainibraini   
 
+4 | -5
 
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16.07.2011 19:55 Uhr von Vandemar
"über kein anderes nicht-deutsches volk ...."

*Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.*

Du bist also genau auf Linie.
Kommentar ansehen mhm..   
 
+5 | -3
 
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16.07.2011 20:46 Uhr von alicologne
Auf dem Platz ist das wie ein Dolchstich in das Fleisch der Kölner. Aber das ist wohl auch so gewollt von DENEN.
Kommentar ansehen @witold18   
 
+1 | -2
 
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16.07.2011 20:51 Uhr von Herrensocke
<<<Bitte baut das Museum gegenüber dieser Moschee>>>

Dat wär aber fatal
Stell dir mal vor,durch Zufall bricht in einem der beiden Gebäude ein Feuer aus und greift dann auf das gegenüberliegende Gebäude über.
Sowas kam schön öfter vor (übergreifendes Feuer meine ich)
Das würde Wellen schlagen und viele Spekulationen erzeugen ;)
Kommentar ansehen unfaßbar....   
 
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17.07.2011 17:16 Uhr von hw-ba
für was so viel geld ausgegeben wird. das geld wäre in schulen besser angelegt.
Kommentar ansehen SUUUPER   
 
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18.07.2011 11:14 Uhr von Serverhorst32
Ich finde es toll, dass Köln wohl eine der wenigen Städte ist die absolut keine Schulden haben und im Geld schwimmen.

Und wenn die Konten so überlaufen, es
- zuviele hervorragende Schulen gibt
- zuviele Kindertagesstätten
- nur hervorragende Straßen
- eine perfekte Infrastruktur

und die kommunalen Steuern auf einem Rekordtief sind ...

dann ist doch klar, dass man auch mal 50 Mio€ Steuergelder für sowas verschwenden kann. Köln hat doch die Kohle...


EDIT:

Ich habe gerade gelesen Zitat:
"Köln steht mit 4,32 Milliarden Euro in der Kreide und ist damit so hoch verschuldet wie keine andere Stadt in Nordrhein-Westfalen. Was die Pro-Kopf-Verschuldung angeht, also die Miesen pro Einwohner, steht die Millionenstadt nicht ganz so schlecht da."

Naja ... ok dann sind sie nicht reich, sondern einfach nur bl*d :-)

[ nachträglich editiert von Serverhorst32 ]
Kommentar ansehen Hmm   
 
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20.07.2011 01:10 Uhr von Ashert
Da steht: "In dem Gebiet waren 2007 Überreste einer Synagoge und eines jüdischen Bades gefunden worden."

Welche Bedeutung hatten die zwei Bauwerke im Mittelalter für die Stadt Köln?

Dafür wird jetzt jedenfalls das Museum von 10.000 Quadratmetern mit einer Ausstellungsfläche von 7.500 Quadratmetern gebaut.

Darf man dann annehmen das in 500 Jahren, ein neues jüdisches Museum errichtet wird von 100.000 Quadratmeter Größe, mit dem Hinweis man hat Reste einen jüdischen Museums aus dem 21.Jahrhundert gefunden?

Da stimmt doch was nicht? :|

[ nachträglich editiert von Ashert ]
Kommentar ansehen war irgendwie klar   
 
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20.07.2011 15:11 Uhr von Afkpu
dass bei diesem thema wieder alle halbgebildeten antisemiten aus den löchern kommen. Das Geld welches für Museen bewilligt wird kommt aus ganz anderen "Pools" als anderes Geld, und was die Stadt Köln hier entschieden hat ist aus kultureller Hinsicht eine Bereicherung, zumal das Museum mit seinem Langzeitkonzept auch durchaus das Potential hat Geld einzunehmen und größere Zielgruppen auch aus dem Ausland anzusprechen.

An die Idioten die Juden als Volksfremd etc. ansehen, diese sollten sich vllt die wirkliche Definition der Kultur ins Gedächtnis rufen. Jude zu sein hat nichts damit zu tun welche Staatsangehörigkeit man hat, aber was versuche ich wissen aus der Mittelstufe an solche Menschen zu vermitteln? Die mittelalterliche Gemeinde in Köln war eine der größten ihrer Zeit, aber historische Populationen auf den heutigen Staat Israel zu beziehen ist einfach nur grenzwertig, zumal das Judentum ein wichtiger Teil unserer Kultur war, Deutschland kulturell immer noch jüdisch-christlich geprägt ist (bis auf die Einschläge durch die stark wachsende, pöbelnde, Nachmittags-Hetz-Tv-Unterschicht die sich hier auch in einigen Leuten zeigt).

Achso: das Museum deutscher Geschichte in Bonn verschlingt im Jahr einiges mehr an Kosten als dieses Museum es jemals wird, wettert ihr nun auch dagegen? Achja.. dooferweise wird dort auch Judentum thematisiert...
Kommentar ansehen @Afkpu   
 
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23.07.2011 21:51 Uhr von Ashert
Zitat:

""Sicher ist, dass die jüdische Gemeinde im Jahr 321 zum ersten mal urkundlich erwähnt wurde. Im Oktober 1424 wurden die Juden aus ihrem Viertel am heutigen Rathausplatz endgültig vertrieben. Vermutlich gab es auf dem Gelände im Laufe der Jahrhunderte vier Synagogenbauten. Diese sind immer wieder zerstört worden. So beispielsweise 1096 während des ersten Kreuzzuges.""
http://www.wdr.de/...

von eine christlichen-jüdischen Kultur zu reden ist doch da leicht abstrakt!
Außer durch Pogrome und Verfolgungen der Juden hat sich auch Köln nicht sonderlich hervorgetan.
Die Juden galten damals noch viel eher als Jesus-Mörder als wie später und wurden im Christentum daher überall bestenfalls auch nur geduldet.

Die Rolle der Juden, war im Mittelalter ähnlich wie der Menschen die heute noch in Ghettos am Rande der Städte leben müssen, weil sie benachteiligt werden.

Das gehört zwar in ein Museum, aber doch nicht unter dem Vorsatz irgendeiner gemeinsamen kölnischen Kultur! Die hat es im Mittelalter so doch nie gegeben, das ist nicht objektiv!

Ihre Bedeutung in der Kölner Geschichte ist wohl ähnlich wie die der Katharer in Spanien. Sowas gehört dann aber auch immer im Zusammenhang in einem Völkerkundemuseum dargestellt und nicht im Scheinwerfer! Köln war viel mehr geprägt von spätrömischen Einflüssen, als von der jüdischen Kultur.

[ nachträglich editiert von Ashert ]

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