16.07.11 11:53 Uhr
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50 Prozent der Hartz-IV-Empfänger verlieren ihren neuen Job nach kurzer Zeit wieder

Eine wenig schöne Zahl nannte jetzt der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt.

In einem Interview mit der "Berliner Zeitung" sagte er, dass rund die Hälfte aller Hartz-IV-Empfänger, die den Sprung zurück ins Arbeitsleben geschafft haben, innerhalb der ersten zwölf Monate wieder in die Grundsicherung zurück fallen.

In diesem Zusammenhang müsse man überlegen, ob man die Leute auch im Berufsleben nicht noch ein Stück weit begleiten müsse, so Alt weiter.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Job, Hartz IV, Bundesagentur für Arbeit, Hartz-IV-Empfänger
Quelle: www.bild.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2011 12:19 Uhr von ZzaiH
 
+115 | -9
 
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aja: wieviel dieser leute wird gekündigt, damit das unternehmen den nächsten hartz4emfänger einstellen kann _samt bonus_, um ihn nach 6monaten wieder gegen einen weiteren auszutauschen _samt bonus_?

ach halt ich vergaß, laut bild, sind alle hartz4emfänger ja stinkefaule parasiten...
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16.07.2011 12:28 Uhr von schlafmohn
 
+56 | -3
 
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so so: natürlich sollen die Arbeitnehmer daran schuld sein das sie nach 12 Monaten wieder rausfliegen ?

Das heutzutage fast ausschliesslich nur noch befristete Arbeitsverträge ausgestellt werden (falls überhaupt in schriftlicher Form) um Den AN nicht langfristig ans Bein gebunden zu bekommen wird natürlich nicht erwähnt.

Zur Erinnerung: Nach 2 Jahren in einem Betrieb und/oder 2 Verlängerungen des befristeten Vertrags wandelt sich das Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes um.
Mit umfangreicheren Kündigungsschutzgesetzen als bei befristeten AN.

Welcher Betrieb geht heute schon solch ein Risiko ein.

Dann doch lieber immer wieder frische H4´ler im Rotationsprinzip.

Und was man von der BILD halten sollte brauch ich wohl eh nicht zu erwähnen.

Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich....ach lassen wir das.

[ nachträglich editiert von schlafmohn ]
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16.07.2011 12:36 Uhr von IceWolf316
 
+28 | -1
 
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@ZZai H: Du sprichst mir da aus dem Herzen!
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16.07.2011 12:48 Uhr von TheRoadrunner
 
+15 | -11
 
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@ Vorgänger: "wieviel dieser leute wird gekündigt, damit das unternehmen den nächsten hartz4emfänger einstellen kann _samt bonus_, um ihn nach 6monaten wieder gegen einen weiteren auszutauschen _samt bonus_?"
Ein Unternehmen ist in der Regel erst mal sich selbst verpflichtet. Das Problem liegt hier meines Erachtens also nicht beim Unternehmen, sondern beim Staat. Man könnte sich eine Regelung vorstellen, nach der Boni nur für zusätzliche Arbeitsverträge gezahlt werden (soll heißen, wenn das Unternehmen gleichzeitig einen Arbeitsverhältnis beendet, wird kein Bonus gezahlt).

"Zur Erinnerung: Nach 2 Jahren in einem Betrieb und/oder 2 Verlängerungen des befristeten Vertrags wandelt sich das Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes um.
Mit umfangreicheren Kündigungsschutzgesetzen als bei befristeten AN.
Welcher Betrieb geht heute schon solch ein Risiko ein."
Richtig. Die Frage ist jedoch auch hier, ob man das den Betrieben vorwerfen kann. Viele können es sich bei einer unsicheren Geschäftslage einfach nicht leisten, Leute einzustellen, die sie möglicherweise nicht mehr oder nur mit Mühe loswerden, wenn es notwendig ist. Aus dem gleichen Grund existieren Leiharbeitsfirmen.
Es ist schwer einzusehen, aber für Menschen auf Arbeitssuche, befristete Beschäftigte oder AN in der Probezeit ist der Kündigungsschutz eher Nachteil als Vorteil.
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16.07.2011 13:09 Uhr von tutnix
 
+30 | -0
 
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bild verschweigt da doch was ;): da nichtmal die "quelle" schreibt, woran das liegt, wirds eher nicht an den arbeitnehnerm liegen, sondern mehr an den arbeitgebern.
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16.07.2011 13:32 Uhr von ydnilber70
 
+11 | -6
 
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schlafmohn: Zur Erinnerung: Nach 2 Jahren in einem Betrieb und/oder 2 Verlängerungen des befristeten Vertrags wandelt sich das Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes um.
Mit umfangreicheren Kündigungsschutzgesetzen als bei befristeten AN.


da biste aber auf dem holzweg,das gesetz gibt es schon lange nicht mehr.jetzt kannste theoretisch bis zur rente leihsklave sein in einer firma!

[ nachträglich editiert von ydnilber70 ]
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16.07.2011 13:33 Uhr von artefaktum
 
+18 | -0
 
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@Menschenhasser007: "(...) Hartz4 Empfänger eine Tätigkeit zugetragen bekommt und sei es den Bahnhof sauber halten."

Dann hat er ja wieder eine Anstellung, ist Arbeitnehmer und somit kein Arbeitsloser mehr.
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16.07.2011 13:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+22 | -0
 
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Meine Freundin spürt gerade dass sie als frische Arbeitslose erst gar keinen Job bekommt, weil ihr noch kein Vermittlungsgutschein zusteht.
Viele Arbeitgeber stellen derzeit ohne den "Zuschuss" gar niemanden ein. Logisch, dass die auch gleich wieder entlassen und den nächsten holen.
Obwohl man diesen Betrug bei vielen Firmen "riecht", muss man den Job annehmen, sonst gibts Sperre. Die ARGE baut sich das Problem selbst.
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16.07.2011 13:47 Uhr von schlafmohn
 
+10 | -0
 
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@ydnilber70: "Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ist ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes gemäß § 14 Absatz 2 Satz 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (Text § 14 TzBfG. Externer Link) bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig. Bis zur Gesamtdauer von zwei Jahren ist zudem die dreimalige Verlängerung des kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig"

das Gesetz ist immer noch voll gültig.

Von Leiharbeits oder Zeitarbeitsfirmen hab ich nix geschrieben.
Sondern von Arbeitsverträgen direkt bei dem Betrieb.
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16.07.2011 14:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+18 | -0
 
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Job? Prekäre Arbeitsverhältnisse von lohndumpenden und gleichzeitig Lohnsubventionen kassierenden Semi-Kriminellen wäre wohl eine korrektere Bezeichhnung.

Das Spiel benachteiligt übrigens nicht nur H4-Empfänger, sondern über Lohnaufstockungen (ca. 70 Mrd. Euro seit Einführung von H4) und eine riesige Hartz4-Industrie, die den Betroffenen nicht zu Gute kommmt, auch etliche Steuerzahler, die sowas gut finden und Fr. von der Leyen schätzen.

Ernüchternd: Die ganze Geschichte wird in den Medien auch noch falsch abgebildet.

Um abzulenken, dass es in Wahrheit so ist, dass alleine von den Vermögenden dieses Landes jährlich über 100 Millliarden Euro an Steuern hinterzogen werden und dieser Faktor mind. 1.400 mal mehr von Bedeutung ist, als die sogenannten H4-Schummeleien im niedrigen Millionenbereich (von Leuten, die zuvor von der Schummelministerin von der Leyen beschummelt wurden)...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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16.07.2011 14:54 Uhr von Diego85
 
+19 | -1
 
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Unser tägliches Hartz IV gib uns heute Wie das schon wieder formuliert ist, als seien die Hartz IV Empfänger immer dran schuld.

An was sind sie denn noch schuld?

Europapleite?

Finanzkrise in den USA?

Atomkraft?

Deutschlands Aus bei der Frauen WM?

Bild und Co finden bestimmt noch ein paar Dinge.
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16.07.2011 15:13 Uhr von Bender-1729
 
+21 | -0
 
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Könnte auch daran liegen dass das Arbeitsamt leider immer häufiger mit unseriösen Firmen kooperiert, nur um die Statistik schön weiß zu waschen.

Stichwort "Zeitarbeit" ...
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16.07.2011 17:24 Uhr von nachgefragt
 
+12 | -0
 
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gibt da jetzt so ein neues Projekt von den Jobcentern,nennt sich "Integra".Was deren Ziele sind,könnt ihr selber googeln,Fakt ist aber,2 Leute die ich kenne waren schon da,im Endeffekt wurde denen angeboten Rente oder in die Sozialhilfe zu gehen.Aufgepasst Harzer,als Sozialhilfeempfänger habt ihr noch weniger Rechte,gerade was die Wohnungssuche angeht wenn man umziehen will.
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16.07.2011 17:28 Uhr von Rapunz
 
+3 | -22
 
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16.07.2011 17:33 Uhr von Floppy77
 
+12 | -0
 
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Das liegt aber nicht unbedingt am Arbeitnehmer, das Amts zahlt maximal 12 Monate zum Gehalt dazu, danach holen die sich einfach den nächsten Langzeitarbeitslosen der wieder vom Amt bezuschusst wird.
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16.07.2011 17:46 Uhr von nachgefragt
 
+11 | -0
 
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@Rapunz: Wenn du wüsstest,diese Arbeit nimmt einen richtigen Arbeiter seine Stelle - richtigen Lohn weg,da ja 1 Euro-Sklaven billiger sind und du wüsstest,dass du damit diese Ausbeuter indirekt unterstützt...würdest du dann so einen 1 Eurojob freiwillig annehmen? Mittlerweile müssten doch eigentlich (alle) wissen,wie das Spiel gespielt wird.Ihr werdet´s sehen,die Mittelschicht wird auch noch abgeschafft.
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16.07.2011 19:39 Uhr von normalo78
 
+0 | -5
 
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Im Antrag auf den Zuschuss vom Arbeitsamt wird nachgefragt, ob hierfür ein anderes Arbeitverhältnis aufgelöst wurde. Allerdings fragt sich, ob das Amt die hier gegebene Antwort auch überprüft...

Gruß
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16.07.2011 22:15 Uhr von hexenwahn
 
+1 | -1
 
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12 Monate? Seit wann wird der Arbeitgeber 12 Monate bezuschusst, wenn er einen Hartz IV-Empfänger einstellt? Mein Arbeitgeber bekam 6 Monate für mich bezuschusst und als die rum waren, wurde ich vor die Tür gesetzt - zum Glück habe ich aber ohne Amt nen neuen Job gefunden, der nicht bezuschusst werden musste - allerdings habe ich auch einen Umzug in eine andere Stadt in Kauf genommen.
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17.07.2011 06:30 Uhr von PeterLustig2009
 
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Weil es für ein Unternehmen ja auch so: unheimlich produktiv ist jedes Jahr jemanden neu anzulernen. Bei den meisten arbeiten braucht man ja auch nur schlappe 3 Monate bis man (endlich) produktiv für das Unternehmen ist.

Ihr habt Vorstellungen :)

Aber bei der Paranoia die mittlerweile herrscht wo jeder Firmenchef eigentlich schon ein Mafiosi ist und HArtz4ler ja nur runtergemacht werden braucht man nichts anderes erwarten :)

Schuld sind wie immer nur die da oben nicht wahr!!

Schaltet euer Gehirn ein!!!
Sicherlich gibt es AG die das "Rotationsprinzip" nutzen um Prämien vom Staat zu erhalten und den "besseren" Kündigungsschutz zu umgehen. Allerdings gibt es mind. genausoviele, wenn nicht sogar deutlich mehr AN die aus Hartz4 kommen und sich im Beruf nicht bewehren weil sie entweder zu langsam sind und nicht schneller arbeiten können/wollen oder weil sie einfach schlichtweg den falschen Beruf ausführen wollen/müssen
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17.07.2011 08:54 Uhr von SpEeDy235
 
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ist klar: Es ist doch klar, dass die Unternehmen nur Fördermittel abgreifen wollen, den Mitarbeiter während der Zeit ausnutzen, um ihn am Ende wieder loszuwerden damit der nächste kommt. Macht er Arbeitsgelegenheiten nicht, bekommt er ne Sperre, er kann sich also nicht dagegen wehren.
"Richtige" Arbeitsangebote/vorschläge gibt es nicht und die Leute werden im Regen stehen gelassen.
Ich kenne viele Firmen, die sich genau so über Wasser halten und Jahr für Jahr wieder Hartz4-Empfänger einstellen (für einen geringen Verdienst, so dass er noch ALG II-Aufstocker beantragen muss), um Fördermittel zu bekommen.
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17.07.2011 10:19 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Siel: [...]Demotivierte können in echten Unternehmen nicht mal die ersten 3 Tage Schulung überleben, Du sprichst schon von 3 Monaten?[...]
Wer meint durch Hartz4 verliert man die Lust zu arbeiten, hat scheinbar keine Ahnung oder gehört zu den Leuten die sich aufgeben sobald es mal nicht rund läuft.
Selbst wenn ich Hartz4 bekomme weil ich das Glück habe in einem Land zu leben in dem es eine Existenzsicherung gebe, will ich dcoh wieder in Arbeit kommen. Und ich kann mir nicht vorstellen dass jemanden die Aussicht auf eine feste Arbeit nicht motiviert.

[...]Ich behaupte das hat was mit den Kündigungsschutz zu tun. Und die Möglichkeit sich über Leihfirmen alles zu besorgen.[...]
Schlagwort Leiharbeit. Hast du ne Ahnung was ein Leiharbeiter dem AG kostet? Wahrscheinlich nicht, sonst wüßtest du dass der Leiharbeiter genauso teuer wie ein richtiger Mitarbeiter wenn nicht sogar teurer ist. Das einzig gute an einem Leiharbeiter ist, dass er für kurzfristige Spitzen beschäftigt werden kann und danach zur nächsten Firma geht.

[...]Damals als es noch der Bevölkerung besser ging, gab es keine Leihfirmen.[...]
Geht es der Bevölkerung heute schlecht? Ging es der Bevölkerung seit 1972 niemals gut?
Dass die Leiharbeit der Bevölkerung schadet ist ein Märchen. Schaud ir Dänemakr, Finnland, Schweden, etc. an

Die haben noch mehr Leiharbeit, kein Kündigungsschutz und leben hervorragend damit
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17.07.2011 10:22 Uhr von PeterLustig2009
 
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@SpEeDy235: Dumm nur dass man dem Hartz4ler soviel Geld zahlen muss dass er davon alleine lebt um eine "Prämie" zu bekommen.

Dumm nur dass du gleich alle Unternehmen anprangerst obwohl es nur einzelne sind, aber ist ja nicht schlimm, sind ja "die da oben" nicht wahr. Aber wehe dir einer kommt auf die Idee von den einzelnen schwarzen Schafen bei den Hartz4-Empfängern gleich auf alle zu schlie0en, dann ist hier die Hölle los
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24.07.2011 08:29 Uhr von Phil09
 
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falsche Ansichten: Es sind nicht die Unternehmen die einen Hartz4er wegen dem Bonus einstellen und Ihn dann gegen einen neuen "austauschen" - auch gegen Bonus.

Denn den Bonus (wenns denn einen mit sehr viel Aufwand gibt) behält man nur wenn der Arbeitnehmer auch mind. die doppelte Zeit im Betrieb bleibt. Sprich: z.B. Lohnzuschuss für 1/2 Jahr = mind. 1 Jahr Arbeitsverhältnis.

Geht der Arbeitnehmer innerhalb des Jahres aus irg-einem Grund muss der Arbeitgeber den kompletten Zuschuss zurück zahlen. Auch wenn der Arbeitnehmer es selbst verschuldet hat. Sei es weil er "silberne Löffel geklaut hat, oder er mit dem Job überfordert ist oder einfach nicht mehr erscheint (was sehr oft vor kommt).

Außerdem kommt in 80% der Fälle vor Arbeitsantritt ein oder mehrere Prüfungen des Arbeitsplatzes auf den Betrieb zu: Kann/darf der Hartz4er den Job ausführen usw. ?

Dieser ganze Aufwand schreckt viele Betriebe ab überhaupt die Bonuszahlungen in Anspruch zu nehmen.

Wir hatten selbst ein Putzfrau auf diese Art und Weise eingestellt die nach nem 3/4 Jahr einfach nicht mehr erschien und wie sich später heraus stellt auch "lange Finger" machte. Das gab ein heiden Theater weil die ARGE Ihr Geld zurück forderte (samt Zinsen!!!).

Eine bessere Lösung hierfür wäre (wenns auch nicht genau hier ins Thema passt): Schafft die bisherigen Zuschüsse ab und zahlt dem Arbeitnehmer und nicht dem Arbeitgeber einen Teil des Lohnkostenzuschusses. Aber den auch nur bei Nachweis ob er seinen Job auch korrekt ausführt. Hierfür reicht schon alle 3 Monate ein kleiner Bericht den der Arbeitgeber ausfüllen soll. Und reagiert auf die Belange der Arbeitgeber mehr, denn viele Arbeitnehmer leben zwar wie Könige sind aber wenns um Ihre Belange in der Firma geht in Gewerkschaftsfragen totale Fachmänner die genau wissen was Ihre Rechte Sind. Und sei es nur wenns drum geht das mehr Papier aufs Klo gehört.
Es geht hierbei nicht um wichtige Sachen, schon bei Kleinigkeiten wie oben genannt wird da ein Aufstand gemacht. Oder weil betriebsbedingt mal eine Überstunde anfällt oder die Kaffeepause um 30 Minuten verschoben wird.

Das sind die Gründe weshalb Arbeitgeber sich scheuen langjährige Arbeitslose einzustellen, oder nach ein paar Monaten wieder zu entlassen.
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19.08.2011 12:38 Uhr von skipjack
 
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"50 Prozent der Hartz-IV-Empfänger verlieren ihren neuen Job nach kurzer Zeit wieder"

>Weil 80% der Vermittler ihren Job nicht ausführen können oder wollen.

>>Es wäre in diesem Zusammenhang x sehr interessant, die Fluktuationsquote / Arbeitgeber und dessen Geldzuflüsse, sprich Eingliederungsgelder, an zu zeigen...

>>>Mir sind da AG`s bekannt, die absichtlich trotz guter Leistungen die Verträge nicht verlängern, um wieder Integrationsgelder zu kassieren. On nun CC`s=CallCenter oder 2 Mann GmbH`s...

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