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Argentinien: Sexanzeigen in Zeitungen werden von Präsidentin verboten.

Ziel hinter dieser Aktion der argentinischen Präsidentin, Cristina Fernandez de Kirchner, ist der Schutz von Frauen vor Gewalt und Menschenhandel. Daher will sie von nun an keinerlei Sexkontakte mehr in den argentinischen Zeitungen erlauben. Dies ist auch schon heute in Kraft getreten.

Kritiker der Präsidentin sind hier allerdings anderer Ansicht. Ihrer Meinung nach will die Präsidentin die Frauen nicht vor sexuellen Übergriffen schützen, sondern ganz einfach die oppositionellen Medien finanziell einschränken, da diese nun Teile ihrer Einnahmequellen verlieren.

Laut eigenen Angaben der Regierung betrifft dieses Verbot alle Texte und alle Bilder, die "missbrauchen, diffamieren, diskriminieren, entehren, erniedrigen oder die Würde von Frauen bedrohen."


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WebReporter: PunkaDillyCircus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sex, Verbot, Argentinien, Anzeige
Quelle: www.orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2011 12:09 Uhr von PunkaDillyCircus
 
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Prinzipiell sicher ne noble Sache, die sie da erreichen will. Man darf nicht vergessen, dass Argentinien sozial und politisch gesehen sicher instabiler ist als Mitteleuropa und somit der Menschenhandel kräftig betrieben wird. Sollte dies aber wirklich nur ein billiger Trick sein um die Opposition auszuschalten, ist dies ein eher seltsamer und meiner Meinung nach unnötiger Weg dies zu tun.
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15.07.2011 13:06 Uhr von Earaendil
 
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Sobald jemand heut zu Tage etwas Gutes machen will,werden ihm böse Absichten unterstellt.Langsam wirds langweilig.

Ich find diese Entscheidung gut,vollkommen richtig und wünsche sie mir auch sehr für Deutschland.
Deutschland ist einer der Hauptumschlagplätze für Frauen (Menschen) hier in Europa.Von hier aus wird weitervermittel und transportiert.
Es sollte generell verboten werden, Menschen wie Waren anzubieten.
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15.07.2011 13:11 Uhr von PunkaDillyCircus
 
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Earendil: Ist es ja bei uns auch. Sogar mit sehr hohen Strafen größtenteils. Natürlich gibt es Ausnahmen wie den Sport beispielsweise. Hier bin auch der Meinung, dass, besonders Fußballer, einfach nur mehr Trophen größtenteils sind, die man um Millionen hin und her schiebt. Auch wenn ich ein unglaublich großer und begeisterter Fußballfan bin find ich das einfach nur mehr grotesk.
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15.07.2011 13:17 Uhr von skippy1981
 
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Wie schon der Autor sagt, sollte es wirklich so sein, dass es für den Schutz der Frauen sein sollte. Sehr gute Sache. Denn es gibt große probleme in dem Bereich der sexuellen Ausbeutung. Ich hab Familie drüben, und meine Cousinen studieren in Buenos Aires. Am Institut wo sie studieren, ging letztens ein Schreiben rum, dass bittet Studentinnen vor allem abends nicht alleine unterwegs sein sollten, denn es gab wohl einige Fälle wo sie an von der Bushaltestelle weg entführt bzw. verschleppt wurden. Ob es wirklich was bringt, steht auf einem anderen Blatt.
Auf der anderen Seite, wird massiv gegen die Opposition vorgegangen, weil die jetzige Partei STimmen verliert und bald Wahlen vor der Tür stehen. In Bs. As. waren vor 1 oder 2 Wochen Bürgermeisterwahlen. Der jetzige Bürgermeister, der nicht Kirchners Pratei angehört, hat soweit ichs mitbekommen hab, ca. 47% der Stimmen bekommen, der Kandidat der Präsidentenpartei um die 35%. trotzdem soll jetzt eine Stichwahl stattfinden weils anscheinend nicht "eindeutig" war. Ich weiß es nicht genau.
Zum Anderen wurde die Tage der Verkauf einer großen Tageszeitung auf einem Großmarkt verboten, weil diese über teilweise schlechte Zustände auf eben diesen Großmarkt geschrieben hatte. Es wurden Plakate mit "El Clarin lügt" ausgerollt und STände oder Zeitungsjungen die trotzdem diese und andere dem Clarin zugehörigen Zeitungen verkauften wurden geschlossen und so weiter. Was genau dahinter steckt, ist die große Frage. Trozdem hat dies einen faden Nachgeschmack, der in richtung Zensur und Mundtot-machen der Opposition schmeckt.

[ nachträglich editiert von skippy1981 ]
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15.07.2011 13:26 Uhr von skippy1981
 
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@ Earaendil: Es ist auf jedenfall ein Schritt in die richtige Richtung und sollte weiter verfolgt werden um der große Unsicherheit die allgemein drüben herrscht Herr zu werden. Aber leider hat manches was die Präsidenten bzw. ihre Partei macht oft einen faden beigeschmack wenn man alles verfolgt. Wie ich in meinem anderen Beitrag schrieb.
Ich hoffe einfach dass ihre Absichten, wirklich die "nobleren" sind und nicht andere.
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15.07.2011 19:16 Uhr von Mordo
 
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@ Earaendil: "Es sollte generell verboten werden, Menschen wie Waren anzubieten."

===

Ob argentinische Politiker wohl die Traute hätten, Adecco ans Bein zu pieseln:

http://www.20min.ch/...

http://www.20min.ch/...

http://de.wikipedia.org/...

SCNR
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16.07.2011 12:59 Uhr von Earaendil
 
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adecco: gibbet bei uns in der stadt auch.mir war bis eben garnicht klar ,was das für ein riesen unternehmen ist.
ekelhaft.

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