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LKW: Keine Chance für den Elektroantrieb

Der Elektroantrieb ist für viele Experten derzeit die Zukunft. Immer mehr Elektroautos drängen auf den Markt. Für den LKW aber ist der Elektroantrieb keine Alternative.

Das jedenfalls hat MAN-Manager Georg Pachta-Reyhofen gerade auf einem Symposium des VDA erklärt, wonach allein die Akkus bestenfalls 300.000 Euro kosten und um die sechs Tonnen wiegen würden.

MAN sieht daher den Trend beim LKW eher im Hybrid kombiniert mit einem Diesel. Bei leichten Nutzfahrzeugen und kleinen LKWs hingegen ist der Elektroantrieb durchaus eine Idee.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: LKW, Chance, Alternative, Elektroantrieb
Quelle: www.green-motors.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2011 19:48 Uhr von Leeson
 
+8 | -1
 
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Es würde ja schon: eine elektrische Anfahrunterstützung reichen,
denn da geht der meiste Kraftstoff drauf...
Gut, bei LKW nun nicht unbedingt hilfreich weil diese Langstrecken fahren.
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14.07.2011 19:53 Uhr von failed_1
 
+10 | -2
 
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@Leeson: naja wenn man dann Staus mit einberechnet vielleicht selbst dort sinnvoll ;)
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14.07.2011 20:49 Uhr von cyrus2k1
 
+6 | -9
 
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Stromschienen in Fahrbahn? Wieso bringt man nicht einfach auf den Autobahnen Stromschienen an? Die Akkus würden dann nur von Fahrten jenseits der Autobahn gebraucht und müssten nicht so groß sein.

Gut, der Umbau wird was kosten, aber dafür hätten wir ein weltweit einmaliges System was sicher ein Exportschlager werden würde.

Deutschland muss endlich handeln damit wir das Land der Ideen bleiben!

[ nachträglich editiert von cyrus2k1 ]
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14.07.2011 21:20 Uhr von zhnujm
 
+17 | -2
 
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@ cyrus2k1: "Wieso bringt man nicht einfach auf den Autobahnen Stromschienen an?"

Weil das utopisch ist, Deutschland hat 13000 km Autobahnstrecke mal 2 bis 3 Spuren. Und dann musst du den Strom ja auch noch zur Autobahn hin transportieren und alle paar 100m brauchst du einen neuen Einspeisepunkt um Spannungsabfälle zu vermeiden.
Welche Auswirkungen das auf die Höhe deiner Kfz-Steuer, Kupferpreis, ... hat, überlasse ich jetzt mal deine Fantasie.
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14.07.2011 21:20 Uhr von Gorli
 
+14 | -0
 
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"Wieso bringt man nicht einfach auf den Autobahnen Stromschienen an? "

Weil das nicht einfach ist. Man bräuchte mehr als nur ein paar Kabel um das System zu verwirklichen. Man bräuchte erstmal noch einige Atomkraftwerke für die Erzeugung der Energie. Dann müsste noch ein Konzept zur Verteilung entworfen werden, was dafür sorgt, dass man keine 1 Megamapere Kabel braucht um alle Autos zu versorgen. D.h. warscheinlich alle 1000 Meter ein Einspeiskasten mit vielleicht 8-10MW Maximalleistung. Das ganze bei den ganzen 13000 Autobahnkilometern in Deutschland. Siemensmanager bekommen feuchte Augen wenn du denen das vorrechnest um so eine Infrastrukur zu bestellen.
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14.07.2011 21:25 Uhr von LhJ
 
+3 | -6
 
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@cyrus: Warum wir sowas nicht "einfach" machen?
Nunja, das könnte daran liegen das deine Kaffeemaschine Zuhause nicht mit einem kleinen Kaltfusionsreaktor funktioniert oder daran, das keine rosa Ponys durch den Himmel fliegen und Zuckerwatte nicht an Sträuchern wächst.
Außerdem können wir keine Regenbogen abernten und damit Farbeimer füllen und es gibt auch keine riesengroßen Schmetterlinge, die einen gerne mal auf nen Flug mitnehmen, wie in deiner Welt.
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14.07.2011 21:47 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -1
 
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@LhJ: In meiner Welt gibt es das auch nicht, aber zum Beispiel eine Transrapidstrecke quer durch Deutschland und keine Millardenzahlungen nach Griechenland oder an Pleitebanken. Mit dem Geld was wir da versenken könnten wir solche Infrastrukturprojekte leicht stemmen.

Außerdem muss das neue System ja nicht von heute auf morgen entstehen. Das ließe sich ja nach und nach Aufbauen. Die nicht versorgte Strecke fahren die Fahrzeuge dann mit konventionellem Antrieb oder auf Akku.

Die ganze Öl-Infrastruktur und Logistik gibt es ja auch nicht geschenkt. Und da wir selbst kaum Öl Fördern wandert unser Geld ins Ausland.

Das Stromschienen-Projekt hingegen könnten wir mit heimischer Technik und Firmen umsetzen.

[ nachträglich editiert von cyrus2k1 ]
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14.07.2011 22:20 Uhr von zhnujm
 
+1 | -3
 
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@ cyrus2k1: Ich glaube deine Welt wäre schon längst in sich zusammengefallen denn zwischen Krediten für Banken und Infrastrukturprojekten gibt es einen Unterschied.
Kredite werden vergeben und zurückgezahlt, und damit hat es sich erledigt, das sind nur Zahlen auf Papier.
Für Infrastruktur musst du das Geld wirklich besitzen, du musst es auszahlen und dem Bauarbeiter in die Hand drücken und es kommt NICHT zurück. Stadtessen liegt es dann auf der Erde in Form von Kabeln.
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14.07.2011 22:31 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -1
 
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@zhnujm: Wie das zurückgezahlt wurde / wird sehen wir ja an Griechenland, Hypo-Real-Estate, WestLB, Lehman und co...

Außerdem würden die Stromschienen ja auch eine Nutzungsgebühr erfordern, anstelle zu tanken würde man dann halt für den aus der Straße aufgenommenen Strom zahlen.

Somit würde auf lange Sicht das Geld auch wieder hereinkommen.

Ich sehe da das Problem nicht.
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14.07.2011 22:48 Uhr von zhnujm
 
+0 | -1
 
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@ cyrus2k1: Ja, manche Kredite werden oder können nicht zurückgezahlt werden, deswegen hat Deutschland ja auch knapp 2.000.000.000.000 € Schulden. Das System steht und fällt mit dem Vertrauen, solange es jemanden gibt der glaubt (Banken), dass Deutschland die Kredite zurückzahlen kann/könnte die es jetzt an Griechenland verleiht, bekommt Deutschland auch das Geld.
Und die "lange Sicht" halte ich für eine Milchmädchenrechnung, du musst deine Stromschienen ja auch warten und so. Die "normalen" Straßen sind ja auch kein Plusgeschäft (Stichwort: Schlaglöcher) und die werden auch durch Steuern finanziert.
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14.07.2011 23:21 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -1
 
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Stromschienen: Die Sache mit den Stromschienen ist sowieso erledigt, wenn man sich mal deren Energiebilanz anschaut. Riesige Mengen an Energie gehen allein durch den Widerstand flöten, schließlich fließen keine 300000V da durch. Rechnet man die ganze Infrastruktur mit ein und bedenkt, dass unsere Kraftwerke nicht mit Liebe, sondern mit Kohle/Öl/Gas/Uran befeuert werden, dann kann man auch gleich beim Benziner bleiben und hätte der Umwelt im Vergleich sogar was gutes getan ;)
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15.07.2011 03:37 Uhr von hanz_solo
 
+0 | -0
 
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LKW: Keine Chance für den Elektroantrieb? Vielleicht keine Chance für LKW mit Elektroantrieb die nur auf Akkus basieren.

LKW E-Antrieb mit Wasserstoff Brennstoffzelle ist jedoch sehr wohl machbar und sollte IMO die deutsche Wirtschaft anstreben. Die Rekuperationsenergie beim Bremsen könnte im vorhandenen Akku oder einem Kondensator (zwischen)gespeichert werden.
Der Wasserstoff kann mittels Wind und Solar erzeugt werden, ferner erlauben die großen LKW Tanks ein dünnes Netz an Wasserstofftankstellen.
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15.07.2011 09:23 Uhr von Cobra2210
 
+1 | -0
 
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An den Autobahnen Stromschienen anbringen warum nicht dann einfach gleich die Bahn benutzen.. die hat schon Schienen ...
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15.07.2011 09:37 Uhr von jens3001
 
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cyrus2k1: Naja, ein Transrapid ist etwas anderes als mehrere tausend PKWs pro Tag.

Mehrere tausend, teils hunderttausend PKWs am Tag, die ungleich Strom benötigen (z.B. ein vollbelandener Mini benötigt mehr Strom als ein leerer Mini, ein Sportwagen mehr als eine Familienkutsche).
Und das noch zu stark unterschiedlichen Stosszeiten. Nachts würde weniger benötigt als Tagsüber.
Mittags mehr als vormittags.

Dazu noch die Probleme mit dem Streckenausbau, der in die Milliarden gehen würde.

Die Probleme mit der Stromversorgung (woher soll der Strom denn kommen?!?) noch gar nicht eingerechnet.

Und dann noch die Sache mit der Übertragung. Wie willst du den Strom denn auf die Fahrzeuge, während des Fahrens übertragen?
Die Verlustleistung bei Induktion ist viel zu hoch um das zu rechtfertigen.

Abgesehen davon sind die Wartungskosten für solch ein Konstrukt immens hoch.

Mit welchem Ziel? Weniger CO2? Dafür musst du 13.000km Autobahnstrassen mit 2 - 3 Spuren im Durchschnitt neu aslphaltieren, mehr Kraftwerke bauen, das Metall verarbeiten, usw.

Sorry, nette Idee aber das funktioniert nicht auf sinnvolle Weise.

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