14.07.11 17:23 Uhr
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Amazonas: Hochgiftiges Entlaubungsmittel Agent Orange versprüht

Brasilien geht immer drastischer gegen die illegale Rodung des Regenwalds vor. Doch das hält die Kriminellen nicht davon ab, alle Register zu ziehen. Sie zerstören großflächig den Regenwald durch das Versprühen des hochgiftigen Entlaubungsmittels "Agent Orange", das die USA schon im Vietnam-Krieg nutzten.

Regenwald-Kontrolleuren fiel im Juni auf, dass eine große Fläche statt saftig grün nur noch weiß aussah. In der Gegend wurde dann ein Lager mit hochgiftigen Herbiziden entdeckt. Man fand dort unter anderem die Chemikalie "2,4 D", ein Hauptbestandteil von "Agent Orange".

Die gefundene Menge der Chemikalie reicht aus, um 3.000 Hektar Regenwald komplett zu entlauben. Das Mittel ist so giftig, dass es bei Menschen zu Krankheiten, Missgeburten und sogar zum Tod führen kann. Brasilien setzt seit Mai zahlreiche Kontrolleure gegen die Holzmafia ein.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wissenschaft, Regenwald, Kriminelle, Rodung, Agent Orange
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2011 17:23 Uhr von no_trespassing
 
+15 | -1
 
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Unfassbar, mit welchen Methoden vorgegangen wird, wenn Geld im Spiel ist. Das Schlimme ist: Man kann noch so viel dagegen tun, es reicht eine handvoll Menschen aus, um ein Flugzeug anzumieten, mit Chemie zu betanken und den Regenwald, den Kinder in Spendenaktionen unterstützen oder Greenpeace/WWF sich in mühevoller Arbeit für einsetzen in wenigen Stunden für immer zu zerstören.

Ist noch perfider als Brandrodung, weil man nichts davon sieht. Ohne Rücksicht auf alles und jeden.
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14.07.2011 18:11 Uhr von U.R.Wankers
 
+5 | -0
 
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Terroristen: sind solche Typen
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14.07.2011 19:40 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -0
 
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Davon abgesehen, dass der Einsatz von Entlaubungsmitteln unter aller Sau ist, wäre es noch interessant zu wissen um was es sich bei den anderen Chemikalien genau handelt. 2,4-D ist nämlich auch der Hauptbestandteil von Agent White und nicht nur von Agent Orange. Die gesundheitlichen Schäden in Vietnam wurden durch das enthaltene 2,3,7,8-TCDD (Verunreinigung im 2,4,5-T, einem Hauptbestandteil von Agent Orange) verursacht und nicht durch 2,4-D.
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26.10.2011 19:02 Uhr von mahoney2002
 
+1 | -0
 
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Man, sollte den Menschen die so etwas tun, die Hand abhacken, ja abhacken mit dem stumpfsten Beil das herumliegt und rosten darf es auch gerne.
Nur trifft es wohl leider die armen Leute die das ausgeführt haben und nicht die Bosse die dick dran verdienen, denn die wissen schon wehn sie schmieren müssen.

[ nachträglich editiert von mahoney2002 ]

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