14.07.11 15:03 Uhr
 3.900
 

Stadt Münster beschließt den Vegetarier-Tag - Danach gab es Mettbrötchen

Die Stadt Münster hat nun im Eiltempo über einen Antrag der Grünen und der Linken entschieden. Es geht dabei um einen "Veggie-Tag".

Dieser soll an jedem Donnerstag stattfinden. Es soll vorwiegend vegetarisches Essen geben. Auch Werbung soll in der Stadt gemacht werden, bezahlt aus dem Topf "Übergreifender Klimaschutz, Klima, Immissionsschutz, Boden, Abfall".

Den Grund für diese Eile lieferte der Oberbürgermeister der Stadt. Zitat : "Wenn wir noch länger diskutieren, vergammeln die Mettbrötchen". Diese gab es nämlich im Anschluss der Sitzung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: maaxim112
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Stadt, Münster, Vegetarier, Mettwurst
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Güllner blamiert sich erneut mit FORSA Umfrage
Österreich: Wegen Frauen und Gebildeten hat Van der Bellen die Wahl gewonnen
Russland: Neue Strategie zur Informationssicherheit

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.07.2011 15:07 Uhr von fallobst
 
+24 | -13
 
ANZEIGEN
dumm, dümmer, kommunalpolitiker: die kommunen sind ja scheinbar nicht rekord-verschuldet, was?
Kommentar ansehen
14.07.2011 15:29 Uhr von atrocity
 
+11 | -6
 
ANZEIGEN
Wo ist das Problem? Was hat der Vegetarier Donnerstag mit den Mettbrötchen zu tun? War das etwa an nem Donnerstag?
Kommentar ansehen
14.07.2011 15:58 Uhr von Perisecor
 
+33 | -13
 
ANZEIGEN
Wenn also deutsche Panzer in Saudi-Arabien die Bevölkerung terrorisieren ist das nicht ok - wenn aber die Grünen und Linken die deutsche Bevölkerung mit fanatischem Veggie-Scheiß belästigen, wird überall geklatscht und sich gefreut...

Schon ein wenig beängstigend.

@ atrocity

In der Quelle steht, dass es die Nacht auf Donnerstag war - also wurden die Mettbrötchen wohl tatsächlich an einem Donnerstag gegessen. Macht die Sache nur noch peinlicher...

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
14.07.2011 16:02 Uhr von Djerun
 
+13 | -7
 
ANZEIGEN
dagegen klagen: ich hab ein recht auf selbstbestimmung und das verstößt doch dagegen
Kommentar ansehen
14.07.2011 16:02 Uhr von Trekki1990
 
+3 | -9
 
ANZEIGEN
"Übergreifender Klimaschutz, Klima, Immissionsschutz, Boden, Abfall".

Heißt es nicht "Emmisionsschutz", oder liege ich da falsch?
Kommentar ansehen
14.07.2011 16:33 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -7
 
ANZEIGEN
hoffentlich kommen niemals militante veganer an die macht. ich denke, das würde nach den nationalsozialisten die nächste schreckensherrschaft in deutschland werden^^

aber mal im ernst, normale vegetarier sind ja noch erträglich. aber veganern kann ich keinerlei toleranz entgegen bringen. diese leute sind bei mir von vornherein unten durch.
Kommentar ansehen
14.07.2011 17:24 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Deutsche Protestkultur: Erst gegen die Globalisierung demonstrieren und hinterher geht man nach getaner Arbeit erst mal bei McD was essen. Und wenn man nach Hause kommt, wartet schon das neue bestellte Buch von Amazon im Briefkasten.
Kommentar ansehen
14.07.2011 17:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
Gerechterweise sollte sich die Metzger-Innung mit einem Fleisch-Dienstag revenchieren. Dann einem Brot-Mittwoch. Ich persönlich würde noch fordern, dass jeden Montag nur Kuddeln gegessen werden. Der Fisch-Freitag steht ja schon.
Kommentar ansehen
14.07.2011 20:09 Uhr von Doktor_Kommentar
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Bevormundung: Die Bevormundung bei der Ernährung liegt wohl im Trend, erst kürzlich hat Ungarn doch die sog. Chips-Steuer eingeführt, wonach ungesundes Essen stärker besteuert wird.

Zu dem Beschluss der Stadt Münster (in der ich selbst wohne) fällt mir nur etwas aus der Geschichte ein:

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
14.07.2011 21:02 Uhr von Floxxor
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
@Persicor: Schon knackig, Diktatur und Aufstände niederzuschießen, mit Werbung für gesunde Ernährung zu vergleichen...
Und es IST nur Werbung, keine private Kantine ist daran gebunden o.ä.
Und ich weiß auch, dass vegetarisch essen kritisch gesehen wird, aber ´nur´ 6 Tage die Woche Fleisch essen sind nach der WHO immernoch 4 zu viel, also keine Gefahr der karnivoren Unterversorgung...
Kommentar ansehen
14.07.2011 21:08 Uhr von ThePunisher89
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Haben die Grün_Innen und Link_Innen denn wirklich nichts besseres zu tun als solche Eilanträge durchzubringen?

Außerdem ist es doch völlig egal, ob es danach Mettbrötchen gab. Jeder sollte den anderen tollerieren, wenn jemand kein Fleisch essen will, bitte, darf er gerne tun, sollte aber den Fleischesser das gleiche Recht einräumen. Leben und leben lassen!
Kommentar ansehen
15.07.2011 03:32 Uhr von DerBeamte2002
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Nur weil der Bürgermeister und die Grünen so einen Schwachsinn beschließen, muss sich doch kein Münsteraner an so etwas halten. Sollen die doch auf Fleisch verzichten, bleibt mehr für mich übrig ;-)
Kommentar ansehen
15.07.2011 05:09 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@ Floxxor: Ich persönlich finde einen Krieg mit wirren Ideologien (Veganer) schlimmer, als Panzer. Denn Panzer kann man sehen, als Gefahr erkennen und bekämpfen, Ideologien - zumindest für lange Zeit - nicht.
Kommentar ansehen
15.07.2011 09:29 Uhr von Daeros
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Die Grünen die den Antrag gestellt haben, sollten augenblicklich entlassen werden. Was sinnloseres ist ihnen wohl net eingefallen?
Kommentar ansehen
15.07.2011 10:07 Uhr von dgtell
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
sind schon kaputte: unterwegs hier. JAAA der Panzer is mir lieber den kann ich bekämpfen. Mit ner gefährlichen Karotte oder was? Wie beknackt kann man sein...
Kommentar ansehen
15.07.2011 10:09 Uhr von gummihuhn
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor: zuerstmal bin ich weder veganer noch veterarier, aber bitte erkläre mir doch mal was an veganismus so "wirr" ist. aber bitte nur wenn du argumente findest die nicht schon tausendmal durchgekaut worden sind, z.B. diese hier: http://www.veganissimo.vegan.de/... (da sind auch teilweise grenzwertige "gegenargumente" dabei, ich weiß, will nur dem standardzeug vorbeugen)

mit dem thema hat das eh wenig zu tun, weils hier um vegetarismus geht. und der vergleich mit panzern nach saudi-arabien ist ja wohl dermaßen neben der spur xD er beruht soweit ich das verstanden habe auf der gemeinsamkeit der "öffentlichen aufregung" bei gewissen themen.
warum sich die bevölkerung über den panzerverkauf aufregt, dafür gibts denke ich genug andere kommentare um sich mehr oder weniger gute argumente anzuschauen (geheimhaltung, krisengebiet, evtl gegen demokratie-bewegung), aber nun zum punkt:
bei dem vegetariertag gehts lediglich darum, den menschen vegetarisches essen näher zu bringen, nicht das vorzuschreiben (wie soll das möglich sein?). dazu gehört eben auch werbung. und was an einem fleischfreien tag in der woche so schlimm sein soll verstehe ich nicht so ganz, wem das nicht schmeckt [sic] der muss ja nicht mitmachen ... (man vergleiche: früher gabs maximal einen fleischhaltigen tag pro woche)

ob das nun wirklich von irgendwelchen öffentlichen geldern bezahlt werden muss, ist ne ganz andere frage. ich finde ja, aber sehe ein, dass da relativ viele menschen widersprechen würden ...

und ob das in einem "eilantrag" eingereicht werden muss, is allerdings höchst fraglich, aber deswegen zu sagen hier sollte man sich mindestens so stark aufregen wie bei panzerverkäufen in richtig tolle länder ... hm, naja xD

[ nachträglich editiert von gummihuhn ]
Kommentar ansehen
15.07.2011 10:13 Uhr von gummihuhn
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ok, schön verlesen hab ich mich da ... steht ja nirgends was von nem "eilantrag" -.-
Kommentar ansehen
15.07.2011 12:14 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ gummihuhn: Wären Tiere nicht zum essen da, wären sie nicht so lecker.

Und da Pflanzen ebenfalls leben, finde ich es grenzwertig zu sagen, man isst Tiere aber keine Pflanzen. Entweder esse ich Lebewesen oder ich lass es bleiben...

"ob das nun wirklich von irgendwelchen öffentlichen geldern bezahlt werden muss, ist ne ganz andere frage. "

Genau darum geht es aber. Ein Parlament einer deutschen Stadt hat darüber (offenbar eine Ewigkeit) diskutiert und dies letztlich mit dem Beschluss zu einem Politikum gemacht.

Folglich muss sich diese Aktion einen Vergleich zu jedem anderen Politikum stellen - ob nun Panzer oder irgendwas anderes.


Panzer nach Saudi-Arabien betreffen deutsche Bürger btw nicht direkt. Ein (späteres) Fleischverbot aber schon - die Aufregung müsste hierbei also noch viel deutlicher sein, als bei Panzerverkäufen in ferne Länder.
Kommentar ansehen
16.07.2011 13:48 Uhr von gummihuhn
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
den unterschied zwischen einem tier und einer pflanze in bezug auf nervensystem/schmerzen/gefühle solltest du dir nochmal genauer ansehen. der ist nicht gerade unerheblich, klar sind beide lebewesen, tiere können aber nachweislich schmerzen, leid erleben, bei pflanzen ist das nicht nachgewiesen bzw sehr unwahrscheinlich. und es geht ja um den moralischen aspekt, da kann man sich nur auf die momentanen erkenntnisse stützen.
von daher ist das töten von tieren sehr wohl verwerflicher als das töten von pflanzen.
deinen standpunkt bezüglich der aufregung habe ich jetzt verstanden, so klingts schon etwas logischer als oben. dennoch stimme ich dem aus zwei gründen nicht zu.
erstens: nur weil mich etwas nicht direkt betrifft darf ich mich trotzdem darüber aufregen, wenn es offensichtlich um die unterstützung irgendwelcher lobbys geht und lügenmärchen à la stabilität schaffen erzählt werden.
zweitens gehts bei dem gesetz nicht um ein verbot, niemandem wird aufgezwungen an diesem tag kein fleisch zu essen. falls es evtl in schulkantinen etc da kein fleisch geben würde, fände ich das auch übertrieben, aber eigentlich könnte man dann ja zur nächsten dönerbude laufen, wenn man das denn möchte.
meiner meinung nach beruht die meiste aufregung hier auf vorurteilen gegenüber vegetarismus ...

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Güllner blamiert sich erneut mit FORSA Umfrage
München: Zu dickes Eichhörnchen ist in Gully stecken geblieben
Verfassungsgericht: Muslima muss an Schwimmunterricht teilnehmen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?