14.07.11 09:59 Uhr
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Evolution: Bevor Tiere das Land eroberten, gab es schon das genetische Werkzeug

Es ist etwa 400 Millionen Jahre her, als Tiere das Wasser verließen und das Land eroberten. Man dachte, dass sich die komplexeren Extremitäten erst an Land entwickelten. Als man aber das Fossil des Tiktaalik entdeckte, musste diese Ansicht revidiert werden. Die Flossen zeigen besondere Merkmale.

Man fand handähnliche Strukturen und Handgelenke. Forscher haben nun ein genetisches Experiment gemacht, bei dem sie unter anderem Zebrafische und Mäuse benutzten. Diese haben einen gemeinsamen Vorfahren, der lange vor dem Tiktaalik lebte. Man fand in ihnen einen sehr ähnlichen genetischen Schalter.

Dieser steuert bei den Mäusen die Entwicklung der Extremitäten und bei den Zebrafischen die der Flossen. Das interessante ist, dass diese Gene sich auch in der jeweils anderen Spezies als funktionstüchtig erwiesen haben. Somit dürfte also auch der gemeinsame Vorfahre bereits darüber verfügt haben.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Land, Fund, Hand, Evolution, Werkzeug
Quelle: sciencelife.uchospitals.edu

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2011 11:41 Uhr von NGen
 
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die tiere sind ja nicht: von heut auf morgen an land gegangen. zuerst gab es amphibien, was allerdings bereits hinlänglich bekannt ist. daher ist die überschrift und ein teil der news ein alter hut, der nichts damit zu tun hat, dass man ein gemeinsames gen dafür bei mäusen und zebrafischen gefunden hat.
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14.07.2011 11:56 Uhr von Again
 
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NGen: Naja, man dachte eben, dass sich so Sachen wie Handgelenke erst viel später entwickelt haben. Wegen dem Tiktaalik hat man dann aber eben die entsprechenden Gene gesucht und gefunden.

Aber es stimmt, dass viel altes dabei ist, aber das ließ sich leider nicht wirklich vermeiden, da sich sonst kein Mensch auskennt.
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14.07.2011 12:02 Uhr von film-meister
 
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welcher: Kreationist hat wohl oben auf Minus gedrück^^. Diese Art News steht mehrere Evolutionsstufen über Crushial und Co.
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14.07.2011 13:29 Uhr von Johnny Cache
 
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@knoppic5623: Jawoll! Und daß es so Sachen wie einen Blinddarm oder kleine Zehen gibt sind doch klare Beweise dafür daß es keine Evolution gibt sondern nur "Dumb Design". ;)
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14.07.2011 14:02 Uhr von iWrite
 
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14.07.2011 14:05 Uhr von Again
 
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iWrite: "Evolution macht keinen Sinn "
Die Evolution macht keinen tieferen Sinn im Sinne von "Sinn des Lebens", aber sie macht Sinn, wenn wir erklären wollen, was wir beobachten. Und nur darum geht es.

"Das ganze Evolutions gerede ist einfach totaler mist."
^^
Ja, das behaupten viele Leute, die die Evolutionstheorie nicht verstehen.
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14.07.2011 14:41 Uhr von iWrite
 
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hey Again ;): Ja ich verstehe die Evolutionstheorie auch nicht! Aber es heißt ja noch "Theorie"

Wenn man sich ein bisschen über die Radiokarbonmethode informiert fragt man sich schon so
wie die Wissenschaftler auf Datierungen von "Millionjahren" kommen!? Daher die Fragen
Evolution über Million von Jahren!?!

Die Evolution die beobachtet werden kann ist ja die Micro-Evolution, das heißt ja das
jedes Lebewesen auf der Erde sich seiner Umgebung anpasst.
Das ist Nachweisbar!!! Stimme ich auch voll zu.

Selbst Darwin sagt wenn man die Bindeglieder nicht nachweisen kann (Macro-Evo), dann stimmt
seine Theorie auch nicht. Bis Heute kann man keine Bindeglieder nachweisen.

Ich finde diesen Gedanken einfach verrückt zu Glauben das alles durch reinen Zufall entstanden ist.

Mal einfach gesehen:

"Bakterien" entwickelt sich irgendwann zu einem "Fisch" dann zu einem "Landtier" dann zu einem "Affen" und dann am Ende
zu einem "Mensch" Jetzt warten wir alle und werden noch "Flügel" bekommen oder änliches irgendwann.

Nach der Evolutionstheorie muss so was eine Tages passieren!

Und jetzt soll einer mal bitte behaupten das meine "Flügel Entwicklung" keinen Sinn macht. ;)
Ich finde Macro Evolution einfach witzig und aus meiner persönlichen Sicht echt sinnlos.
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14.07.2011 14:58 Uhr von Again
 
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iWrite: "Aber es heißt ja noch "Theorie""
^^ Aber eine Theorie ist in der Wissenschaft was anderes als im Alltag.

"Wenn man sich ein bisschen über die Radiokarbonmethode informiert fragt man sich schon so
wie die Wissenschaftler auf Datierungen von "Millionjahren" kommen!?"
Tja, wenn du dich das fragst, solltest du dich mit anderen Datierungsmethoden beschäftigen. Das ist wie wenn ich sage: "Wenn ich an meinem Auto herumschraube, frag ich mich schon, wie Piloten über den Atlantik fliegen können".

"Die Evolution die beobachtet werden kann ist ja die Micro-Evolution"
Und viel Mikroevolution => Makroevolution.

"Bis Heute kann man keine Bindeglieder nachweisen."
^^ Jedes Fossil das man findet ist ein Bindeglied zu irgendwas anderem. Aber du meinst wohl Mosaikformen. Kannst ja mal hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/...

"Ich finde diesen Gedanken einfach verrückt zu Glauben das alles durch reinen Zufall entstanden ist. "
Musst du ja nicht. Man geht eher davon aus, dass die Entstehung von Leben kein Zufall ist, sondern unter den gegebenen Umständen einfach passiert. Da muss man aber noch etwas abwarten um das zu bestätigen.
Und zur Evolution: Selektion geschieht nicht zufällig.

"Nach der Evolutionstheorie muss so was eine Tages passieren!"
Nein. Warum muss das passieren? Wie gesagt: Du verstehst scheinbar nicht, was du da kritisierst.
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16.07.2011 01:37 Uhr von Amasis2000
 
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@Again: Zitat: Und viel Mikroevolution => Makroevolution.

Das stimmt so leider nicht: Bei der Mikroevolution werden vorhandene Konstruktionen der Lebewesen optimiert und die Makroevolution steht für die Entstehung neuer Konstruktionen oder einem grundlegenden Umbau, der zu völlig neuen Funktionen und zu neuen Bauplänen führt – das ist ein grosser Unterschied und darf nicht so einfach übergangen werden! (http://www.genesisnet.info/...) Übrigens der Begriff „Makroevolution“ ist keine Erfindung der Kreationisten (.Philiptschenko 1927)

Warum kann jetzt aber nicht aus viel Mikroevolution -> Makroevolution entstehen? Weil die Zeit nicht das Kontruktionsproblem der Makroevolution löst. Viele Evolutionsbefürworter glauben, was in kurzer Zeit nicht möglich ist, könnte in langen Zeiträumen möglich werden. Doch der Zeitfaktor hilft hier nicht, denn lang anhaltende Optimierung oder Spezialisierung führt nicht zu Neukonstruktion. Weiters spricht auch das Gesetz der „rekurrenten Variation“ dagegen, denn es zeigt, dass die Mutantentypen begrenzt sind und diese verschiedenen Typen wiederholt auftreten – das ist durch zahlreiche Studien experimentell bestens belegt. (http://www.weloennig.de/...)

Zitat: Jedes Fossil das man findet ist ein Bindeglied zu irgendwas anderem. Aber du meinst wohl Mosaikformen. Kannst ja mal hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/

Das dem nicht so ist, kann man am Beispiel einer Mosaikform nämlich der des Archaeopteryx hier nachlesen:
http://www.weloennig.de/...
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16.07.2011 02:38 Uhr von Hanno63
 
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dieb Natur hatte immer schon den Hang zu leichten Mutationen. d.h. das Suchen nach anderen Möglichkeiten sich zu ernähren, sich fortzupflanzen usw..
Dann immer neue Situationen, Temperaturen, Wetterbedingungen , andere Dauer-Umstände des Klima´s uwsw. Dann auch Wasser in unterschiedlicher Qualität und Dichte, ..
es ist zu vermuten , dass es immerwieder "leichte Mutationen " der Grösse der Anpassung gegeben hat und weitergeben wird, zumal ja heute : unser Geist und Wille ja auch immer neue Lebenssituationen schafft und dafpür andere Funktionen , als überflüssig aussterben.
Also schon die ersten Einzeller hatten die Gene, nur noch nicht so ausgeprägt und in den Funktionen erweitert wie heute, denn wandlungsfähig sind die ganzen DNS , Proteine usw. in ihrer Zusammensetzung ja, "tierisch".
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16.07.2011 10:38 Uhr von Again
 
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Amasis2000: "teht für die Entstehung neuer Konstruktionen oder einem grundlegenden Umbau, der zu völlig neuen Funktionen und zu neuen Bauplänen führt"
Da reichen oft kleinere Mutationen in den entsprechenden Genen. Hox-Genen haben zb einen großen Einfluss.

"Das dem nicht so ist, kann man am Beispiel einer Mosaikform nämlich der des Archaeopteryx hier nachlesen"
Das was nicht so ist?
Der Punkt ist einfach, dass zb Archaeopteryx eine paar Eigenschaften von Vögeln und ein paar von Reptilien hat.
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16.07.2011 13:18 Uhr von Amasis2000
 
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Again: Zitat: Da reichen oft kleinere Mutationen in den entsprechenden Genen. Hox-Genen haben zb einen großen Einfluss.

Mit den Homebox-Genen werden nur vorhandene Strukturen in verschiedenen Zusammenhängen an- bzw. abgeschalten. Homeobox-Gene sind nur ein kleiner Teil des Bauplans einer komplexen Struktur. Ihre Aktivierung ruft einen bestimmten morphologischen Bauplan, ein genetisches Modul, ab. Die Entstehung der Module (seien es Antennen, Flügel, Mundwerkzeuge, Beine etc.) bleibt ungeklärt.
Da hier keine neue Baupläne entstehen -> sind Homeobox-gene kein Beweis für Makroevolution.

Zitat: Der Punkt ist einfach, dass zb Archaeopteryx eine paar Eigenschaften von Vögeln und ein paar von Reptilien hat.

Der Archaeopteryx ist aber kein Bindeglied oder Zwischenform, da alle Vogelmerkmale (Federn, Krallen usw.) schon voll entwickelt sind. Und die als Reptilien-Merkmale bezeichneten Strukturen auch bei anderen heute lebenden Vögeln vorkommen

Immer wieder wird behauptet, dass Archaeopteryx kein echter Vogel sein könne, weil er Zähne, Schwanz und mit Krallen versehene Flügel habe.

Die Krallen findet man auch beim Nandu, Strauss, Hoatzin – Die Hand von Archaeopteryx ist daher keine Reptilienhand, sondern eine echte Vogelhand, eine echte Flügelhand.

Im Schwanz des Archaeopteryx sitzen die Steuerfedern in zwei längs Reihen des Schwanzes, was den Eindruck eines langen Schwanzes verstärkt. Doch diese zwei Längs-Reihen Steuerfedern kommen auch beim Schwan und bei dem Huhn vor. Beim Huhn sind diese Federn jedoch in einer Querreihe angeordnet. Der einzige Unterschied zu heutigen Vögeln ist, dass beim Archaeopteryx die Schwanzwirbel stark ausgezogen sind.

Vögel mit Zähnen sind ausgestorben, jedoch die Fähigkeit zur Zahnbildung ist noch im Erbgut heutiger Vögel verankert. Also auch hier kein Beweis für eine Übergangs-Zwischenform sondern nur ein Beweis für Mikroevolution!
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16.07.2011 13:51 Uhr von Again
 
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Amasis2000: "Mit den Homebox-Genen werden nur vorhandene Strukturen in verschiedenen Zusammenhängen an- bzw. abgeschalten."
Sie zeigen aber ganz klar, was einzelen Veränderungen für eine Wirkung haben können. Aber es gibt zb etliche Beispiele von guten Theorien von verschiedenen Organen, wie etwa der Augen etc.
Hier entstehen neue Strukturen graduell.

Zum Archaeopteryx:
http://de.wikipedia.org/...
Da gibt es ja noch andere Merkmale:
"Bauchrippen (Gastralia), eine lange Schwanzwirbelsäule, eine relativ geringe Zahl unverschmolzener Beckenwirbel (Sakralia), unverschmolzene Mittelhand-, Mittelfuß- und Fußwurzel- und Beckenknochen, die drei Fingerklauen, sowie das Fehlen eines knöchernen Brustbeins."

Und:
"Innerhalb der letzten 20 Jahre sind eine Vielzahl von Fossilfunden urtümlicher Vögel und vogelähnlicher Dinosaurier, besonders in Sedimentgesteinen der Unterkreide von Nordostchina (der Jehol-Gruppe), entdeckt worden, so dass Archaeopteryx als Mosaikform nicht allein steht, sondern sich in eine (morphologische, nicht zeitliche) Abfolge den Vögeln sukzessive ähnlicher werdender Dinosaurier einordnen lässt."

", jedoch die Fähigkeit zur Zahnbildung ist noch im Erbgut heutiger Vögel verankert."
Was macht das eigentlich für einen Sinn, wenn alles von einem Designer ist?
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16.07.2011 22:24 Uhr von Amasis2000
 
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Again: Zitat: Aber es gibt zb etliche Beispiele von guten Theorien von verschiedenen Organen, wie etwa der Augen etc.
Hier entstehen neue Strukturen graduell.

Es ist nicht möglich, ein irreduzibel komplexes System wie das Auge durch ungerichtete graduelle Prozesse aufzubauen. Denn solange das System nicht alle für die Ausübung der betreffenden Funktion erforderlichen Teile besitzt, wäre es aufgrund seiner Funktionslosigkeit selektionsnegativ oder bestenfalls selektionsneutral.

Für die Entstehung eines Minimalauges gibt es bislang keine realistischen Modelle. Das geben sogar die Evolutionsvertreter zu. In der Arbeit von Gehring & Ikeo wird folgendes gesagt : Erst wenn der Prototyp eines Auges evolviert ist, vermutlich durch stochastische Ereignisse, dann kann Selektion ihn optimieren.

Diese stochastischen und damit zufälligen Ereignisse spiegeln die Situation der Ursuppenproblematik wider: Bauteile müssen durch unbekannte Naturkräfte (hier stochastische Ereignisse genannt) entstehen und zusammengefügt werden, um eine Urzelle bzw. einen Augenprototyp zu ergeben.

Somit wird auch von den Evolutionsvertretern festgehalten, daß die Voraussetzung für die Evolution eines Auges mindestens die Entstehung von Rhodopsin (das lichtempfindliche Prinzip aller tierischen Augen) und des pax6-Gens ist. Der Augen-Prototyp kann nicht durch Selektion erklärt werden, denn Selektion kann die Evolution nur dann vorwärtsbringen, wenn das Auge wenigstens zu einem kleinen Teil funktioniert (GEHRING & IKEO 1999). Wie oben beschrieben, muß zu diesem Prototyp noch etwas mehr gehören. Damit bleibt die Frage offen, ob ein solcher Prototyp von einem Auge durch zufällige Ereignisse entstehen kann. Dies kann aus guten Gründen bezweifelt werden.

Bei alledem muß auch berücksichtigt werden, daß Teile des Auges sich vom embryonalen Gehirngewebe ableiteten. Miteinander in Zusammenhang stehende Veränderungen müssen demnach, ohne Selektion von außen, auch am embryonalen Gehirn vorausgesetzt werden.

Evolviert also das Auge, müssen viele andere Teile eines erwachsenen Organismus und des sich entwickelnden Organismus (während der Embryonalentwicklung) miteinander abgestimmt werden. Damit wird aber eine mögliche Evolution immer unwahrscheinlicher, da viele positive und aufeinander abgestimmte, komplexe Mutationen nötig wären.
Dies widerspricht dem biologischen Befund, daß Mutationen einzeln und ungerichtet auftreten und verringert die Wahrscheinlichkeit ihrer Entstehung, statt sie zu erhöhen.

Zitat: Zum Archaeopteryx:
Da gibt es ja noch andere Merkmale:
"Bauchrippen (Gastralia), eine lange Schwanzwirbelsäule, eine relativ geringe Zahl unverschmolzener Beckenwirbel (Sakralia), unverschmolzene Mittelhand-, Mittelfuß- und Fußwurzel- und Beckenknochen, die drei Fingerklauen, sowie das Fehlen eines knöchernen Brustbeins."

Ja aber auch für diese Merkmale gibt es Beispiele bei den heutigen oder vor kurzem ausgestorbenen Vögeln:

Die Bauchrippen: bei den Aepyornis und Diaphorapteryx (beide sind seit Anfang des 19 jhd. ausgestorben aber subfossil)
Schwanzwirbeln: Huhn, Schwan, Hoatzin
Stark reduziertes Brustbein: Hoatzin
Drei Fingerklauen: Der Strauss hat, ganz wie Archaeopteryx, drei entwickelte Finger und an jedem auch eine Kralle.
Dazu kommt, dass die Mittelhand-knochen beim Strauss wie beim Archaeopteryx vollkommen frei sind usw.

Zitat: Jedoch ist die Fähigkeit zur Zahnbildung ist noch im Erbgut vorhanden
Was macht das eigentlich für einen Sinn, wenn alles von einem Designer ist?

Das ist Mikroevolution - sie umfaßt Spezialisierungen an besondere Umweltbedingungen, Optimierungen einzelner Merkmale oder
auch Rückbildungen (wie in unserem Beispiel).
Optimierungen gehen erfahrungsgemäß oft auf Kosten anderer Fähigkeiten und sind relativ zur jeweiligen Umwelt zu beurteilen und nicht als Verbesserungen
einer zuvor unvollkommenen Struktur zu verstehen. Wichtig ist, daß einer Optimierung immer ein funktionsfähiges System zugrunde liegt, das über zufällige Variation
der Systemparameter an vorgegebene Kriterien angepasst wird.
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16.07.2011 22:45 Uhr von Again
 
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Amasis2000: "Es ist nicht möglich, ein irreduzibel komplexes System wie das Auge durch ungerichtete graduelle Prozesse aufzubauen."
Doch ;-)

"Denn solange das System nicht alle für die Ausübung der betreffenden Funktion erforderlichen Teile besitzt, wäre es aufgrund seiner Funktionslosigkeit selektionsnegativ oder bestenfalls selektionsneutral."
Das heißt, wir benötigen einen Lichtdetektor und schon kanns losgehn. Und zwar step-by-step.

"Für die Entstehung eines Minimalauges gibt es bislang keine realistischen Modelle. Das geben sogar die Evolutionsvertreter zu."
Für ein Minimalauge braucht es nur ein Molekül, das Licht detektiert.

"Ja aber auch für diese Merkmale gibt es Beispiele bei den heutigen oder vor kurzem ausgestorbenen Vögeln"
Warum auch nicht? Das ist jetzt wie das beliebte Argument: "Wenn der Mensch vom Affen abstammt, warum gibt es immer noch Affen"?
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18.07.2011 22:56 Uhr von Amasis2000
 
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Again: Zitat: Ja aber auch für diese Merkmale gibt es Beispiele bei den heutigen oder vor kurzem ausgestorbenen Vögeln"
Warum auch nicht? Das ist jetzt wie das beliebte Argument: "Wenn der Mensch vom Affen abstammt, warum gibt es immer noch Affen"?

Aus einem Affen wurde nie ein Mensch - Die Entwicklung des Menschen aus affenähnlichen Vorfahren heraus ist ein modernes, phantasievoll erfundenes Märchen – ohne jeden Wahrheitsgehalt!

Du bist leider nur ein weiteres Beispiel der „evolutionistischen Massenindoktrination“ bei der die Vernunft blockiert wird. Einfachste Widersprüche, die dem gesunden Menschenverstand sofort auffallen, oder Verdrehungen der Wahrheit werden als solche nicht mehr erkannt. Die Zauberformel „ Es ist wissenschaftlich einwandfrei bewiesen“ scheint jede Möglichkeit des Widerspruchs von vornherein auszuschließen.

Hier einige Beispiele wie sehr man den Vertretern der Evolutionstheorie doch vertrauen kann:

Zahlreiche Neandertaler-Schädel wurden falsch datiert – diese Nachricht von 2004 ging durch alle Medien. Statt mehr als 30 000 Jahre seien die Schädel zum Teil nur wenige hundert Jahre alt

Der Nebraska Mensch: Professor H. H. Newman von der Universität Chicago stellte als Beweis für die Evolutionstheorie den Nebraska-Menschen vor. Diese Menschenrasse soll vor einer Million Jahren in Nebraska gelebt haben.

Das Aussehen hatte man aufgrund eines einzigen Zahnes vollständig rekonstruiert. Später hat man noch andere Teile des Skeletts gefunden und es stellte sich heraus, das der Zahn nicht von einem Nebraska Menschen stammt sondern von einem Wildschwein.

Der Piltown-Mensch: Man fand ein Stück eines Hinterkopfknochens, einen Kieferknochen und zwei Backenzähne. Die Anthropologen waren begeistert und gaben den Funden ein Alter von 500 000 Jahren, denn es handelte sich ja anscheinend um das lang gesuchte fehlende Glied zwischen Affe und Mensch.
Dieser Fund wurde trotz offensichtlicher Fälschung als angeblicher Beweis 40 Jahre lang intensiv in den Medien präsentiert.

Archaeoraptor: Im Oktober 1999 wurde der Archaeoraptor als „Missing link“ zwischen Dinosaurier und Vogel vorgestellt. Zwei Jahre später wurde der Fund als Fälschung entlarvt bei der man zwei verschiedene Fossilien nämlich die eines primitiven Vogels und eines Dinosauriers vermischte.

Ramapithecus: Diese Rasse musste vom Stammbaum der imaginären menschlichen Evolution gestrichen werden, nachdem es sich herausstellte, dass sie gewöhnliche Affen waren.

Es gibt noch unzählige weitere Fälschungen die der Öffentlichkeit Jahrzehnte hindurch als Beweise für die Evolutionstheorie verkauft wurden.

Diese Skandale zeigen, dass die evolutionistischen Wissenschaftler nicht davor zurückschrecken jede Art von unwissenschaftlichen Methoden einzusetzen um ihre Theorie zu belegen.

Die Evolutionstheorie wäre niemals in der Gesellschaft anerkannt worden - ohne vorzeigbare Funde. Deshalb war und ist man bis zum heutigen Tag gezwungen, wissenschaftliche Fälschungen anzufertigen. Nach zig Jahren der Fälschungen ist jetzt eine Theorie in den Köpfen der Menschen verankert, die als Selbstläufer und Selbstgewissheit nicht mehr hinterfragt wird.
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18.07.2011 23:14 Uhr von Afkpu
 
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@ iwrite bezüglich radiometrischer messungen: weil die radiocarbonmethode durch ihre relativ geringe nachweisgrenze bei saurierknochen oder worauf du semigebildeter mensch auch immer abzielst nicht anwendbar ist. nachweisgrenze der radiocarbonmethode liegt bei ca 10 halbwertszeiten. ergibt pi mal daumen 57300 BP (bevor du nun fragst was bp heißt googel lieber). Aber es gibt noch ein halbes dutzend anderer verfahren zur altersermittlung die hier greifen. die kalium-argon methode erreicht ihre nachweisgrenze zum beispiel erst mit 4,5 mrd. jahren und lässt im zusammenhang mit stratigrafien und eben evolutionärer merkmale im knochenbau eine altersermittlung zu.

aber wenn du das nicht verstehst, steht in jedem mittelstufenbiologiebuch leicht verständlich :)
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18.07.2011 23:27 Uhr von Again
 
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Amasis2000: "Aus einem Affen wurde nie ein Mensch - Die Entwicklung des Menschen aus affenähnlichen Vorfahren heraus ist ein modernes, phantasievoll erfundenes Märchen – ohne jeden Wahrheitsgehalt!"
Schon klar ^^
Aber manche Kreationisten glauben eben, dass die Evolutionstheorie das besagt und kommen dann mit dem zitierten Argument an (warum gibt es immer noch Affen?), welches das Unverständnis über die Evolution gleich auf zwei Arten zeigt. Ich hab hier aber eigentlich das andere Misverständnis gemeint ;-)

"Hier einige Beispiele wie sehr man den Vertretern der Evolutionstheorie doch vertrauen kann"
Und ja: Auch Vertreter der Evolution machen Fehler ^^
Aber deswegen ist eben nicht die Evolutionstheorie falsch ;-)
Ich finde es aber nett, wie du dann den Leuten, die diese Fehler wissenschaftlich nachweisen doch wieder vertraust. Vielleicht bescheissen die auch? Wer weiß?

"Diese Skandale zeigen, dass die evolutionistischen Wissenschaftler nicht davor zurückschrecken jede Art von unwissenschaftlichen Methoden einzusetzen um ihre Theorie zu belegen. "
Und wer hat die Schwindel dann aufgedeckt? Waren es Wissenschaftler oder Kreationisten? Und wahrscheinlicher ist, dass es einfach um Geld und Ruhm ging.

"Nach zig Jahren der Fälschungen ist jetzt eine Theorie in den Köpfen der Menschen verankert, die als Selbstläufer und Selbstgewissheit nicht mehr hinterfragt wird. "
Ach so. Und dann hat man auch noch angefangen Genome zu fälschen ^^
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19.07.2011 01:02 Uhr von Amasis2000
 
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Again: Zitat: Und ja: Auch Vertreter der Evolution machen Fehler ^^
Aber deswegen ist eben nicht die Evolutionstheorie falsch ;-)
Ich finde es aber nett, wie du dann den Leuten, die diese Fehler wissenschaftlich nachweisen doch wieder vertraust. Vielleicht bescheissen die auch? Wer weiß?

Wenn diese sogenannten Wissenschaftler vorsätzlich Beweise über Jahrzehnte hindurch fälschen um die Theorie in den Köpfen der Menschen zu verankern, dann ist das schon etwas anderes und hat eigentlich nichts mehr mit Wissenschaft zu tun. Dadurch wird die Glaubwürdigkeit der ganzen Evolutionstheorie in Frage gestellt.

Zitat: Und wer hat die Schwindel dann aufgedeckt? Waren es Wissenschaftler oder Kreationisten? Und wahrscheinlicher ist, dass es einfach um Geld und Ruhm ging.

Natürlich geht es in erster Linie um Geld und Ruhm, aber auch um die Verbreitung ihrer Ideologie, dass der Mensch keinen Gott braucht und nur sich selbst Rechenschaft schuldig ist. Diese durch die Evolutionstheorie propagierte Sinnlosigkeit des Lebens ist eine große Gefahr für die Gesellschaft.

Der Mensch verfällt dem Egoismus, er lebt nur noch für den Augenblick und da er sich vor niemanden rechtfertigen muss, hat er auch keine Skrupel andere zu seinem eigenen Vorteil zu unterdrücken. Die christlichen Werte die unsere westliche Gesellschaft über Jahrhunderte hindurch geprägt haben, gehen allmählich verloren.

Ausserdem werden Kritiker der Evolutionstheorie als unwissenschaftlich gebrandmarkt, die Veröffentlichung ihrer Beiträge wird von dogmatischen Darwinisten verweigert. Den Kritikern wird die Förderung durch staatliche Organe versagt und so werden Kritiker allmählich vollständig aus der wissenschaftlichen Gesellschaft verbannt.

Die jüngeren Wissenschaftler werden in unseren
Universitäten als Theoretiker und trainierte Spezialisten wie Hamster im Laufrad ausgebildet. Sie lernen bestimmte Gesetze, wie Haeckels Embryonaltheorie, auswendig, hinterfragen diese aber nie, weil es ganz einfach verboten ist, wenn man irgendwann mal ein Diplom erhalten will.

Es gelingt fast nur interessierten Außenseitern, auf diese Widersprüche aufmerksam zu machen. Hierzu gehören auch Wissenschaftler, die außerhalb ihres eigentlichen Spezialgebietes forschen. Auch diese Wissenschaftler werden von ihren Kollegen beschimpft. Ein paar Ausnahmen bestätigen zum Glück die Regel.

Mittlerweile gibt es an den Universitäten unabhängige Untersuchungskommissionen die Fälschungen wie den Fall von Reiner Protsch aufdecken.

Doch Wissenschaftlicher Betrug wird nicht verfolgt, solange nicht Dritte finanziell geschädigt werden.

[ nachträglich editiert von Amasis2000 ]
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19.07.2011 08:07 Uhr von Again
 
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Amasis2000: "Wenn diese sogenannten Wissenschaftler vorsätzlich Beweise über Jahrzehnte hindurch fälschen um die Theorie in den Köpfen der Menschen zu verankern, dann ist das schon etwas anderes und hat eigentlich nichts mehr mit Wissenschaft zu tun."
Aha. Und alle Pfarrer sind Kinderschänder -.-

"dass der Mensch keinen Gott braucht "
^^ Wo widerlegt die Evolutionstheorie denn Gott? Ist Gott dann auch widerlegt, weil die Erde älter als 6000 Jahre ist?

"Diese durch die Evolutionstheorie propagierte Sinnlosigkeit des Lebens ist eine große Gefahr für die Gesellschaft. "
Erstens sehe ich keine Gefahr und sogar wenn es eine Gefaht gäbe, ist das kein Argument. Wenn dein Arzt bei dir Krebs diagnostiziert, sagst du dann: "Ich habe keinen Krebs. Daran kann ich ja sterben."

"Ausserdem werden Kritiker der Evolutionstheorie als unwissenschaftlich gebrandmarkt"
Naja, wenn sie mit solchen Sachen ankommen wie du gerade, ist es kein Wunder, oder?

"von dogmatischen Darwinisten"
Jaja... Das schöne Argument der dogmatischen Wissenschaft ^^
Was ist denn deine Alternative? Die stammt doch nicht etwa aus einem älterne Buch, oder?

"hinterfragen diese aber nie"
Man darf und kann alles hiterfragen. Hast du studiert?

[ nachträglich editiert von Again ]

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