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Enges Doppelsternsystem soll Hinweise auf Gravitationswellen geben

Astronomen des Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA) planen, mit Hilfe von Doppelsternsystemen Hinweise auf die Existenz von Gravitationswellen zu finden. Diese werden in Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie vorausgesagt und enge Binärsysteme eignen sich besonders gut für dieses Vorhaben.

Warren Brown und sein Team werden speziell ein enges Binärsystem aus zwei Weißen Zwergen beobachten. Der eine Stern des Systems ist 0,25 Sonnenmassen schwer, der andere ist zwar kleiner, aber mit mindestens 0,5 Sonnenmassen deutlich schwerer. Beide Partner umkreisen sich gegenseitig in lediglich 13 Minuten.

Durch gravitative Wechselwirkungen werden der Theorie nach Gravitationswellen erzeugt. Neben diesem Ziel könnten die Beobachtungen des Binärsystems aber auch Aufschluss über die Entstehungsprozesse bei verschiedenen Typen von Supernovae geben, die mit Weißen Zwergen in Zusammenhang gebracht werden.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: System, Gravitation, Erzeugung, Doppelsternsystem, Weißer Zwerg
Quelle: www.astropage.eu

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2011 06:11 Uhr von alphanova
 
+9 | -1
 
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Neben Schwarzen Löchern gelten andere extrem kompakte Objekte wie Weiße Zwerge oder Neutronensterne als aussichtsreiche Kandidaten, um mit ihnen die Existenz von Gravitationswellen zu beweisen.
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14.07.2011 08:49 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -1
 
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schon geschafft: Dieser indirekte Nachweis von gravitationswellen ist schon lange geglückt. Einmal an einem doppelpulsar und einmal an einem binären schwarze Loch.
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14.07.2011 09:57 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -0
 
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Nach über 53 Jahren der Suche, wird es mal endlich Zeit, die Dinger direkt nachzuweisen. Schade, dass der geplante interferometrische Gravitationswellendetektor im All (LISA) noch so lange auf sich warten lässt. Für Forschung ist viel zu wenig Geld übrig, sonst würde es wesentlich schneller gehen.
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14.07.2011 09:57 Uhr von scaabi
 
+1 | -0
 
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Super: Sache. Das man die beiden überhaupt hat auseinanderhalten können. Sollte ja mit optischen Teleskopen nichtmehr möglich sein.
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14.07.2011 13:25 Uhr von Shedao Shai
 
+1 | -1
 
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@scaabi: Ähm mit was denn sonst? Das Sternenpaar hier wurde mit dem MMT Teleskop gefunden, welches im optischen Bereich arbeitet ;)
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14.07.2011 13:37 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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@scaabi: Also direkt "auseinanderhalten" nicht, aber durch die Abschattung bei der Umkreisung stellt man sowas fest.
Durchs Teleskop sieht man also keine zwei Sterne.
Obwohl es Systeme gibt, die man durch Amatuerteleskope erkennen kann.
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14.07.2011 18:54 Uhr von mia_w
 
+1 | -0
 
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Wie weit sind die: auseinander? In 13 min.! Dann sind sie entweder nahe beieinander oder aber sehr schnell unterwegs.
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14.07.2011 22:48 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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@mia_w: beides.. spontan komm ich auf einen Abstand von gut 115000 Kilometern (ohne Anspruch auf Richtigkeit*g*)
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15.07.2011 13:57 Uhr von mia_w
 
+1 | -0
 
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Wie hast du das errechnet? ;)

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