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Verteidiger stiftet Mandanten zur Falschaussage an - Ein Jahr Haft

Ein Jahr Haft ohne Bewährung - das ist das Urteil für einen Strafverteidiger aus München. Dieser hatte seinen Mandanten in einem Drogenprozess zur Falschaussage angestiftet.

Zusätzlich bekam der 52 Jahre alte Verteidiger ein dreijähriges Berufsverbot erteilt. Der Vorsitzende Richter im Berufungsprozess sah es als erwiesen an, dass der Verteidiger seinem Mandanten riet, einen Mitangeklagten stärker zu belasten, um für sich selbst wiederum ein milderes Urteil zu erreichen.

Angezeigt hatte den Vorfall ein anderer Verteidiger des betreffenden Dealers, der die Absprache des Hauptverteidigers absolut nicht gutheißen konnte. Daraufhin wurde der Verteidiger in einem ersten Prozess zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro verurteilt. Dagegen legte er jedoch Berufung ein.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Jahr, Haft, Verteidiger, Falschaussage
Quelle: www.br-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2011 22:29 Uhr von Mailzerstoerer
 
+1 | -1
 
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Da hätte der Herr Anwalt mal lieber: das Bußgeld bezahlt was ihm im ersten Prozess aufgebrummt wurde!
Aber es müssten noch ganz viele RA vor dem Kadi stehen, ich kenn da zwei Inkassoanwälte mit sehr rüden Methoden und haarscharf an der Grenze zur Straftat!
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14.07.2011 00:58 Uhr von supermeier
 
+2 | -2
 
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stiftet Mandanten zur Falschaussage an: Das ist seine gottverdammte Aufgabe und Pflicht, dafür ist er Anwalt. Vor Gericht lügen ist absolut erlaubt erlaubt für Angeklagte.
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14.07.2011 06:13 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -0
 
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@supermeier du bist hier auf der falschen spur gelandet mit deiner Aussage. eine Aufgabe besteht darin eventuelle Lücken im Gesetz, und die gibt es zu Hauf, zu finden und danach die Aussagen für den Angeklagten zurecht zu legen.

Was der gemacht hat, er hat dem 2. Angeklagten schaden zufügen wollen. Dass vor Gericht gelogen wird ist allgemein bekannt. Es heißt ja nicht umsonst, wer vor Gericht am besten lügt, der gewinnt.

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