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Finanzkrise: Steht der Euro am Abgrund?

Bei den Finanzmärkten ist man sich einig: Europa versagt beim Bewältigen der Schuldenkrise. Daher wird nun befürchtet, dass auch die Gemeinschaftswährung Euro nicht mehr zu retten ist.

Jetzt hat es auch Italien erwischt: Seit Beginn dieser Woche fallen die italienischen Staatsanleihen immer tiefer, internationale Geldgeber ziehen möglichst rasch und in großen Mengen Kapital ab.

Obwohl das Land stets als Wackelkandidat galt und die Schuldenlast mit 120 Prozent der italienischen Wirtschaftsleistung doppelt so hoch wie erlaubt ist, wurde Italien der Euro zugesprochen. Immerhin ist es eines der EU-Gründungsmitglieder.


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WebReporter: DieChris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Krise, Finanzkrise, Abgrund, Krisenmanagement
Quelle: www.zeit.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2011 16:19 Uhr von DieChris
 
+26 | -1
 
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Massive Schuldenprobleme in Griechenland, auch in Spanien und Irland sind die Belastungen hoch- ob der Euro der Krise standhalten kann, ist fraglich.
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13.07.2011 16:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+59 | -2
 
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Heute am Abgrund und morgen einen Schritt weiter.
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13.07.2011 16:28 Uhr von HansGünter
 
+21 | -4
 
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@Jolly.Roger: Heute ist morgen.
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13.07.2011 16:44 Uhr von Baststar
 
+8 | -2
 
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@HansGünter: nur wenn gestern heute morgen war!
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13.07.2011 16:49 Uhr von sv3nni
 
+5 | -4
 
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gold is garnichmal soo gestiegen - aber silber um 5%
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13.07.2011 16:53 Uhr von :raven:
 
+33 | -3
 
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Und eins dürfte auch klar sein das Überleben des Euros hängt nicht nur von den EU-Ländern und deer Bewältigung ihrer Schulden ab, sondern auch davon, on die USA sich aus ihrer Schuldenkrise wie einst Münchhausen am eigenen Schopf aus der Misere ziehen können. Die USA werden nicht einfach so sang- und klanglos pleite gehen, vorher wird eher die halbe Welt in Brand gesteckt und ein profitbringender Krieg angezettelt, die Verbündeten zu Terroristen erklärt und über Ratingagenturen andere Staaten zuvor in die Pleite geschickt, nur um von sich selbst abzulenken.
Die Probleme der europäischen Schuldenstaaten sind schon schlimm genug, aber im Vergleich zu denen der USA nicht mehr als ein lauer Furz. Sollte die USA wirklich zahlungsunfähig werden, werden die Ausmasse wohl gewaltiger Natur sein, nichts was man sich im Moment zu denken wagt.
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13.07.2011 16:55 Uhr von Katzee
 
+18 | -0
 
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Wenn man: mit bekanntermaßen maroden Staaten eine Gemeinschaftsswährung auf dem Reißbrett konstruiert, kommt so ein Murks raus wie der Euro. Griechenland, Portugal und Italien waren schon vor dem Euro instabile Länder. Wieso konnte die Euro-Gemeinschaft nicht erst mit etwas festeren Wirtschaften gestämmt werden? Wieso mußte der Euro-Währungsraum so schnell um soviele "Gurken" erweitert werden?
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13.07.2011 18:04 Uhr von roadblock
 
+16 | -2
 
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voraussehbar: Es ist schon seltsam das der kleine Bürger das bereits vor etlichen Jahren vorausgesagt hat, aber unsere Volksverräter habens ja besser gewusst und auch noch versucht das Volk mit Lügen zu beschwichtigen. Ja, wir sind ja alle sooo dumm!

In diesem Sinne Grüße an das verlogene und korrupte Lumpenpack das uns zu regieren versucht, und deren Steigbügelhalter aus der Großindustrie!
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13.07.2011 18:10 Uhr von ArrowTiger
 
+10 | -1
 
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Au ja! :-): Der Untergang des Euro wurde von einigen rennomierten Ökonomen schon kurz vor seiner Einführung vorausgesagt, sollte er so, wie geplant implementiert werden. Die meisten von ihnen gaben dem Euro ca. 10 Jahre.

Recht gute Schätzung, wie es aussieht...

Ich fänd´s auch nicht schlecht, wieder eine eigene Landeswährung zu haben und europaweit auf ein ECU-basiertes System zurückzuschwenken. Das funktionierte wenigstens und wir hätten wieder bessere Steuerungsmöglichkeiten durch flexible Wechselkurse oder z.B. eigene Zinspolitik.

Man darf ja Fehler machen, sollte aber nicht an ihnen haften bleiben, wenn es keinen Sinn mehr macht bzw. sogar schädlich ist. Klar, eine Währungsunion hat auch Vorteile, aber ich denke, die Nachteile überwiegen (derzeit) beim Euroraum.
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13.07.2011 18:35 Uhr von vorhaengeschloss
 
+5 | -3
 
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http://www.veraenderung.info - Veränderungen jetzt!
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13.07.2011 19:35 Uhr von Cobra2210
 
+7 | -3
 
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€uro Das der €uro am Abgrund steht ist nicht erst jetzt klar... es ist schon lange bekannt das es den Staaten die den €uro nicht haben deutlich besser geht (Schweiz, Norwegen und Dänemark ...). Die kucken jetzt nett zu wie wir halb Europa (versuchen) zu retten.

Die einzigen die daran verdienen sind die Banken, wenn Deutschland so weiter macht und sich von Firmen bescheißen und betrügen lässt (GM -> Opel), in jedes Unternehmen Milliarden pumpt (Opel, HSH, ...) und überall mitmischt wird es hier auch nicht mehr lange gut gehen!
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13.07.2011 19:40 Uhr von KingPiKe
 
+11 | -1
 
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Schiebung: Das geht doch nciht mit rechten Dingen zu. Die Rating-Agenturen versuchen doch nur, die USA vor dem Untergang zu retten.
Oder warum wird quasi täglich irgendein Land in Europa runtergestuft, aber die USA hat immernoch den besten Stand?! Täglich hört manm, dass die USA quasi pleite ist. Obama sagt, dass man nciht weiß, wielange man die Sozialhilfe noch zahlen kann.
In Minnesota gibt es keine Verwaltung mehr. Der Staat ist total pleite!!! Und der steht auch noch ganz oben.

Das ist doch wohl ziemlich offensichtlich...
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13.07.2011 20:25 Uhr von dumm78
 
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erstma müssen die banken ausgezahlt werden, danach schauen wer ma was noch zu retten ist.

ein beliebiger politiker
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13.07.2011 21:15 Uhr von LLCoolJay
 
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Jimbooo: nur die Gründungsstaaten?

Da gehören Italien und Belgien aber auch dazu mein Lieber ;)


Ob eine Euro-Pleite so positiv sein wird wie schwallpumpe & co. es sich hier ausmalen wage ich zu bezweifeln.

Was genau passiert ist wohl schwer vorherzusagen. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, dass auch die EU selbst ins Wanken gerät, die Weltmärkte nicht nur erschüttert werden, sondern Japan-like am Rande des Super-GAUs stehen.

Die Exporte und Importe der Euro-Länder bricht für unbestimmte Zeit zusammen.
Keiner kann sich mehr etwas kaufen. Womit auch? Der Euro ist nix mehr wert und eine Notwährung dürfte nicht sämtliche Werte abdecken.

Zigaretten oder Backwaren und Getränke dürften mehr wert sein als ein 500-Euro-Schein.


Wer Schulden hat darf sich wohl freuen, wer ein pralles Bankkonto hat wird tief fallen.

Naja, vielleicht etwas zu wenig Schwarz gemalt. Mal schaun wie es wird.

Vielleicht hatten die Maia ja doch Recht und 2012 beginnt ein neues Zeitalter (nein, ich spreche nicht von Untergang).
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13.07.2011 21:41 Uhr von Bruno2.0
 
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die: USA ist doch schon am Abgrund man Lässt Rating Agenturen einfach EU Staaten schlecht bewerten um von der eigenen Pleite abzulenken...wir Brauchen EU Rating Agenturen.
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13.07.2011 21:51 Uhr von :raven:
 
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@Bruno2.0: Wenn ich mir die EU-Gestalten anschaue, wage ich zu bezweifeln, ob EU-Rating-Agenturen das wären, was sie sein müssten, nämlich frei und unabhängig.
Frei und unabhängig hat man mal die EZB auch gehalten, wie wir alle inzwischen wissen, kaufen sie nun den ganzen EU-Bond-Schrott der Pleitestaaten als Bad Bank auf...
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13.07.2011 22:33 Uhr von Cobra2210
 
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@Matthias1979: Die Frage ist die Überschrift... soetwas ist nicht unüblich bei Themen die (noch) offen sind ...
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14.07.2011 04:39 Uhr von kaderekusen
 
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ach ich finde das so herlich :D alles was ihr von der türkei EU beitritt befürchtet habt ist auch von alleine eingetroffen ;D. irgendwie fühle ich mich nur gut wens euch richtig dreckig geht. ich sehe schon die EU zerbröseln und wie deutschland immer von mehreren ländern als schuldigen dargestellt wird.

das ist so toll, toll, toll und alle klatschen, der Vorhang fällt, aus.
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14.07.2011 07:15 Uhr von LLCoolJay
 
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kaderkusen: Komm, geh noch einen Gammel-Döner in Köln essen.

Oops. du wohnst (hast gewohnt) auch in Deutschland? Na sowas.

Na, das bisschen Schadenfreude lassen wir dir mal. Ihr Türken habt ja in der Geschichte schon viel einstecken müssen.
Verjagt aus dem Land eurer Vorväter, ungewollt in Europa, unpassen in (Klein)Asien, nicht ganz konform mit Arabern, gechlagen von den Türken.

Wo gehört ihr nur hin? Tststs...

Naja, auch wenn die EU zusammenbricht und das zu Chaos führt habe ich keinen Zweifel daran, dass in den westeuropäischen Ländern die Ordnung am ehesten wieder steht.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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14.07.2011 07:30 Uhr von John2k
 
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14.07.2011 07:37 Uhr von LLCoolJay
 
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Oops.. Sorry, Tippfehler geschlagen von den RUSSEN.
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14.07.2011 13:01 Uhr von ArrowTiger
 
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@Jimboooo - Schuldentilgung funktioniert nicht! -- "eine inflation könnte sogar vielen recht sein, wenn man seine schulden auf einen schlag abbezahlen kann, weil der euro nixmehr wert ist :D"

Das wird in der Regel leider nicht funktionieren. Wenn man, wie du schreibst, tatsächlich auf einmal tilgen kann und entsprechendes Einkommen aufweisen kann, dann vieleicht ja.

Das Problem ist aber, daß die meisten relevanten (fest verzinsten) Kredite nicht auf einmal getilgt werden können (z.B. Immobilienkredite). Und sofort tilgbare Kredite haben meist eine flexible Verzinsung - die Banken werden die Zinsen also der Inflation anpassen. Und auch der Staat wird z.B. Immobilienbesitzer an der Inflation beteiligen (war m.W. der Grund für die Einführung der Grundsteuern). Alles schon mal da gewesen.

Zudem hinken die Gehälter immer hinter der Inflation hinterher und meist steigt durch eine starke Inflation auch die Arbeitslosigkeit. Ein solches Szenario haben wir z.B. gerade in Spanien.

Ich würde mich also besser nicht darauf verlassen, daß das funktioniert. ;-)
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14.07.2011 19:40 Uhr von internetdestroyer
 
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@ArrowTiger: Dir ist aber schon klar, daß beim Wegfall des Euro hin zur DM 2.0 die daraus resultierenden Kosten dem Steuerzahler und damit auch dir aufgelastet werden.

Ich erinnere mich noch, wie ichc hier vor einem Jahr noch tolle Minuspunkte kassierte als ich schrieb der Euro ist tot! Und bitte gebt mir Minus, der Euro ist bereits jetzt am verwesen. Punkt, Aus, Feierabend!
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15.07.2011 10:14 Uhr von ArrowTiger
 
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@internetdestroyer: Moin! :-)

-- "Dir ist aber schon klar, daß beim Wegfall des Euro hin zur DM 2.0 die daraus resultierenden Kosten dem Steuerzahler und damit auch dir aufgelastet werden."

Klar, wer sonst sollte das bezahlen. ;-) Man kann halt nur hoffen, das der Nutzen diesen Nachteil in absehbarer Zeit wieder aufwiegt. Steuerverschwendung gibt es ja leider en masse.

Unsere Politik ist ja ohnehin schwer verlogen. Gestern habe ich z.B. einen Artikel über deutsche Steuerbetrüger gelesen. War sehr aufschlussreich, um welche Summen es da geht!

Einerseits wird gegen Hartz-IV Betrüger massiv recherchiert, was ja im Grunde auch korrekt ist. Der Schaden hier: 72 Millionen Euro im Jahr 2009. Gegen Vermögende wird hingegen fast gar nicht vorgegangen (zu wenig Beamte, bestimmte Personen werden von höhrerer Ebene gedeckt, Ermittlungen blockiert). Schaden hier: über 100 Mrd. Euro jährlich (lt. OECD).

Wenn man also Hartz-IV Empfänger in den Medien gerne pauschal als Schmarotzer tituliert - wie soll man dann diese Parasiten unserer Gesellschaft nennen, die uns um fast das 1400-fache(!) des Betrages betrügen, den betrügerische Hartz-IV Empfänger uns aus der Tasche ziehen? Diese Relation muss man erst einmal verinnerlichen! Und warum führt dies nicht mindestens zu einem gleichwertigen Aufschrei in der Presse und in der Gesellschaft?

Falls von Interesse, hier der genannte Artikel: http://www.heise.de/... ("Steuerparadies Deutschland")

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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17.07.2011 15:35 Uhr von opheltes
 
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lol: jeder von euch, der zigtausende euro pro monat bekommt, würde auch lieber ein verräter sein : p

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