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Bundesrechnungshof: Die Bundeswehr hat 40.000 Fahrzeuge zu viel

Der Bundesrechnungshof hat festgestellt, dass die Bundeswehr etwa 40.000 Fahrzeuge zu viel im Bestand hat. Dies geht aus einem Bericht hervor, der dem Magazin "AUTO BILD" vorliegt.

Die entsprechenden Fahrzeuge haben alle keine Panzerung.

Wenn sich die Bundeswehr von diesem Teil des Fuhrparks trennen würde, gäbe es "Einsparungen in Milliardenhöhe", ist in den Unterlagen vermerkt. Speziell Personal- und Wartungskosten würden sehr stark zurückgehen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Fahrzeug, Einsparung, Bundesrechnungshof, Fuhrpark
Quelle: www.communicationconsultants.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2011 15:46 Uhr von Showtime85
 
+9 | -8
 
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Na endlich: Ich sag nur BW-Fuhrpark
Und nur das feinste aller 5er, E-Klasse A6...
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13.07.2011 15:58 Uhr von angryman
 
+6 | -22
 
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13.07.2011 16:01 Uhr von lopad
 
+19 | -0
 
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Najaa ist jetzt die Frage ob da wirklich ein Fahrzeugüberschuss vorhanden ist oder die Theoretiker hinter ihren Schreibtischen beim Rechnugnshof einfach nur der Meinung sind das dort ein Überschuss herrscht, weil man durch irgendeine Excel Tabelle zu dem Schluss kommt.
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13.07.2011 16:02 Uhr von Die-Tec
 
+3 | -1
 
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@Showtime: Dummer nur, das der BW-Fuhrpark garnicht zur Bundeswehr gehört, sondern seperat "angemietet" wird. Die Fahrzeuge hier sind alle im Bundeswehr besitz, warscheinlich die alten Fahrzeuge.

Allerdings muss ich gestehen, als ich in der Arga am Wochenenddienst mit nen 6er BWM ins BW-Krankenhaus gefahren wurde war das schon bequem :-D
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13.07.2011 16:34 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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showtime: Der BwFPS besteht aus querschnittlich allen Fahrzeugen, die benötigt werden könnten - vom Smart bis zum Actross. Um die Anmietung eines 5er oder 7er BMW bzw. einer E-Klasse zu rechtfertigen musst du allerdings schon sehr gute Argumente haben. Zum Beispiel in Form von Gold auf der Schulter - mindestens aber Eichenlaub unter mehreren Sternen.

@allgemein
...insgesamt allerdings bietet der Fuhrpark-Service das grösste Einsparungspotential. Vor seiner Einführung und dem Leasingmodell war es günstiger, weil in jeder Einheit noch die technischen Gruppen der Schirrmeistereien deutlich tiefgehender an den Fahrzeugen ihrer Einheit ausgebildet wurden und die Wartung auch nicht über zivile Vertragswerkstätten sondern halt im eigenen Beritt gemacht wurde. Dasselbe gilt fürs Tanken - Fuhrpark-Fahrzeuge dürfen nicht in Kasernen getankt werden, sondern nur mit DKV-Karte an der Tankstelle "draussen". Gleiches gilt fürs Waschen. Darf man auch nicht selbst, ebenso nur über DKV.


...das könnte man auch direkt auf diesen verfilzten LHBw-Bekleidungs-"service" anwenden. Total überflüssig, Ziel der Wirtschaftlichkeit nicht erreicht. Nur die Bestände und die Verfügbarkeit wurden gegen schlechtes und freches Personal eingetauscht - natürlich nicht, bevor man die bundeseigenen Ausrüstungsbestände privatisiert und ausgelagert hat.
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13.07.2011 20:14 Uhr von Esperanto99
 
+0 | -0
 
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@ElChefo: woher willst du denn wissen, das es früher günstiger war?

Vor dem FuhrparkService wurden in jeder Kaserne viel zu viele Fahrzeuge gehalten welche selten bis nie benutzt wurden und mehr tot-gewartet wurden als alles andere.

Mit dem jetzigen Modell bekommt jede einheit nur das was sie wirklich braucht, das ist für manche dienststelle natürlich ein einschnitt, da hier nicht mehr jeder mit y-tours zum brötchen hohlen fahren kann...

aber naja erstmal rummotzen...
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13.07.2011 20:50 Uhr von Esperanto99
 
+1 | -1
 
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@vorredner: wo hast du denn den Käse her, das japan keine armee hat?

http://de.wikipedia.org/...
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13.07.2011 22:02 Uhr von Showtime85
 
+0 | -1
 
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sehr schlaue antworten: bw ist angemietet mit was? geld natürlich also noch extra kosten oder was

sehe jedentag mindest einen 5er wo kein general oder sowas am steuer sitzt und noch mehr daher.

die bw verballert eh ohne ende geld
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13.07.2011 23:04 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Esperanto: Ich weiss das, weil ich vorher beim Bund war, während der Transitionsphase auch beim Bund war und nachher das Endergebnis immer noch als Kunde sehen durfte.

Es hat nichts mit "hauptsache gemotzt" zu tun, dieses System für schlecht zu halten.

Was soll daran wirtschaftlich zu sein, dem Spiess seine Pritsche wegzunehmen, so dass man für einen Übungsplatzaufenthalt erstmal einen buche muss - und das Produkt, das man dann bekommt, ein Nissan Navara ist, der a. 300 Euro am Tag kostet und b. nicht das Fassungsvermögen für die Verpflegung der übenden Truppe hat und c. die Thermen mit dem Essen wegen der "Verschmutzungsgefahr" nicht transportieren darf, weil der Wagen ja nach der Leasingzeit weiter verkauft werden soll? Anderes Beispiel, anderer Übungsplatz: Der Spiess bekommt nen Sprinter zugeteilt - der darf dann zwar die Thermen transportieren, aber auch nicht dahin, wo die Truppe ist - im Gelände.
Weiteres Beispiel: Man muss zu einem beliebigen Amt, benötigt ein Kleinfahrzeug... kein eigenes vorhanden, also eins aus dem Mobilitätszentrum gebucht: Böse Nachricht: Zu dem Termin ist keins verfügbar - weil 3 Wochen Vorlaufzeit auf eine Buchung.
Und das sind nur die Beispiele aus der Nutzung. Ich könnte noch dutzende Posts füllen mit weiteren Beispielen, auch aus der Schadensabwicklung (sprich: Abwälzung der Kosten auf den Nutzer - "du" bist der Täter, egal was der Unfallbericht der Polizei sagt), der Verfügbarkeit etc.

...nein, es geht nicht ums sinnlose Motzen, es geht nur um das Modell, das einfach nur von irgendwelchen Schreibtischpiloten geplant und von fachfremden Wirtschafts"optimierern" durchgeführt wurde.

...und mit dieser News will man uns jetzt verkaufen, das die Fahrzeuge, die dieser Fuhrparkservice überflüssig gemacht haben will, ein solcher Kostenfaktor seien. Natürlich - würde man sie nutzen statt sie nur einzukassieren und vergammeln zu lassen, wäre das Bild ein anderes.
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14.07.2011 00:06 Uhr von jackblackstone
 
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@Jimboooo: den größten hass gegen die japaner haben die koreaner und dann die chinesen... aber die russen würden auch nicht nein sagen, so oft wie sie da hin fliegen un so

http://www.damnfunnypictures.com/...

[ nachträglich editiert von jackblackstone ]
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14.07.2011 11:56 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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jimboo: - Atomwaffen

Unpraktikabel. Man würde auf das gesamte eskalationsspektrum zwischen Abbruch diplomatischer Beziehung bis konventionellem Krieg verzichten. Das wäre dann wieder recht zahnlos, da man dann auch bereit sein müsste, sie frühzeitig einzusetzen.

- europäische Armee

Schau dir die Transformationsprozesse aller Armeen der EU an. Gegenseitige Fähigkeitenergänzung steht da ganz oben auf der Agenda. Es läuft so halt auf die EU-Battlegroups hinaus.
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21.07.2011 19:19 Uhr von Mahoujin
 
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40.000 Fahrzeuge zuviel ? Hmmm ...

Ist ersten Moment dachte ich "Ach das ist doch nicht so schlimm ... das ist mir letztens auch passiert!"

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