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Assange wehrt sich weiter gegen Auslieferung nach Schweden

Seit Dienstag wehrt sich Julian Assange, Internetaktivist und Gründer von Wikileaks, in zweiter Instanz gegen seine Auslieferung nach Schweden. Am 24.Februar wurde diese aber in erster Instanz stattgegeben.

Der Grund, warum die schwedische Justiz Assange ausgeliefert bekommen will, ist der Verdacht auf sexuellen Missbrauch zweier Frauen und Vergewaltigungsvorwürfe. In Schweden wurde gegen ihn aber noch keine Anklage erhoben. Außerdem bestreiten er und sein Anwalt jedwede Anschuldigung.

Sein Anwalt Ben Emmerson sei zwar der Meinung, dass das Verhalten seines Mandanten von den Frauen durchaus als anstößig empfunden wurde, doch alles sei im Einvernehmen erfolgt. Derzeit befindet sich der Angeklagte noch im Anwesen eines Freundes in England.


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WebReporter: PunkaDillyCircus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Vergewaltigung, Schweden, Auslieferung, Julian Assange
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2011 13:27 Uhr von PunkaDillyCircus
 
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Ich weiß nicht wie ich Assange einschätzen soll. Auf der einen Seite ist er meiner Meinung nach ein wirklich beeindruckender Mensch, der vielen die Augen geöffnet hat und kein Blatt vor den Mund nimmt. Andererseits bin ich mir nicht sicher ob er privat wirklich so ist wie er immer dargestellt wird. Sollte das der Fall sein, finde ich, dass er Wikileaks einem fähigen Nachfolger übergeben sollte und zu Recht hinter Gitter kommt.
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13.07.2011 15:08 Uhr von snowdust
 
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Julian hat sich doch brav verhalten: All die für Frühjahr 2011 angedeuteten Geheiminfo-Präsentationen durch Wikileaks blieben aus. Scheint so, als ob nun genau abgewogen wird, was zukünftig veröffentlicht und was nicht veröffentlicht werden darf ?

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