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Berlin: Aus Protest Maschinengewehr auf Warschauer Brücke installiert

In Berlin drückten am vergangenem Montag Aktivisten ihren Unmut über die Lieferung von 200 Panzern nach Saudi-Arabien in Form einer makaberen Aktion aus: Sie installierten auf der Warschauer Brücke in Friedrichshain ein falsches Maschinengewehr mit Munition, das in Richtung Ostbahnhof gerichtet war.

Neben dem Gewehr befand sich ein Banner auf dem "Erschießt die Irren" oder "Gewinn einen Leopard 2 Panzer" stand. Die Aktion rief gegen 11:00 Uhr die Polizei auf den Plan, die mit vier Wagen anrückte. Eine Sprecherin der Polizei erklärte: "Wir mussten davon ausgehen, dass die Waffe echt ist."

Die Attrappe wurde von den Beamten sichergestellt und es wurde des Weiteren eine Anzeige erstattet. Die Bundesregierung erntete für den Panzer-Deal auch Kritik aus dem Bundestag.


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Berlin, Protest, Anzeige, Brücke, Panzer, Maschinengewehr
Quelle: www.berliner-kurier.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2011 13:45 Uhr von NGC4755
 
+17 | -16
 
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Ene mene: Sterbegeld, Deutsche Waffen für die Welt!
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13.07.2011 13:57 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+44 | -9
 
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An diesem Konstrukt stimmt praktisch nichts. Weder gehört ein Sturmgewehr auf ein Dreibein noch benötigt es eine externe Munitionszuführung durch Gurte...
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13.07.2011 13:57 Uhr von Thingol
 
+11 | -16
 
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Gute Aktion: Bitte mehr davon.lol
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13.07.2011 14:22 Uhr von Bierinfanterist
 
+21 | -16
 
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ein vollkommen realitätsfremdes Modell, aber dennoch heissts.. "Wir mussten davon ausgehen, dass die Waffe echt ist." wieder ein Armutszeugnis der Staatsmacht..
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13.07.2011 14:25 Uhr von Showtime85
 
+1 | -3
 
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netter protest: ich hab mich schon immer mal gefragt, was die leute machen würden, wenn überall in der stadt scharfe waffen zu verfügung stehen würden. Im Park, Cafe, Tanke etc... ?!?!
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13.07.2011 14:45 Uhr von Thalis
 
+9 | -4
 
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Das M16 will ich sehen, wo Patronengurte durch den Hülsenauswurf geführt werden xD Und über das eigentliche Thema, der Panzerlieferung, lässt sich streiten. Ob es nun schei*e oder gut ist...
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13.07.2011 15:56 Uhr von JensGibolde
 
+6 | -5
 
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makaber? was war denn da jetzt makaber?? und ein patronengurt macht aus einem sturmgewehr noch lang kein maschinengewehr!

[ nachträglich editiert von JensGibolde ]
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13.07.2011 17:40 Uhr von Frostkrieg
 
+4 | -4
 
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Was solls? Wenn die Araber von uns keine Leopard 2 Panzer bekommen hätten, dann hätten sie sich halt bei den Amis oder Russen bedient und deren Panzer gekauft. So kommen wenigstens noch zusätzliche Steuergelder in die leeren Staatskassen, von denen die Initiatoren dieses Maschinensturmgewehrapparaturdingens sicher wieder ganz gut leben können.
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13.07.2011 17:53 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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http://www.buzer.de/...

Gilt auch für Protestler.
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13.07.2011 18:31 Uhr von PureVerachtung
 
+4 | -4
 
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Ich liebe es. Sobald irgendwelche Nachrichten mit Waffen vorkommen, kreuzen die ganzen Kinder mit ihrem Call of Duty-Halbwissen auf und brabbeln unnütz vor sich hin, was denn da nicht stimmt oder der Realität entsprechen kann...... Hauptsache, man konnte der Welt mitteilen, dass man sich (angeblich) mit der Materie auskennt.

Bierinfanterist: Bis 2 kannst du nicht zählen, oder? Wie meinst du wohl, ist die Mitteilung an die Polizei abgelaufen? Da hat bestimmt keiner erstmal ein Foto davon zur Polizei geschickt, sondern doch wohl eher dort angerufen mit dem Hinweis, dass sich eine Waffe oder ein waffenähnliches Objekt auf der Brücke befindet. Deswegen ist die Vorgehensweise der Polizei völlig legitim und gerechtfertigt...

[ nachträglich editiert von PureVerachtung ]
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13.07.2011 18:54 Uhr von maretz
 
+5 | -3
 
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so so: also irgendwer baut ein maschinengewehr auf ner Brücke auf - und hier beschweren sich irgendwelche Leute noch darüber das die Polizei da spontan nen Aufriß von macht?

Zum einen war das wohl kaum angekündigt - und daher nicht genehmigt...

Zum anderen: Jemand ruft bei der Polizei an und meldet sowas. Die Polizei hört die Beschreibung der Waffe und denkt sich: Och, das ja eh ne Atrappe, also fahren wir mal gleich nach dem Kaffee erst los. Dummerweise war die Beschreibung falsch (wer hier erkennt denn den Unterschied zwischen einem ECHTEN Sturm-/Maschinengewehr und einer Attrappe?)

Sorry - aber sich dann darüber zu beschweren das die Cops da wenig Spass verstehen und gleich Alarm machen - da muss man doch völlig bescheuert sein, oder? Ok, jeder beschwert sich das Kinder heute an Waffen kommen und damit in der Schule Amok laufen - was die Polizei wirklich nicht erkennen kann (einen Revolver bzw. andere Handfeuerwaffen versteckt man problemlos in jedem Rucksack - da die Polizei ja nunmal keine Taschenkontrolle bei jedem Schüler durchführen kann). Aber wenn jemand MITTEN IN DER STADT!!! ein Maschinengewehr aufbaut - DANN wird sich noch beschwert das die Polizei erstmal auf Alarm geht und im Zweifel da eben zuviel Action gemacht hat?

Und mal ernsthaft: Ich kann jeden Polizisten verstehen der sogar gleich mit seiner Dienstwaffe da aus dem Auto geht und die Leute damit direkt auffordert sich hinzulegen. Ich würde nämlich nicht mal von DENEN erwarten das die jede Waffe sofort erkennen - und da ist ein Irrtum ggf. eben der letzte Irrtum den man begeht (Dienst-Pistole gegen Sturm-/Maschinengewehr...).

Von daher: Ich finde es gut wenn die Polizei bei sowas nicht erst nur einen oder 2 Polizisten zum Nachgucken schickt und da auch die Leute bestraft werden. Auch wenn ich den Protest selbst gut finde - man muss hier eben auch die Mittel passend wählen. Hier hätte man durchaus ankündigen können eine entsprechende Protestaktion mit Waffenattrappe durchzuführen - schon ist da nicht die große Action. Ist das nicht angekündigt muss man damit rechnen das eben die Konsequenzen auch nicht ohne sind...
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13.07.2011 19:01 Uhr von little_skunk
 
+3 | -2
 
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@PureVerachtung: Ich würde es sogar noch etwas extremer ausdrücken als du. Selbst wenn die Polizei sich 100% sicher wäre, dass diese Waffe unbrauchbar ist, haben sie gefälligst zu handeln. Besser mit 4 Wagen als garnicht. Was würde wohl passieren wenn sie das nicht machen würden? Dann kann sich jeder Irrer ein Sturmgewehr besorgen, auf einem ungewöhnlichem Stativ montieren, mit unbrauchbarer Monition dekorieren und so erstmal ungestört ein paar Leute erschießen. Die Call of Duty Halbwissenden würden sich sogar noch vor die Waffe stellen uns sagen "schieß doch ist sowieso nicht echt".
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13.07.2011 19:16 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+2 | -4
 
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Es ist ja auch sooo leicht, in diesem Land an vollautomatische Waffen zu gelangen...^^

In den USA hätte man solch eine Reaktion seitens der Polizei ja durchaus nachvollziehen können, aber bei uns?!

"Hallo Polizei, die montieren ein Maschinengewehr auf der Brücke!"^^

Jaja, sehr wahrscheinlich... xDDD
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13.07.2011 19:59 Uhr von ElChefo
 
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0815 ist es.

Man muss nur wollen.
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13.07.2011 20:13 Uhr von PureVerachtung
 
+2 | -1
 
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Zeus35: Ach, hat Bierinfanterist von einer Anzeige geredet und hab ich das etwa kritisiert? Nein! Vielleicht solltest du mal eine Schule von innen sehen und lesen lernen, bevor du hier große Töne von dir gibst, du Nullnummer. Außerdem hat ElChefo bereits den Paragraph veröffentlicht, der das Führen einer Anscheinswaffe verbietet. Dein kompletter Beitrag wurde (im Prinzip sogar schon vor deinem Abschicken) komplett GEOWNED. Setzen, sechs, du Möchtegern-Spezialist. Du wärst wahrscheinlich auch der Erste, der groß rumheult, warum die Polizei nicht schneller gehandelt hätte, wenn es sich wirklich mal um eine echte Waffe handelt.

little_skunk, maretz: Exakt, volle Zustimmung.
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14.07.2011 12:17 Uhr von Raginmund
 
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Die Regierung äußerte: auch Unmut gegen diesen Deal. Sorry wenn ich mal das mal so sage, Was für Flaschen. Mit der Unmutsäußerung wird der Deal ja auch gestoppt oder mindestens aufgehalten. Aber feige wie sie sind gehen sie natürlich gegen die Bürger vor die, den Unmut wenigstens öffentlich zeigen auf wenn dies den Deal auch nicht stoppt. Wir brauchen endlich mal eine Regierung. Weg mit den Lobbyisten und Geheimbündlern.
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14.07.2011 15:28 Uhr von ElChefo
 
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Raginmund: Auch das "zeigen von Unmut" hat seine gesetzlichen Grenzen. Wer diese überschreitet, wird rechtmäßig bestraft. Das hat nichts mit einer Regierung zu tun, die die Hosen voll hat und gegen die Bürger vorgeht, sondern mit einfacher, funktionierender Rechtstaatlichkeit.

...und denk nicht mal dran, auch Artikel 20(4) deckt solch einen Humbug nicht.
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14.07.2011 16:31 Uhr von Bogmen
 
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@ ElChefo: "(3) Ein berechtigtes Interesse nach Absatz 2 Nr. 3 liegt insbesondere vor, wenn das Führen der Gegenstände im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient."

Protest ist ein allgemein anerkannter Zweck...
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14.07.2011 16:56 Uhr von ElChefo
 
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Bogmen: Protest findet nach den Regeln der Versammlungsfreiheit statt. Siehe Artikel 8.

Per se sind auch Anscheinswaffen Geräteschaften, die nach dem Waffengesetz verboten sind, und das nicht nur bei Versammlungen, sondern allgemein.

Zudem hätte der Protest auch in einer geeigneten, anderen (vor allem legalen) Form stattfinden können.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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