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Astronomen rätseln über kosmische "Achse des Bösen"

Führende Astronomen aus aller Welt rätseln derzeit über ein Phänomen, das sie als kosmische "Achse des Bösen" bezeichnet. Dabei geht es um die Masse von Galaxienhaufen, aus der man verschiedene Erkenntnisse ableiten kann, beispielsweise über den Anteil der darin enthaltenen Dunklen Materie.

Um die ungefähre Masse eines Galaxienhaufens abzuschätzen, kommen Messungen in optischen, Röntgen- und Millimeter-Wellenlängen zum Einsatz. Das Problem - die "Achse des Bösen" - besteht darin, dass die Ergebnisse einer beliebigen Messung anscheinend nicht zu den jeweiligen zwei anderen Messungen passen.

Eine Lösung für das Problem erhofft man sich von einem Galaxienhaufen, der im Röntgenspektrum schwach leuchtet, aber in optischen Wellenlängen sehr hell ist. Dafür ist dem Organisator des Treffens zufolge jedoch eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen den Vertretern aller drei Messmethoden nötig.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Masse, Astronom, Dunkle Materie, Achse, Wellenlänge
Quelle: www.astropage.eu

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2011 06:10 Uhr von alphanova
 
+19 | -8
 
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Wenn man mit unterschiedlichen Messmethoden zu deutlich anderen Ergebnissen kommt, kann man natürlich nicht so tun, als gäbe es die Differenz nicht. Ich bin gespannt, was sich als Ursache des Fehlers entpuppt.. falls man es denn herausfindet.
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13.07.2011 07:22 Uhr von Dreamwalker
 
+10 | -8
 
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Nice: Ist das nun eher eine Frage unbekannter Faktoren oder eine Anomalie ? Die Astronomie wartet immer wieder mit interessanten Erkenntnissen auf. Good news alpha, danke :)
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13.07.2011 09:51 Uhr von spatenkind
 
+7 | -6
 
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psssssst nicht zu laut, sonst formieren sich die Amis wieder zu den Allierten um die Achse des Bösen zu bekämpfen.
Dann geht der ganze Driss von vorne los.

Ne, mal ein großes Lob an alphanova, der es immer wieder schafft ein schwieriges Thema für jeden verständlich zu erklären und das mit so wenigen Zeichen. Danke!
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13.07.2011 13:10 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Ein Teil: der optischen Strahlung wird sicher durch dichte Nebel verdeckt
aber dieser Teil dürfte das Ergebniss kaum verändern :)
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14.07.2011 23:04 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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@BerlinT83: ich hab die Originalquelle nur übersetzt. Das Original stammt von der Royal Astronomical Society und wenn britische Wissenschaftler beteiligt sind, werden die ganz gerne mal extra erwähnt ;)

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