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University of Cambridge: Bio-Marker für Autismus entdeckt

Forscher der Universität Cambridge haben herausgefunden, dass es eine Parallele in der Gehirnaktivität von Autisten und deren nicht erkrankten Geschwistern gibt. In beiden Fällen ist eine reduzierte Hirnaktivität bei Betrachten von Gesichtern mit Emotionen festgestellt worden.

Autisten haben oftmals Probleme Emotionen anderer zu erkennen und verarbeiten diese anders als Nichtautisten. In der Studie betrachteten Autisten Bilder von Gesichtern, die verschiedene Emotionen zeigten, währenddessen wurde die Hirnaktivität gemessen. Zeitgleiche wurden ihre Geschwister untersucht.

Obwohl die Geschwister keinerlei Symptome von Autismus zeigten, reagierte ihr Gehirn sehr ähnlich. Die Forscher hoffen nun Fortschritte dabei zu machen, warum ein Autist in der Familie die Chance verzwanzigfacht, dass weitere Nachkommen daran erkranken.


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WebReporter: scaabi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Universität, Bio, Autismus, Cambridge, Marker
Quelle: www.sciencedaily.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2011 22:04 Uhr von scaabi
 
+5 | -1
 
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Interessant wie ich finde. Immerhin ist Autismus noch recht wenig erforscht. Nun wollen die Forscher herausfinden warum manche an Autismus erkranken, wohingegen Geschwister mit der selben Hirnaktivität keinerlei Symptome zeigen.
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12.07.2011 22:50 Uhr von C^Chris
 
+3 | -0
 
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Interessant: Ich habe in meiner Zivi Zeit einen 8 jährigen Autisten (frühkindlicher Autismus) 1 zu 1 betreut.

Der Kleine hat nicht gesprochen und viel anders gemacht als normale Kinder aber er hatte ein sehr feines Gespür für Emotionen! Nicht nur mir gegenüber sondern auch anderen.

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