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Großbritannien: Regierung plant Datenoffensive

Die britische Regierung will künftig massenhaft an internen Daten ins Internet stellen und so die Transparenz für die Bürger erhöhen. Hierbei handelt es sich vor allem um Rohdaten über Ärzte, Lehrer und Polizisten. Premier Cameron will vor allem den Service und die Effizienz der Verwaltung verbessern.

Unter anderem sollen Behandlungsergebnisse von Ärzten, Beschwerden gegen Krankenhäuser, Rückfallraten von Häftlingen, Pünktlichkeitsbilanzen von Zügen oder alle mit Kreditkarten getätigten Verwaltungsausgaben über 500 Pfund öffentlich zugänglich gemacht werden.

Cameron will hier eines seiner zentralen Wahlversprechen des "open government" umsetzen. Experten begrüßen diesen Vorstoß, warnen jedoch die Regierung davor, sich weiter angreifbar zu machen.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Großbritannien, Regierung, Netz
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2011 13:15 Uhr von sicness66
 
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Auf http://data.gov.uk/ kann man sich einen kleinen Einblick in das künftige Vorhaben verschaffen. Eine gläserne Verwaltung würde ich in Deutschland auch gerne sehen. Bisher kann man ja nur über das Statistische Bundesamt relativ umständlich Daten erfragen.
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14.07.2011 22:53 Uhr von Fred_Flintstone
 
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Das wäre doch eine Idee für die Griechen! Da jammert Papandreu, dass seine Verwaltung nicht so toll organisiert sei wie in nordischen Staaten und dass er deshalb seine reichen Kumpels leider nicht zum Steuern zahlen bewegen könne.

Stellt die Namen und Summen ins Netz! Vielleicht hilft das etwas!

Wie hat es geheißen? Nun müssen alle, auch unbequeme Optionen in Betracht gezogen werden. Jepp!

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