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Forscher: Menschen hatten auch vor 2.000 Jahren schon Geldsorgen

Deutsche Forscher der Universität Jena entzifferten in den letzten sechs Jahren die Inschriften von Palmholzstäbchen, die Menschen einer arabischen Kultur vor 2.000 Jahren auf ihnen einritzten. Die ca. 400 Palmholzstäbchen wurden in den 80er Jahren in einer Ruinenstadt im Jemen gefunden.

Die Palmholzstäbchen, die mit der so bezeichneten Minuskelschrift beschriebenen sind, befinden sich im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek in München. So konnte man zum Beispiel erfahren, dass sich ein Geschäftsmann Geld leihen musste, um andere Schulden zu begleichen.

Peter Stein von der Universität Jena sagte: "Es sind Briefe dabei, Verträge, Urkunden und Etiketten von Warenlieferungen. Die Mehrzahl dieser Nachrichten wurde in sabäischer Sprache verfasst, außerdem liegen uns Stücke in Minäisch vor."


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Geld, Forscher, Wissenschaftler, Papyrus
Quelle: www.scinexx.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2011 13:44 Uhr von Phoenix87
 
+16 | -0
 
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wer hätte das gedacht bevor es Geld gab, hat man sich Sorgen gemacht, nicht genug Essen und Kleidung zu haben. Nach der Einführung des Geldes, mit dem man sich ebendies kaufen kann, ist doch klar, dass das zwangsläufig zu Geldsorgen führt...
es gab und gibt immer Leute, die weniger als andere haben
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12.07.2011 15:53 Uhr von CoffeMaker
 
+15 | -0
 
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Geld an sich ist keine schlechte Erfindung, ich meine wer will seinen Lohn schon in Ziegen, Kohlköpfen oder ähnliches ausgezahlt bekommen was er erst wieder umtauschen müsste zu dem was er braucht.

Erst als das Geld selbst zur Ware wurde und man anfing aus Geld noch mehr Geld zu machen wurde die ganze Sache pervers.
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12.07.2011 16:58 Uhr von jens3001
 
+6 | -0
 
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CoffeeMaker: Super zusammengefasst. Ich hätte dafür (wieder mal) viel zuviele Sätze gebraucht ;)


Ich frag mich manchmal was von unserer Kultur in 2000 Jahren oder so übrig bleiben könnte.

Papier wird meistens nicht mehr so langlebig hergestellt, bzw. aufbewahrt.
Medien wie CDs und DVDs haben eine Haltwertzeit von ca. 10 -20 Jahren.
USB-Sticks? Weiss nicht wie lange die halten aber auch die muss man erstmal auslesen können.
Wer weiss ob Menschen nach einem evtl. Zusammenbruch unserer Zivilisation dazu fähig wären.

Gebäude? Welche Gebäude (ausser Bunker, AKWs, etc.) würden 2000 Jahre überstehen? Ohne Wartung und Pflege?

Fahrzeuge? Nie, die sind nach einigen Jahrhundeten verrostet und vergangen.

Wirklich viel bleibt von uns nicht übrig...
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12.07.2011 17:55 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+1 | -0
 
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Und was ist jetzt daran neu? In den römischen Zwölftafelgesetzen ( ca. 450 vor Chr.) war auch schon festgelegt, dass Leute, die ihre Geldschulden nicht bezahlen konnten, diese als Sklave abarbeiten mussten. Gleiches gab es auch schon viel früher in Athen. Spricht beides dafür dass es schon vor über 2500 Jahren Geldsorgen gab, und ist beides eigentlich schon immer bekannt gewesen....
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12.07.2011 18:37 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -0
 
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Geld macht nicht korrupt: kein Geld schon eher (Dieter Hildebrandt).

Und damit nahm das Übel seinen Lauf
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12.07.2011 20:26 Uhr von alter.mann
 
+2 | -0
 
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aha. die alten griechen also auch schon ..*g

;o)

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