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Kardinal Reinhard Marx bezeichnet Homosexuelle als gescheiterte Existenzen

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat mit einer Äußerung über Homosexuelle für Empörung gesorgt. Während eines Gesprächsforums in Mannheim sprach er über gescheiterte und zerbrochene Menschen, zu denen er Homosexuelle und Wiederverheiratete zählte.

Der deutsche Lesben- und Schwulenverband ist ärgerlich über diesen Kommentar und fordert eine öffentliche Entschuldigung.

"Einem Dialog, der mit Beleidigungen startet, fehlt aber jede Glaubwürdigkeit", hieß es von Seiten des Verbands. Das Ordinariat München äußerte sich noch nicht zu dem Eklat.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kirche, Homosexualität, Kardinal, Reinhard Marx
Quelle: www.epd.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2011 11:43 Uhr von Bender-1729
 
+20 | -5
 
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Peinlich Es ist mir immer wieder ein Rätsel. Die katholische Kirche ist - was das Finanzielle angeht - in jeder Hinsicht besser durchorganisiert als jedes andere Wirtschaftsunternehmen, aber für eine "Marketing Abteilung", die solche Zombies mal vom Mikrofon fernhält, reicht es scheinbar einfach nicht. War ja nicht das erste Mal ...
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12.07.2011 12:08 Uhr von The_Quilla
 
+8 | -1
 
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typische opferreaktion: Chuck Norris hat als Kind Priester missbraucht.
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12.07.2011 12:08 Uhr von heinzelmann12
 
+6 | -15
 
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Irgendwie: ist das nicht normal, da muss ich ihm schon recht geben.


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„Es gibt unter den Homosexuellen Leute, die stehen auf dem Standpunkt: was ich mache, geht niemanden etwas an, das ist meine Privatangelegenheit. Alle Dinge, die sich auf dem geschlechtlichen Sektor bewegen, sind jedoch keine Privatangelegenheit eines einzelnen, sondern sie bedeuten das Leben und das Sterben des Volkes.“



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Bundesarbeitsgemeinschaft der Schwulen und Päderasten (SchwuP)

Die Gesetzentwürfe der ersten Grünen Bundestagsfraktion aus dem Jahr 1985 (Bundestagsdrucksache 10/2832 vom 4. Februar 1985), die im Zuge der Entkriminalisierung von Homosexualität auch gleich den Schutz minderjähriger Jungen und Mädchen vor sexuellem Mißbrauch und homosexuellen Handlungen aufheben wollten. Oder das Plädoyer des Ersten Parlamentarischen Grünen-Geschäftsführers (2010), Volker Beck, aus dem Jahr 1988 für eine „Entkriminalisierung der Pädosexualität“ als nächsten Schritt nach der „Mobilisierung der Schwulenbewegung“ für eine Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität. Beck schrieb 1988 in dem Buch „Der pädosexuelle Komplex“, „eine Entkriminalisierung“ sei „dringend erforderlich“.



[ nachträglich editiert von heinzelmann12 ]
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12.07.2011 12:24 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -2
 
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@ nokia1234: Wenn ich könnte, dann würde ich dich 1000 Mal positiv bewerten, denn darauf läuft es hinaus. Wenn er pauschal alle Schwulen abstempelt, dann kann man das mit den Priestern auch tun.

Und wenn ich schon mal am schreiben bin:

Die Kirche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden einiges geleistet. Krieg, Folter, Sklaverei, Enteignung, Betrug...usw

http://www.freie-christen.com/...

Der Unterschied zu Hitlers NSDAP: Die NSDAP hat man (natürlich zu Recht) verboten.

Von Hitler stammt auch das Zitat: "Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher."
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12.07.2011 12:37 Uhr von Thunderbolt01
 
+6 | -0
 
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wenn leute über themen reden von denen sie keine ahnung haben (sexualität), dann kommt dabei eben so ein mist raus...

dass man jetzt selber nicht schwul sein will, ja verständlich, aber deshalb anderen menschen das recht auf freie sexuelle entfaltung absprechen?
wüsste auch nicht, was ich gegen homosexuelle haben sollte, die tun mir ja rein garnichts.
im gegenteil, dann bleiben mehr frauen zur auswahl ;-).

kenne auch schwule und das sind alles andere als gescheiterte existenzen!
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12.07.2011 12:40 Uhr von Earaendil
 
+2 | -13
 
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12.07.2011 12:56 Uhr von Minka51
 
+4 | -2
 
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die kirche und ihre vertreter sind peinlich, einfach nur peinlich.

die aussagen der kirche lassen sich nicht mit dem grundgesetz vereinbaren und sind bestenfalls unreif und mittelalterlich.

die gesellschaft ist da zum glück schon viel weiter (dank der philosophie und der aufklärung). traurig, daß trotzdem noch so viele diesem aberglauben anhängen.
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12.07.2011 14:26 Uhr von Parker_Lewis
 
+1 | -9
 
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Homosexualität: ist keine psyichische Krankheit, eher eine hormonbedingte, natürliche Krankheit.
Man muss solche Leute aber akzeptieren, so wioe man geistig behinderte akzeptiert. Die können nichts dafür, dass sie so sind wie sie sind.
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12.07.2011 16:14 Uhr von theG8
 
+3 | -2
 
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@gerdi44: Dir bleibt ja auch garnichts anderes übrig, da Du Dich scheinbar als absolute MItte aller Normalen einzuordnen scheinst. Und die meisten Menschen, die sich als normal bezeichnen sind mir z.B. immer ein gutes Beispiel/Maß dafür, wie ich ganz bestimmt nicht werden möchte...
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12.07.2011 20:05 Uhr von Jack_Sparrow
 
+2 | -1
 
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wenn man sich die Kirche und die vielen Austritte anschaut frag ich mich, wer hier gescheitert ist.
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14.07.2011 00:48 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Cool story, Reinhard: Über 300 Jahre Aufklärung und Marx hat den Schuss trotzdem noch nicht gehört und wird sein Leben damit verbringen nach den Vorstellungen einer Kopie einer Kopie einer falschen Religion (Tautologie, ich weiß) im Zölibat zu leben. Zumindest offiziell.

Wenn das nicht der Inbegriff einer gescheiterten Existenz ist dann weiß ich auch nicht.
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14.07.2011 20:01 Uhr von Juventina
 
+2 | -0
 
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Zum brüllen komisch Nicht nur der religiöse Spinner, sondern auch die, die hier mal wieder ihre latente Homosexualität ausleben, tztztztz... Seid einfach nur peinlich meine Lieben, einfach nur peinlich, und ich lache mal wieder ganz viel... über euch und eure Ignoranz und euer doofes Geschwafel...

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