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Radsport: Tour de France 2011 hat ersten Dopingfall

Die Tour de France 2011 hat ihren ersten Dopingfall: Dem Russen Alexander Kolobnew konnte nach Angaben des Radsport-Weltverband UCI das Diuretikum Hydrochlorothiazid nachgewiesen werden.

Hydrochlorothiazid ist selbst keine leistungssteigernde Substanz, ist aber bestens dazu geeignet, Dopingmittel zu verschleiern. Die Strafe liegt zwischen einer Verwarnung und einer zweijährigen Sperre.

Kolobnew wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe von seinem Rennstall Katjuscha entlassen.


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Doping, Radsport, Tour de France
Quelle: www.spox.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2011 10:43 Uhr von urxl
 
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Wieso fährt im ganzen Tross nicht gleich offiziell die Autos der Drogen-Dealer des Vertrauens mit? Würde die Sache vereinfachen ...
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12.07.2011 11:19 Uhr von derSchmu2.0
 
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Ich wuerd sagen, der erste entdeckte Dopingfall klar, moegen die Medien ein wenig zum Imageverlust beigetragen haben...es ist ja nicht so, als waere es langweilig, wenn es bei einer Tour nichts Neues geben wuerde, keine besseren Leistungen etc. Es ist immer noch ein Wettkampf, wo der Ausgang ungewiss ist und das sollte die Spannung aufrecht erhalten. Gibts beim Fussball immer was neues? Nee, nur das Equipment und die Spieler wechseln, genau wie in jedem anderen Sport auch...es duerfte wohl eher die Kohle und der persoenliche Geltungsdrang sein, der den Sportler dazu bringt, sich mit illegalen Mitteln an die Spitze zu spritzen...man sollte also nicht gegen die Medien wettern, die nur die Besten im Fokus behalten, bei einem Wettkampf, sondern gegen die Sportskameraden, die die anderen verarschen...
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12.07.2011 11:30 Uhr von machi
 
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Die fahren über Stunden, 4,5,6 mit fast 40kmh im sitzen Berge hoch!

Ich schätze dass 80% des Feldes mindes gedopt ist und dass man es auch nicht schafft in diese Liga zu kommen wenn man nicht wirklich das allerletzte mögliche aus seinem Körper rausholt (damit meine ich nicht trainieren bis man umkippt sondern Mittel um die Muskeln auszutricksen, usw).

Wenn man ne dopingfreie Tour haben will dann muss man sich halt mit nem geruhsameren Fahrstil anfreunden, aber dann gibts keine Rekorde mehr und auch ein Teil des Interesses geht sicher verloren.

Formel 1 Boliden werden ja auch getuned und es fahren keine Serienfahrzeuge mit.

Ehrlich wäre:
Dopingkontrollen abschaffen, alle werden gleich gedopt und gut. Kontrollieren kann man es eh nicht genug und verhindern kann man es auch nicht.
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12.07.2011 13:12 Uhr von KKvin
 
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@machi: "Die fahren über Stunden, 4,5,6 mit fast 40kmh im sitzen Berge hoch"

Was redest du denn für einen Mist? Die fahren doch nicht mit 40 Km/h die Berge hoch. Das ist ungefähr die Durchschnittsgeschwindigkeit für eine Etappe. Da sind aber natürlich auch flache Abschnitte und Abfahrten mit eingerechnet. Bei schweren Bergetappen liegt der Schnitt viel tiefer.
Und außerdem fahren die nicht stundenlang am Limit. Die Fahrer sind die ersten Stunden gemütlich unterwegs, bevor es meist erst gegen Ende richtig los geht.
In jedem Sport wird gedopt. Im Radsport gibt es aber die meisten Kontrollen, deswegen werden so viele Vergehen aufgedeckt. In den letzten Jahren war es bei weitem nicht so schlimm wie es durch die Medien immer gemacht wird. Jeder Dopingfall wird da sowas von dramatisiert. Wenn es 5-6 Dopingfälle bei fast 200 Fahrern jedes Jahr bei der Tour gibt, ist das doch völlig normal. In anderen Sportarten ist die Quote doch ähnlich. Im Übrigen findet diese Dramatisierung nur in Deutschland statt (vielleicht weil es nach Ullrich eine Zeit lang kaum gute deutsche Profis gab). In anderen Ländern ist die Tour immernoch eines der größten Ereignisse.

So und nun her mit den Minussen von denen, die sich durch die Medien blenden lassen.

[ nachträglich editiert von KKvin ]

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