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Russland: Fünf Neonazis wegen 27-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

Ein Moskauer Gericht hat fünf Neonazis zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die Männer zwischen 21 und 19 Jahren hatten 27 Morde begangen und seien Terroristen.

Vor allem der Anführer der Rechtsextremen, Lew Molotkow, stellt eine "außerordentliche Gefahr" dar. Insgesamt waren 13 Mitglieder der Gruppierung angeklagt, die im Gerichtssaal rassistische Parolen grölten.

Allesamt gehören der in Russland verbotenen Organisation "Nationalsozialistische Gesellschaft" an. In Russland gibt es ein enormes Problem mit zunehmender rechtsradikaler Gewalt.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Urteil, Haft, Mord, Rechtsradikalismus
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2011 19:59 Uhr von Exilant33
 
+8 | -6
 
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Sollen Sie in einem Gulag in Sibirien verrotten!
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11.07.2011 22:09 Uhr von Jakko
 
+1 | -1
 
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Ab an: die Wand. Ist kostengünstiger.
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12.07.2011 01:09 Uhr von CardiBa75
 
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@Rebell1966: Man sieht in Deutschland nicht drüber hinweg, wenn ausländerfeindliche Straftaten begangen werden. Du führst mal 2 Beispiele an und verallgemeinerst, machst dies zu einem bundesweiten Problem. Die beiden angeführten Fälle sind wohl eher Ausnahmen. Was aber hierzulande immer noch, trotz stark steigender Zahlen verschwiegen wird, sind deutschenfeindliche Übergriffe. Und die sind mit Sicherheit keine Ausnahmen mehr (in Dortmund meiner Erfahrung nach sogar häufiger, als ausländerfeindliche Übergriffe) und sind vor allem eins: ebenso rechtsmotiviert. Nur weil sie nicht gegen eine im Land lebende Minderheit gerichtet sind, sollte man diese Taten nicht verharmlosen, sondern mindestens ebenso bestrafen, wie Taten deutscher Neonazis. Oder würdest du Migranten, die jemanden brutal zusammen schlagen und dabei "Scheiss Deutscher" brüllen, keine faschistischen Motive unterstellen? Faschistisch motivierte Schläger, da stimme ich zumindest mit dir überein, müssen drastisch bestraft werden. Nur muss man eben bei gleichartig motivierten Taten auch immer den gleichen Maßstab anlegen, auch wenn die Täter einen Migrationshintergrund haben. Leider steht hierzulande auch bei Wiederholungstätern die (fast unmögliche) Resozialisierung im Vordergrund.

[ nachträglich editiert von CardiBa75 ]
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12.07.2011 07:16 Uhr von pascal.1973
 
+4 | -2
 
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nun nazis gibt es: in jeden land in der türkei ist es der verein graue wölfe und was die zu stande bringen sagt euch google.
es sollte also jeder erst mal schön vor seiner eigenen haustür fegen bevor er sich über andere lustig macht!
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12.07.2011 07:37 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -3
 
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@CardiBa75 da gebe ich dir ganz recht, dass faschistische Straftäter, ob Deutsche oder solche mit Migrationshintergrund gleichhart bestraft werden müssen. Aber hast du noch nie etwas über Migrationsbonus bei Festsetzung des Strafmaßes, der zu milderen Urteilen führt, gehört.


Man kann den russischen Vorfall mit keinem einzigen hier in Deutschland vergleichen, oder gibt es einen Fall, wo Rechtsradikale auf 6 Morde kommt?. Ich gehe davon aus, dass die in Russland verurteilten an den 31 Toten zu gleichen Teilen für schuldig gesprochen wurden und deshalb lebenslänglich hinter Gitter müssen.
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12.07.2011 10:14 Uhr von CardiBa75
 
+4 | -1
 
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@KamalaKurt: Naja, ob es diesen Migrationsbonus gibt, weiss ich nicht. Fest steht aber, das bei hassmotivierten Gewalttaten von Migranten eben das Hassmotiv nicht, wie bei Neonazis, hervorgehoben wird. Und es wird auch nicht (oder nur ganz leise) von irgendwelchen Zentralräten oder mediengeilen Politikern gefordert, solchen hassmotivierten Migranten mit aller Härte des Gesetzes zu begegnen. Das mag man Migrationsbonus nennen, für mich ist es eher eine Doppelmoral, die mir gehörig auf die Eier geht. Zumal, wie ich schon schrieb, hier in Dortmund, Taten von Migranten an "scheiss Deutschen" deutlich häufiger vorkommen, als umgekehrt.
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12.07.2011 23:46 Uhr von Floxxor
 
+0 | -0
 
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Seit wann: dürfen Untermenschen bei den Nazis mitmachen?
Sry, nicht ich, sondern die Nazis haben die Russen als solche betrachtet, warum findet man das dann gut als Russe?
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13.07.2011 08:27 Uhr von Dark_Itachi
 
+2 | -0
 
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@ Rebell1966

"So harte Strafen brauchen wir in Deutschland auch"
Haben wir, bei 27 Morden gibt es bei uns auch lebenslänglich, zu 99% noch die Feststellung der besonderen Schwere der Tat. D.h. die Knaller würden bei uns auch frühstens nach 50 Jahren nachfragen dürfen, was Sache ist.

Und Dein Beispiel mit Halle...nunja, das lässt sich leicht abschmettern: Wenn in einer Massenschlägerei (mindestens 3 Leute nach BGH) einer davon ausländerfeindliche Parolen zum Besten gibt, warum sollte das dann einem anderen angelastet werden? Dem kurzen Text nach konnte man dem Täter die Parolen nicht nachweisen. Warum sollte er dann rassistische Motive haben?

@ Kurt
Nach deutschem Recht wären es wohl Mittäter, also gleiches Strafmaß für alle. Wie es in Russland ist, kann ich Dir leider nicht sagen.

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