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Schuldenkrise: Theo Waigl erklärt Euro als philosophisches Projekt

Angesprochen auf wirtschaftliche Vorteile des "Projekt Europa" für den deutschen Steuerzahler antwortete Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigl in einem Interview mit der "Zeit", man müsse den Euro auch "politisch und philosophisch" begründen.

Waigl beklagte, dass Europa ein Anliegen der Eliten geblieben sei, und dass es dem deutschen Volk an der nötigen patriotischen Grundhaltung für Europa mangele. Man müsse bereits Schüler im Unterricht beibringen, das Europa alternativlos sei.

Als Politiker sei es oft mühsam, das Volk von der Gemeinschaftswährung zu überzeugen, diese Erfahrung habe auch er im Amt als Finanzminister gemacht. Angela Merkel sei eine überzeugte Europäerin, habe es jedoch versäumt, stets die deutschen Vorteile durch Euro und EU zu betonen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Europa, Angela Merkel, Schuldenkrise, Finanzminister, Theo Waigel
Quelle: www.zeit.de

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11.07.2011 17:43 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -1
 
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Am 16. März 1998 lachten die Spatzen über diesen Satz in der Welt-Online:
"Waigel begrüßt die Aufnahme der griechischen Drachme in das Europäische Währungssystem" und "Bundesfinanzminister Theo Waigel begrüßte den Beitritt der Drachme zum Wechselkursmechanismus als klares Bekenntnis der griechischen Regierung zu einer konsequenten Stabilitätspolitik".
Siehe Quelle: --> http://is.gd/...

Der selbe Threo Waigel tritt am 9. März 2010 in der Beckmann-Schau auf, Welt-Online titelte diesmal:
"Waigel erklärt sich für unschuldig an Euro-Krise". Darin ist zu lesen:
"So betonte Waigel gleich zu Beginn in mahnendem Unterton, dass er den Beitritt Griechenlands zur Euro-Zone nicht zu verantworten hat: "Das war mein Nachfolger. Ich hätte mir das vorher gut angesehen."
Siehe Quelle: http://is.gd/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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11.07.2011 19:53 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -0
 
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Ah ja was Waigel meint ist, dass man die Kinder schon von klein auf dazu erziehen soll sich als Europäer statt als Deutsche zu fühlen.

Was soll der Unsinn? Franzosen sind so unendlich stolz auf ihre Nation, meint jemand die werden das jemals ändern?
Selbiges für Polen, Czechen, Slovaken Italiener, Ungarn, Rumänen, Bulgaren.

Spanier sind vielleicht etwas anders. Die sind sich untereinander nicht mal Grün.
Fragt mal einen Katalanen ob er sich als Spanier fühlt. Von "Europäer" mal ganz zu schweigen.

"Europa" ist ein Projekt der Finanz- und Polit-Elite. Da hat Waigel ausnahmsweise Recht. Und das wird wohl so bleiben.

Ich jedenfalls sehe mich nicht als Europäer im politischen Sinne.

Franke > Bayer > Deutscher .. in dieser Reihenfolge.

In dieser Reihenfolge.
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11.07.2011 22:54 Uhr von Sonny61
 
+1 | -0
 
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Gerade der hat damals mit der Birne die Zahlen so bearbeitet das wir gerade noch die Kriterien im 2. Anlauf erreichten und somit zum "Zahlmeister der EU wurden!
P.S. Ach so "Danke noch mal!!!"
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12.07.2011 09:22 Uhr von politikerhasser
 
+2 | -0
 
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Da merkt man aus welcher politischen Gruppierung der stammt: "alternativlos" - einfallslos!
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15.07.2011 23:57 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -0
 
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EU ist nicht Europa: Es wird immer so dargestellt als sei Europa gleichbedeutend mit EU und EURO. Die Völker in Europa können jedoch auch ohne EU und EURO gut zusammenleben. Sachen wie den Schengen-Raum kann man ja beibehalten, ist ja eine gute Sache! Für die Währung müssen wir halt eine neue Lösung finden. Nur weil das Geld kaputt ist muss ja nicht die Union am Ende sein. Man wird schon irgendeine Lösung finden.

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