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Kika-Betrugsfall nun vor Bundesgerichtshof

Es ist der bisher größte Betrugsskandal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Die tragende Rolle spielte dabei der Kika-Manager, der deshalb zu fünf Jahren und drei Monaten Gefängnis wegen Bestechlichkeit und Untreue vom Landgericht Erfurt verurteilt wurde.

Gebührengelder in Millionenhöhe verspielte der Manager mehrfach im Spielcasino. Das Geld stahl der Herstellungsleiter des Kinderkanals seinem Arbeitgeber, indem er seit 2005 erfundene Dienstleistungen mit Scheinrechnungen bezahlen ließ.

Die Rechnungsbeträge sind dann in die eigene Tasche geflossen. Mindestens 8,2 Millionen Euro Gebührengelder hat er so abgezweigt. Die Verteidigung hat nun Revision eingelegt. Mit dem Urteil gegen den früheren Kika-Manager muss sich nun der Bundesgerichtshof befassen.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Manager, Erfurt, BGH, Kinderkanal, Bestechlichkeit
Quelle: www.sueddeutsche.de

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