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Anonyme Rundmail deckt Spiegel-TV-Chefgehälter auf

Eine anonyme Rundmail hat jetzt bei der Fernsehproduktionsgesellschaft Spiegel-TV für mächtig Ärger gesorgt. In der E-Mail hat offenbar ein Mitarbeiter des Produktionsunternehmens seinem Zorn über die Sparmaßnahmen Luft gemacht und die Gehälter zahlreicher Führungskräfte offengelegt.

Denn Spiegel-TV geht es finanziell nicht gut: Es gibt einen Rückgang bei den Aufträgen und Stellenabbau. In der Mail wurden detaillierte Zahlen zu Jahresgehältern von 17 Führungskräften veröffentlicht, die zwischen 160.000 und 350.000 Euro liegen sollen. Weiter heißt es darin:

"Weil sich schon jetzt abzeichnet, dass der der Etat 2011 in sich zusammenfällt und trotz aller Dementis die nächste Entlassungswelle vorbereitet wird, haben wir folgenden Vorschlag: Schmeißt endlich diejenigen raus, die Spiegel TV in die Grütze reiten."


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Chef, Gehalt, Führungskraft, Fernsehsendung, Spiegel TV
Quelle: meedia.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2011 14:58 Uhr von 3i5bi3r
 
+99 | -2
 
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Recht hat er "Schmeißt endlich diejenigen raus, die Spiegel TV in die Grütze reiten."

Und das sollte man nicht nur bei Spiegel TV machen, aber es leiden immer diejenigen die nichts dafür können.
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11.07.2011 15:00 Uhr von jpanse
 
+7 | -25
 
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11.07.2011 15:04 Uhr von sv3nni
 
+50 | -2
 
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gute idee: das gilt im übrigen auch für andere konzerne sowie die bundesregierung.
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11.07.2011 15:14 Uhr von artefaktum
 
+11 | -12
 
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@jpanse: "Ich war mal in einem Unternehmen tätig wo der Chef sich selber entlassen hat"

Man kann sich nicht selbst entlassen. Wenn der Mann selbständiger Unternehmer ist kann er höchstens seinen Laden schließen.
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11.07.2011 15:32 Uhr von jpanse
 
+8 | -23
 
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11.07.2011 15:40 Uhr von Finalfreak
 
+11 | -8
 
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"oder muss ich das ENTLASSEN NOCH IN ANFÜHRUNGSZEICHEN SETZEN?! "
NA SELBSTVERSTÄNDLICH!
Wie kannst du in Gottes Namen die Anführungszeichen weglassen???
Die sind für die Deutung von größter Wichtigkeit!
_________
Personen in den Führungspositionen verdienen mehr als die restliche Belegschaft? Skandal! Oder nein, das ist Kapitalismus.
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11.07.2011 15:42 Uhr von artefaktum
 
+17 | -1
 
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@Finalfreak: "Personen in den Führungspositionen verdienen mehr als die restliche Belegschaft? Skandal! Oder nein, das ist Kapitalismus."

Allerdings muss das Geld dafür auch da sein. Das fällt nicht vom Himmel.
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11.07.2011 15:56 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -3
 
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@artefaktum: Warst Du noch nicht ganz wach? :-)
Harte Nacht gehabt, gestern?

Deine Erläuterung war eigentlich allen bereits klar (von den üblichen Dumpfbacken-Ausnahmen mal abgesehen, aber denen hilft Deine Erläuterung auch nichts).
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11.07.2011 17:38 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -2
 
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@ jpanse: nich wundern, mit ironie haben sies hier ned so...
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11.07.2011 17:44 Uhr von fallobst
 
+5 | -4
 
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@ epemunch: lol, und wie viele firmen genau führen jetzt krieg? meinst du preiskriege oder ist das einfach nur ein naiver einzeller-kommentar?
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11.07.2011 18:01 Uhr von Frankone
 
+5 | -0
 
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Das sollte man zuerst bei den Öffentlichen machen! Dann kämen wir auch mit monatlichen GEZ Gebühren in Höhe von 2,50 € hin !!!
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11.07.2011 18:22 Uhr von fallobst
 
+2 | -2
 
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@ ephemunch: ja geil, generalismen sind ja auch so spezifisch.
lass mich deinen kommentar erweitern: wasser ist blau, und wind bläst, sonne strahlt.

wieso überhaupt einen kommentar abgeben, wenn man absolut gar nichts, weder zur news noch im allgemeinen, zu sagen hat?

ja sicher gibts irgendwo, irgendwie geldverschwendung.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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11.07.2011 18:35 Uhr von UICC
 
+3 | -0
 
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17 x > 160K? nicht schlecht Herr Specht kann ich da nur sagen. Für diese kleine Klitsche, respekt.
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11.07.2011 19:30 Uhr von dumm78
 
+0 | -1
 
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nice ;)

das selbe sollten wir auch mit unsren politikern machen, und ich mein nicht das grund bezüge ...
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11.07.2011 19:42 Uhr von t1m1
 
+2 | -9
 
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na die Gehälter sind doch wohl noch mehr als Ok für Führungspositionen.
Schließlich ist da keiner einfach so reingefallen (na vll. gibts ausnahmen) aber die meisten haben sich das hart erarbeitet.
Der fehlende Respekt für ordentliche Gehälter in den Führungspositionen finde ich ein bischen traurig.

Man studiert doch nicht Jahre lang, macht dann noch ewig Praktika und arbeitet 60+ Stunden die Woche um am Ende mit 50000€ nach Hause zu gehen.

Ich hoffe es gibt hier ein paar Leute die das verstehen...

Ach und seht doch mal das man in den meisten Führungspositionen fast sein ganzes Leben dem Job opfert, da gibts nicht mal Abends in die Kneipe. Einige sollten vll. mal so einen Job übernehmen, ist nicht gerade prickelnd von 8-22 Uhr im Büro zu hocken, aber das Geld entschädigt einen halt dafür...

greetzz

[ nachträglich editiert von t1m1 ]
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11.07.2011 19:53 Uhr von dumm78
 
+5 | -0
 
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@t1m1: ich geb dir ja recht, wer für arbeitet hats verdient.

das problem ist nur das das gehalt von managern nie sink nur steigt.
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11.07.2011 23:18 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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Was man mit so einer Aktion erreicht Unruhe...
Maulwurfsuche...
Neid...
Schadenfreude...
Wut...
Belustigung der SN-User

Was man nicht erreicht:
dass sich etwas im gewünschten Sinne ändert.
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12.07.2011 07:12 Uhr von John2k
 
+0 | -0
 
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@t1m1: Wenn die Gehälter der normalen angestellten auch in Ordnung wären, wäre das alles kein Problem.
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12.07.2011 14:09 Uhr von Megadeath
 
+2 | -0
 
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Gehaltsgefälle: Mehr geld für mehr arbeit schön und gut, aber trotzdem ist so ein riesen gehaltsgefälle nicht gerechtfertigt, gerade in der heutigen Zeit, wo der einfache Angestellte durchaus auch seine 40h/ woche längst zeitlich überschreitet und dank Jobangst die Überstunden ohne entsprechende "Entschädigung" leistet.... Auch trotz Doktor Titel oder ähnlichem, leisten die Führungskräfte in gleicher Zeit nicht mehr Arbeit.... Sie tragen meißt nur mehr Verantwortung... ( wo hier der wahre Grund für Gehaltsunterschiede liegt...) obwohl der einfache Angestellte immer mehr zur Verantwortung gezogen wird... Im großen und ganzen passt es einfach nicht mehr und ruiniert die deutsche Wirtschaft.
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12.07.2011 19:33 Uhr von ckkaufmann
 
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Neuer Großauftrag für Spiegel TV!!! Bei dem neuen Großauftrag handelt es sich um eine Berichterstattung über die dubiosen Machenschaften der Führungskräfte bei der TV Magazinsendung Spiegel TV.

Die Magazinsendung, die bekannt dafür ist, mit teils reißerischen und eher fragwürdigen Methoden andere Personen und Unternehmen in ein schlechtes Licht zu rücken, um auf diese Art und Weise selbst eine hohe TV-Quote zu erreichen, ist nun selbst zum Gegenstand eines sehenswerten Berichtes geworden. Kohle gibts für den Großauftrag zwar leider nicht, es wird aber gemunkelt, dass sich die Führungskräfte von Spiegel TV bereit erklärt haben sollen, auf einen großen Teil Ihrer Gehaltsbezüge zu verzichten. So ungefähr 50 € pro Kopf und Jahr.

... Naja, Spiegel TV... eine kritische und vor allem gut recherchierte Berichterstattung so wie andere Magazinsendungen sie betreiben, könnte vielleicht helfen, aus der Misere wieder herauszufinden.. man sollte jedoch nicht mit Fingern auf andere bzw. Meinungsmache betreiben, wenn man selbst Dreck am Stecken hat.

Ein TV-Zuschauer, der auch andere Magazinsendungen regelmäßig ansieht und die fragwürdige Berichterstattung seitens Spiegel TV immer mehr ablehnt.

Eine gute, neutrale Berichterstattung ist dass eine, einzige billige Meinungsmache dass andere..
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13.07.2011 15:49 Uhr von Bloedi
 
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Das leitende Personen mehr bekommen ist in der Sache selbst nicht so sehr verwerflich. Nur sollte das Verhältnis zwischen den übrigen Angestellten und den Führungskräften angemessen und erklärbar sein.

Wenn jemand eines Unternehmens nur aufgrund seiner Führungsposition das 50 fache an Geld bezieht (ich verwende bewußt selten das Wort "verdienen", weil man dafür auch die entsprechende Leistung erzielen sollte), dann ist diese eigentlich notwendige Relation zwischen den Angestellten und der Leitung nichtmehr gegeben.

.. und das hat nichts mit dem Prinzip einer modernen Definition von Kapitalismus zu tun. Das ist reine Geldgier und ungerechtfertigte Bereicherung und es sollte endlich Regeln geben, die in besonders großen Unternehmen die Gehälter von Mitarbeitern in leitenden Positionen auf einen Satz von maximal 300 bis 500 % des ursprünglichen Gehalts, welches im Unternehmen üblich ist, festsetzen.

Das würde zur Folge haben, daß ein Manager ein Maximalgehalt von jährlich ungefähr 250.000,- € beziehen dürfte, wenn die eigenen Mitarbeiter maximal 4.000,- € im Monat beziehen.
Ein weiterer Vorteil wäre, daß man so die Gehälter der übrigen Angestellten auf einem vernünftigen Niveau halten würde, da die Führungskräfte mit ihrem Gehalt ja an ihre übrigen Mitarbeiter gekoppelt wären.

Es sollte auch soweit gehen, daß die Konten von Unternehmen, die sich nicht an diese Prinzipien halten, eingefroren werden.

Diese Rafferei, die seit langer Zeit stattfindet, muß endlich verboten und unterbunden werden. Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb einige wenige Mitarbeiter über 2.000.000,- € im Jahr beziehen, obwohl sie rein garnichts tun, was diesen Betrag begründen würde und andere mit wesentlich mehr Arbeitseinsatz nichtmal einen Bruchteil davon erhalten.

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