11.07.11 13:50 Uhr
 288
 

Europäische Zentralbank: Ratlosigkeit angesichts der drohenden Staatspleiten

Die Europäische Zentralbank ist angesichts der sich fast täglich verschlimmernden finanziellen Situation bei einigen EU-Mitgliedstaaten an einen Punkt angekommen, ab dem guter Rat wahrhaftig teuer zu werden scheint. Die EZB sucht einen "Handlungsleitfaden" bei Staatspleiten.

Einerseits zeigt das Vorgehen des Notenbank-Chefs Jean-Claude Trichet die hohe Dringlichkeit kurzfristig auf ein solchen Szenario reagieren zu können, anderseits verstößt dieses Vorgehen gegen das Prinzip der Unabhängigkeit der Europäische Zentralbank.

Vorrangig drohen Griechenland und Portugal unmittelbar die Staatspleite, Italien und Spanien scheinen ebenso nicht mehr weit entfernt zu sein (ShortNews berichtete). Die Zeit scheint in der Tat zu drängen, um einen "kontrollierten Weg" für Staatspleiten zu finden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Zentralbank, Europäische Zentralbank
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Europäische Zentralbank: Leitzins bleibt bei null Prozent
Abschaffung der 500-Euro-Banknote wird 500 Millionen Euro kosten
Europäische Zentralbank (EZB) senkt Leitzins auf 0,0 Prozent

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.07.2011 16:22 Uhr von :raven:
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nur zwei Stunden später brechen die Staatsanleihen in den Pleitestaaten weg:
http://euro-bonds.appspot.com/...

Könnte eine "lustige" Woche werden...
Kommentar ansehen
13.07.2011 12:11 Uhr von Seravan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich würde: behaupten, das man in der Regel ein Insolvenzverfahren anwenden sollte bei solch einer Pleite.

Immobilien und verkaufbare Objekte zu Geld machen, Inseln verkaufen
Staatsobjekte teils privatisieren (Stromgewinnung etc)
Beamtenstellen kürzen.
Steuererklärungen prüfen
(Wie kann es sein das Ärzte/Anwälte als Jahreseinkommen 9000€ angeben aber dann Ferrari o. ä. besitzen)
Anschliessend ein Umschuldung mit verlängerter Laufzeit und Grundsätzlich alle "unnötigen Ausgaben" auf 0 reduziert.

Militäretat=0 (die EU könnte die Absicherung übernehmen und es als Hilfsdienst anbieten)
Beamtenboni=0
Busfahrerpünktlichkeitsboni=0
Händewaschboni=0
...

ich könnte ewig so weiter machen.

[ nachträglich editiert von Seravan ]

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Europäische Zentralbank: Leitzins bleibt bei null Prozent
Abschaffung der 500-Euro-Banknote wird 500 Millionen Euro kosten
Europäische Zentralbank (EZB) senkt Leitzins auf 0,0 Prozent


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?