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Die Linke: Fast 20 Prozent der Vollbeschäftigten droht Altersarmut

Nach Angaben der Linken sind 19,2 Prozent der Vollbeschäftigten Arbeitnehmer in Deutschland von einer Altersarmut bedroht. Ein Arbeitnehmer müsste 45 Jahre lang 1.667 Euro monatlich verdienen.

Erst dann könnte er so viel Rentenbeiträge einzahlen, dass er mit seiner späteren Rente nicht in die Grundsicherung fällt. Von den 20 Millionen Menschen in Deutschland, die einer Vollbeschäftigung nachgehen, schaffen dies aber 3,8 Millionen Menschen nicht.

Parteichef Klaus Ernst sagte deswegen: "Wir wollen, dass in Deutschland wie in anderen europäischen Ländern eine Mindestrente eingeführt wird." Ähnliches war zuletzt auch aus den Reihen der SPD zu hören.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Prozent, Die Linke, Altersarmut
Quelle: www.open-report.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2011 13:24 Uhr von Serverhorst32
 
+3 | -20
 
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11.07.2011 13:44 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -3
 
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Ich bin kein Freund der Linken, allerdings hat der Herr teilweise recht. Teilweise deswegen, weil nicht eine gesetzliche Mindestrente her muss sondern das Rentensystem allgemein überarbeitet werden sollte.

Das Thema Rente hatten wir hier ja schon öfters, das Rentensystem wie es momentan erfolgt ist sozial ungerecht.
Ein Mann der sein Leben lang sich für Mindestlohn abkrücken musste lebt im Rentenalter genauso scheiße weiter wie er sein Leben verbringen musste während einer der sein Leben lang super verdient hat auch im Rentenalter super weiter lebt.

Wäre an sich, wenn privat versichert würde und die Rente mit der Rendite aus dem erwirtschafteten und eingezahlten Kapital erfolgen würde, korrekt. Allerdings wird die Rente eines jeden durch den Generationsvertrag gesichert, heißt es sind im eigentlichen Sinn Sozialleistungen. Sozialleistungen sollten aber für alle gleich sein. Heißt am Ende das die Renten für jeden Menschen im Land die gleiche Höhe haben sollten und wer gut verdient dem steht es frei sich (wenn er sich nicht schon so genug beiseite gepackt hat) sich zusätzlich privat zu versichern. Dies sollte nicht nur für Renten gelten sondern auch für Pensionen.

Aber ob ich das noch erlebe? :)
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11.07.2011 13:55 Uhr von farm666
 
+5 | -1
 
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Ehr mindestens 40% !
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11.07.2011 14:06 Uhr von farm666
 
+2 | -3
 
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@Serverhorst32: Falls du Ironisch bist, dann hast du es aber nicht verständlich gemacht.

@Coffemaker
Eine gerechte lösung währe wenn alle in die rentenkasse einzahlen, auch Beamte.
Außerdem sollte eine maschinensteuer eingeführt werden die direkt an die rentenkasse geht, da immer mehr maschinen, menschen ablösen.
Zum schluss noch die Inflation entgegen wirken und zusatz renten versichern lassen.
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11.07.2011 15:00 Uhr von SpEeDy235
 
+6 | -0
 
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Ich: bin kein LINKE-Wähler, aber er hat vollkommen recht. Es muss eine gesetzliche Mindesrente geben und auch einen gesetzlichen Mindestlohn. Viele Firmen stellen doch nur noch 400 €-Jobber ein, wo ein Arbeitnehmer nie in die Rentenkassen einzahlen kann.
Bei den ALG II-Empfängern haben wir doch jetzt schon das Problem, da wird nichts mehr in die Rentenkasse eingezahlt und sie werden wohl nur von ALG II leben können (wenn überhaupt).
Die Linken waren es auch, die eine Erhöhung der Diäten abgelehnt hat. Es muss endlich wieder gerecht zugehen in diesem Land!
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11.07.2011 16:09 Uhr von ArrowTiger
 
+6 | -0
 
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@SpEeDy235: -- "bin kein LINKE-Wähler, aber er hat vollkommen recht."

ich nehme deinen Kommentar mal exemplarisch her. ;-)

Was ich nämlich nicht verstehe: ist es denn so ein NoGo, sich die Linke als wählbar vorstellen zu können? Gerade wenn sie derzeit die einzige Partei ist, die noch soziales Bewußtsein zeigt?

Klar, die Propaganda der etablierten Parteien gegen die Linke war recht erfolgreich. Aber man hat doch einen Kopf zum Denken und kann die Parteiprogramme selbst vergleichen und bewerten?!

Ich hatte das jedenfalls gemacht und konnte keinen gravierenden Unterschied zum Parteiprogramm der SPD der Ära vor Schröder bemerken. (Als die neoliberalen Seeberger mit Schröder entgültig des Szepter in die Hand nahmen, ging es mit der SPD -und Deutschland- ja leider steil bergab.) Was im Übrigen auch dazu führte, das viele Basis-SPDler zur Linken wechselten. Für mich ist diese Partei derzeit(!) daher auch als einzige überhaupt wählbar.

Klar, auch dort wird es sicherlich Tricksereien und Wortbrüche geben, aber bei den anderen Parteien ist das ja leider schon "alternativlos" garantiert. Fazit: Hab ich nur die Wahl zwischen Schnupfen und Cholera, wähle ich doch lieber den Schnupfen... ;-)
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12.07.2011 09:14 Uhr von w0rkaholic
 
+6 | -0
 
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Die ersten Kommentare sind scheinbar typisch: für den deutschen Durchschnittbürger. Zwar geht er mit den meisten Parteiprogrammen der Linken konform, wählt sich aber grundsätzlich nicht, weil sie ja "die Linken" sind.
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14.07.2011 13:21 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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@w0rkaholic: -- "für den deutschen Durchschnittbürger. Zwar geht er mit den meisten Parteiprogrammen der Linken konform, wählt sich aber grundsätzlich nicht, weil sie ja "die Linken" sind."

Ist aber ein bekanntes Phänomen, daß nicht nur uns Deutsche betrifft! In den USA wurde mal eine größere Umfrage gestartet, bei der Positionen der Demokraten abgefragt wurden, ohne deren demokratische Quelle zu nennen. Es ging meist um sozialpolitische Positionen, die derer der Republikaner merhheitlich entgegenstanden.

Die absolute Mehrheit der Befragten stimmten den demokratischen Positionen zu - was sich im Wahlergebnis jedoch nicht einmal im Ansatz wiederspiegelte. Was dafür sprechen würde, wie stark gute Wahlpropaganda und eigene unreflektierte politische Vorurteile die eigene Grundhaltung überstrahlen können.

Mein Fazit daraus: der Großteil der Wähler ist zu blöde für eine funktionierende Demokratie... ;-)

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