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Depressionsbekämpfung: Schematherapie soll Muster aus Kindheit durchbrechen

Gegen Depressionen soll eine neue Therapieform helfen, mit der man in seine Kindheit "zurückreist" und dort nach falschen Denkmustern fahndet.

Mit der sogenannten Schematherapie wird der Patient mit falschen Glaubenssätzen aus seiner Kindheit konfrontiert. Entwickelt wurde dieser Ansatz von dem US-Psychologen Jeffrey E. Young.

Danach gründen sich Depressionen auf falschen "kognitiven Schemata", die das Handeln von Menschen ein Leben lang bestimmen und die sich durch diese Therapie verändern lassen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Nachrichten, Wissenschaft, Reise, Therapie, Kindheit, Muster
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2011 12:34 Uhr von Allmightyrandom
 
+3 | -3
 
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Klingt: erstmal interessant, aber ob das wirklich funktioniert?
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11.07.2011 12:56 Uhr von DerMaus
 
+3 | -24
 
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11.07.2011 14:08 Uhr von Weltenwandler
 
+2 | -4
 
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Früher: nannte man Menschen die nach "falschen Denkmustern" suchten und versuchten diese zu beseitigen Inquisitoren oder Polit-Offiziere. Die wollten auch nur helfen. Mal im ernst, falsch und richtig sind in der Psychologie ja wohl extrem dehnbare Begriffe. Falsch im Verhältnis zu was? Menschen werden nicht aufgrund von unwiederlegbaren Naturgesetzen depressiv, sondern aufgrund spezifischer moralischer Auffassungen. Und ein Arzt entscheidet in einer Therapie darüber was davon richtig und was falsch ist. Sowas wird dann gewiss NIE misssbraucht werden... Ich verstehe nicht wieso der Kunst der Psychologie so maßloses Vertrauen entgegen gebracht wird...
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11.07.2011 14:10 Uhr von MrDesperados
 
+8 | -0
 
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@DerMaus: Kann dir n Sonntags die Sendung mit der Maus empfehlen um sich zu bilden ;-). *SCNR*


Die Kindheit beeinflusst dein gesamtes kommendes Leben, bis zum Tode. Das ist fakt.
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11.07.2011 15:32 Uhr von bummerlunder
 
+2 | -0
 
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genau MrDesperados: eine verkorkste Erziehung oder sagen wir gegebene schlechte Erfahrungen in der Kindheit können beträchtliche Folgen nach sich ziehen.
@DerMaus: Nimm z.B. die ganzen 30+ Leute die noch nie n(e) Freund(in) hatten. Könnte man ihre schlechten Erfahrungen/Denkmüster zum positiven bringen wäre zwar nur die eine hälfte der Arbeit getan. Aber immerhin!
Speziell die Midlife-Crisis liegen, denke ich, falsche vermittelte Werte zu Grunde. Auch dort könnte so eine Art Therapie helfen.

Ich bin gespannt, ob man in Zukunft mehr davon hören wird.
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11.07.2011 21:17 Uhr von limasierra
 
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Oh man NLP ist schon was feines für den Erfolg in der Gesellschaft...

Aber was man im Endeffekt davon hat, ist auch nur materiell oder an irgendwelchen selbstauferlegten Zwängen zu messen.

Eckhart Tolle hat es drauf, der weiß wie man lebt!
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11.07.2011 22:53 Uhr von cookies
 
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Wenn mman als Kind nicht die richtige Einstellung erhält, it man fürs restliche Leben falscg programmiert. Es ist schwer, eine solche Last loszuwerden! Ich hoffe, man findet mal eine passende Methode und nicht nur4 Gelaber!

Ich frage3 mich nur, was aus der Gesellschaft wird, wenn man Kinder so ins -Verderben schickt wie die ganzen TV-Junkies!
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12.07.2011 01:40 Uhr von Ginseng
 
+1 | -0
 
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Bravo: Der Spiegel hat das Prinzip der religiösen Erziehung entdeckt. Was glaubt ihr warum der Kirche fast sämtliche Kindergärten gehören (die vom Staat finanziert werden)?!

Selbst der härteste Atheist hat im Hinterkopf immer noch den Gedanken "da könnte doch was dran sein", danke liebe Kirche für diese frühkindliche Indoktrination!

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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12.07.2011 23:12 Uhr von cookies
 
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@ginseng: hä? wie kommst du jetzt auf dieses schmale Brett??
Nur weil "Glaubenssätze" verwendet werden?

Früher waren die Kindergärten überwiegend in Kirchenhand. aber alleine damit könnte man den bedarf niemals decken.
auch in einem katholischen Kindergarten in den 70ern wurde ich keineswegs indoktriniert. Kindergärten gehören mit zur Gesellschaft, die Kirche ist noch immer ein Teil davon.

Warum immer gegen unsere Tradition?
Aber immer schön Toleranz fordern...na prima!
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16.08.2011 14:33 Uhr von str8fromthaNebula
 
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cookies: tradition ? deutsche haben mit der kirche mal so gar nix am hut, wir wurden missioniert vor langer zeit... und das aus dem grund der gedankenversklavung und ganz einfach geld... und langsam is mal zeit das die leute davon wieder runterkommen
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16.08.2011 23:01 Uhr von cookies
 
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die Gedanken sind frei: Unsere Kultur basiert allerdings auf den christlichen Werten, die mir lieber sind als islamische Glaubensregeln.
Jede Religion hat Gründe für Ihre Entstehung, auch regional bedingt, so die Regeln der Scharia.

Die Zeit der Kreuzzüge sind vorbei, mich kann die kirche nicht beugen, allerdings auch nicht eine andere Religion. Wir sollten nicht unterschätzen, welche soziale Funktion die Kirche mit übernommen hat, weil der Staat es nicht auf die Reihe bekommt.

Für mich wäre der korrekte Weg: Trennung von Kirche und Staat...bei den Steuern angefangen. Die Gläubigen können sich dazu bekennen, unabhängig von der Steuer, dann sieht man, wieviele wirklich unseren Werten anhängen!

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