10.07.11 20:42 Uhr
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Deutschland mit "neuem Bundesland" mitten im Pazifik

Um neue Rohstoffquellen zu erschließen, sicherte sich Deutschland zwei Gebiete im Pazifik. Sie liegen zwischen Hawaii und Mexiko, genauer im Manganknollengürtel.

Die beide Regionen haben zusammen ungefähr die Größe des Bundeslandes Bayern. Neben dem Vorkommen von Mangan sind es besonders die Rohstoffe Kupfer, Nickel und Kobalt, die das Interesse der Deutschen wecken.

Bislang wurden diese Gebiete nur erforscht. Ab dem Jahr 2021 darf eine Abbaulizenz beantragt werden.


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WebReporter: robert00707
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Rohstoff, Bundesland, Pazifik, Kupfer, Nickel
Quelle: boersenradar.t-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2011 20:42 Uhr von robert00707
 
+35 | -2
 
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Eine beträchtliche Menge die dort vorhanden ist. Interessant ist vor allem, dass es alles Rohstoffe sind die in Deutschland bisher importiert werden müssen.
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10.07.2011 20:46 Uhr von Exilant33
 
+49 | -8
 
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Dürfen wie sowas überhaupt?

"Ab dem Jahr 2021 darf eine Abbaulizenz beantragt werden."
Ahja, und bei wem dürfen wir uns die holen?
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10.07.2011 20:52 Uhr von Gorli
 
+45 | -0
 
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@Exilant33: Natürlich dürfen wir. Die Abbaulizens wird in der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt und sorgt dafür, dass nicht z.B. die Chinesen plötzlich anfangen da ihre Bohrtürme aufzustellen.
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10.07.2011 20:59 Uhr von LesPaul
 
+12 | -6
 
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"sicherte sich Deutschland": "sicherte sich Deutschland"
"eine Abbaulizenz beantragt werden"

Das sind so Sätze wo irgendwann rauskommt, dass der Spass aberwitzige Summen verschlungen hat...
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10.07.2011 21:02 Uhr von Exilant33
 
+1 | -10
 
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Ich meine mal was gelesen zu haben das wir das nicht dürfen, weiß aber net mehr wo! Kann mich auch irren..man wird Alt^^
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10.07.2011 21:05 Uhr von ChaosKatze
 
+9 | -1
 
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sicherte sich deutschland ja, dies ist keine news, weil das schon 2006 passiert ist...
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10.07.2011 22:08 Uhr von Rob550
 
+11 | -1
 
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Ist ne gute Sache. Problem wäre nur, wie man diese Knollen kostengünstig und umweltschonend "ernten" soll. Würde sicher noch 20-30 Jahre dauern, wenn da was entwickelt wurde.

Was ich geil finde ist allerdings, dass die Amis nichts abbekommen haben, da sie die Seerechtskonventionen nicht unterschrieben haben :D (haben eh noch genug Rohstoffe im eigenen Land).
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10.07.2011 22:56 Uhr von HBeene
 
+9 | -1
 
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Wurden da nicht Seltene Erden gefunden? Wenn dem so wäre und die auch noch in dem Gebiet sind...dann war das ein SEHR GUTER Einkauf!
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10.07.2011 23:39 Uhr von Nick44
 
+7 | -0
 
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Deutschland muss die Abbaulizenz bei der Internationalen Meeresbodenbehörde mit Sitz auf Jamaika beantragen,die die Bodenschätze dort verwaltet. Diese fungiert nach der Internationalen Seerechtskonvention als internationale Genehmigungs- und Kontrollbehörde für die Vergaben von Abbaulizenzen und die Überwachung der Durchführung von Tiefseebergbauvorhaben.
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11.07.2011 00:00 Uhr von phal0r
 
+14 | -0
 
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Schade: ich dachte, wir haben jetzt ne coole Insel im Pazifik :)
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11.07.2011 00:31 Uhr von Parker_Lewis
 
+2 | -9
 
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Deutschland: ist wohl immer noch auf der verzweifelten Suche nach dem Platz an der Sonne.
Nun ist es zu spät.
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11.07.2011 07:37 Uhr von LLCoolJay
 
+6 | -0
 
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Sichern? Als ich die News gelesen hatte hab ich mich erstmal gefragt, was bedeuted überhaupt "sichern"?

Hat Deutschland das Gebiet gekauft? Eine Abbaulizent? Nee, die gibts ja erst 2021.
Und von wem überhaupt?

Die Quelle gibt Aufschluss darüber:

"Die von der Internationalen Meeresbodenbehörde ISA gepachtete Lizenz erlaubt es der BGR, die Gebiete 15 Jahre lang zu erforschen und nach Rohstoffen abzusuchen"

Jetzt macht das wieder Sinn. Man hätte diesen für das Verständnis wichtigen Satz schon noch in der News unterbekommen können.
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11.07.2011 14:08 Uhr von Copykill*
 
+2 | -0
 
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Ach so kann es auch gehen: Ich habe da mittleweile eine vollig verzerrte Wahrnehmung.

Ich dachte beinahe schon es normal wie die USA es machen.

Ein Land bzw. dessen Führer, Diktator, Regierung mit Waffen zu versorgen.
Danach dafür sorgen das die Waffen Missbraucht werden (Natürlich unter Einfluss der USA)
Und dann die Welt vor diesem Führer, Diktator o.ä. Retten.

Dann seine eigenen US Unternehmen hinsenden, die sich um die Sicherung der Bodenschätze kümmern.

Vorher mal eben überschlagen wieviel Zivilbevölkerung und wieviel US Soldaten dabei draufgehen und wenn es sich rechnet,
dann verkaufen sie es als "Wir bringen der Welt den Frieden und Demokratie"

Aber schön zu sehen das so etwas auch anders gehen kann.

Aber wer weiß, wie lange es dauert bis die USA dann über unsere Pazifik-Bayern herfällt.
;-)
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11.07.2011 18:54 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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Gesichert? Was hat man denn gesichert? So wie ich die News/Quelle lese, hat man sich erstmal nur das Recht zum Erforschen der Gebiete gesichert. Oder einfach ausgedrückt, man hat sich das Recht gesichert, nach Bodenschätzen zu suchen. Fördern/Abbauen darf man sie aber nicht. Hierzu muss man wieder eine Lizenz beantragen/kaufen. Leider steht in der Quelle nichts über das genaue Prozedere. Hat Deutschland ein Vorkaufsrecht für die Lizenz oder wird die Lizenz an den Meistbietenden vergeben?
Die News/Quelle klingt so, als ob es schon gesichert ist, dass Deutschland da fördern darf. Wenn jedoch erst in 10 Jahren eine Lizenz dafür beantragt werden kann, wer sagt, dass Deutschland die auch bekommt?
Und warum darf man erst in 10 Jahren eine Lizenz beantragen, wenn man doch jetzt schon Interesse zeigt?
Irgendwie ist das sehr verworren.
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12.07.2011 01:24 Uhr von Ginseng
 
+0 | -0
 
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@ephemunch: und was willst du dort auf dem Meeresboden in mehr als 4000m Tiefe?!

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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12.07.2011 05:23 Uhr von Holst3n
 
+0 | -0
 
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hab erst letztens ne interessante Doku ueber das: Thema gesehn, finde sie leider nicht, war bei arte.
Jedenfalls gings um die Manganknollen und ein Forschungsschiff war im Pazifik unterwegs bei den Claims am Meeresgrund in 4000m tiefe. Jedenfalls haben sie die zerstoerung des Meeresbodens analysiert. Bereits 1978 hat eine Laendervereinigung den Boden nach Manganknollen abgegrasst. Mit einem Roboter wurden geschaetzte 30 cm tiefe des Meeresbodens abgehobelt. Und genau diese Spuren, die also vor 33Jahren entstanden sind, waren immer noch am Meeresgrund sichtbar und zwar so, als ob sie erst gestern gerade entstanden sind. Manganknollen hin oder her, das ist wie mit dem Regenwald, wir sollten uns genau ueberlegen was wir damit anrichten.

[ nachträglich editiert von Holst3n ]

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